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LC Power LC-M34-UWQHD-144-C-K Review

LC-Power LC-M34-UWQHD-144-C-K Curved Monitor

Ein Review von Andreas Wolf

Auch überlegt auf einen neuen Monitor zu wechseln, weil der Aktuelle eine zu geringe Auflösung hat oder es auch etwas grösser sein darf?
Dann stehst Du genau am selben Punkt wie ich vor kurzer Zeit.

Da ich schon einen Monitor des Herstellers LC-Power, den LC-M27-FHD-144-C, besitze und damit sehr zufrieden war bzw. immer noch bin, sollte es wieder eins aus dem Hause LC-Power werden.
Die Entscheidung viel auf den LC-Power M34-UWQHD-144-C-K.
Wieso ich mich dafür entschieden habe, dass könnt Ihr hier im folgenden Review erfahren.

Technische Daten

Die technische Daten des Monitors, könnt Ihr dem folgenden Screenshot von der Herstellerseite entnehmen.

Lieferumfang, Montage und Design

Der Monitor kam in der OVP. Diese wurde noch zusätzlich in einem Versandkarton, der mit zusätzliche Styroporteile für einen sicheren Transport befüllt war. Auch wenn der Monitor eigentlich sehr gut und transportsicher in der eigenen OVP verpackt ist, wir kennen leider die Fahrer der Paketdienstleister.

Einmal befreit vom Versandkarton, können wir auch die OVP des Monitors betrachten.
Diese ist schlicht und in schwarz-weiss gehalten, wie wir sie von LC-Power sonst auch kennen.
Eine Abbildung des Monitors, sowie die wichtigsten technischen Daten zeigen uns was wir in der Verpackung zu erwarten haben.

Der Monitor kommt in einer an der Form des Monitors angepasste Styropor „Hülle“, die dazu dienen soll dass dieser auch heil beim Nutzer/Käufer ankommt.
In einigen Aussparungen der Hülle finden wir noch folgendes:

  • Standfuss
  • Stromkabel EU
  • Stromkabel UK
  • HDMI Kabel
  • Display-Port Kabel
  • USB-C Kabel
  • Schrauben für Standfuss und VESA
  • Adapterplatte
  • VESA Adapterplatte
  • Schraubenzieher (-dreher)
  • Externes Netzteil
  • Bedienanleitung

Was mich persönlich überrascht hat, ist die Tatsache dass alle gelieferte Kabel und sogar das Netzteil in weiss, passend zum Monitor, mitgeliefert werden. Sieht man leider sehr selten.

 

Die Montage des Monitors ist so simpel wie möglich.

Was soll ich viel dazu sagen: mit 3 Schrauben den Standfuss am Monitorarm befestigen und dann auf der Rückseite des Monitors einstecken bis es einrastet, denn hier sind keine Schrauben mehr nötig. Das spart Zeit und sogar den Blick in der Bedienanleitung. 

Will man den Monitor, so wie ich, an einem Monitorarm für 2 oder mehrere Monitore befestigen, so kommt die mitgelieferte VESA Adapterplatte im Einsatz. Diese wird mit 4 Schrauben erst an der Rückseite des Monitors befestigt und dann an der VESA Aufnahme des Monitorarms.

Komplett aufgebaut erstrahlt der LC-Power LC-M34-UWQHD-144-C-K in voller Pracht.

Auch wenn der Monitor als Gaming Monitor verkauft wird, wurde hier ein eher schlichtes und elegantes Design gewählt, so dass er auf jeden Schreibtisch passt und für jeden Einsatzzweck eine gute Figur macht.

Matte Oberflächen, die Fingerabdrücke und leichte Kratzer nicht gleich sichtbar machen, waren hier die richtige Wahl.
Die an der Rückseite platzierten aRGB Streifen bieten ein tolle Hintergrundbeleuchtung und sind über die im OSD Menü auswählbaren Effekten, anpassbar. Für diejenige die es nicht an haben wollen, hat man die Möglichkeit diese auch auszuschalten.
Wer hier ein Betrieb von 2 Monitore anstrebt, der hat leider das Problem dass die Ränder, die hier etwas zu breit gewählt wurden und noch zusätzlich am Display selber eine 3mm Umrandung haben, die optische Trennung des Bildes zwischen den Monitoren sehr gross wirken lassen.

Anschluss, Einstellung und Betrieb

 

Folgende Anschlüsse finden wir auf der Rückseite des Monitors:

  • 1x DP 1.4
  • 3x HDMI 2.0 (HDCP 2.2)
  • 1x  USB Typ-C-PD (65 W)
  • 1x Audio Out
  • 1x USB-A
  • Netzteilbuchse

Die Anschlüsse an der Rückseite sind gut erreichbar und die Kabel können gebündelt durch den Kabelkanal im Standfuss verlegt werden.
Die Stromversorgung des Monitors erfolgt über ein externes Netzteil, der die für den Monitor benötigte 19,5V und 9,23A liefert. Bei der Stromversorgung hätte ich mir einen direkten Anschluss mittels Kaltgerätekabel gewünscht.

Für den Betrieb am PC sollte man das mitgelieferte DisplayPort Kabel nutzen, wenn es von der Länge her passt. Bei mir war es leider nicht der Fall und musste so auf ein vorhandenes Kabel zurückgreifen.

Einmal mit dem PC verbunden, kann man schon loslegen und die „Aussicht“ geniessen.

Das OSD Menü erreicht man über den unten-mittig platzierten Joystick.

Folgende OSD Menü Auswahl steht, je nachdem in welcher Richtung der Joystick bewegt wird, zur Verfügung:

  • nach vorne: LED Beleuchtung
  • nach hinten: Fadenkreuz Einblendung und Auswahl zwischen Kreuz oder Punkt und Farbe (rot oder grün)
  • nach links: Voreingestellte Profile
  • nach rechts: Erweiterte Einstellungen

Hierbei ist zu beachten dass die Auswahlbestätigung der Menüpunkte durch Betätigung des Joysticks nach rechts realisiert wird und nicht wie bei anderen Geräte, durch den Druck darauf. Ein Druck auf den Joystick schaltet den Monitor ein oder aus.

Die Standard Einstellungen sind für den Alltagsbetrieb gut gewählt und weitere Einstellungen sind nur dann zu wählen wenn diese benötigt werden, wie z.B HDR, Adaptive Sync, USB-C (PD), usw.

Beim Durchlauf des Eizo Monitor Tests sind mir keine Pixelfehler aufgefallen.

Die Farben sind gesättigt und bei den grauen und weissen Testbilder sind keine grosse Beleuchtungsunterschiede sowie Schatten bemerkbar. Auch beim schwarzen Bild sind Hotspots nur sehr leicht zum Rand zu erkennen, die aber im Normalbetrieb gar nicht bemerkbar sind. Das Testbild und die Textdarstellung zeigen ein auf der gesamten Fläche scharfes Bild.

Die Tests wurden mit den Standardeinstellungen des Monitors durchgeführt. 
Dabei steht die Helligkeit auf 50%, die nach meiner Meinung nach ausreichend ist. Eine etwas höhere Einstellung würde ich bei der Bildbearbeitung wählen, jedoch nicht zu hoch, denn mit einer Helligkeit von 650cd/m² ( 1000 cd/m² im HDR Betrieb) wird man regelrecht vom Monitor geblendet.

Wie Ihr auch aus den Bilder entnehmen könnt, liefert der LC Power LC-M34-UWQHD-144-C-K ein super Bild mit kräftige Farben, guten Kontrast und hohe Helligkeit.

 

Kleines Fazit am Ende

LC-Power bietet hier einen aus meiner Sicht sehr guten Monitor, der mit seinen 144Hz, Adaptive Sync, UWQHD Auflösung und 99% sRGB Farbraumabdeckung , sowohl für Bildbearbeitung und Videoschnitt als auch für Gaming geeignet ist.

Die Auswahl fiel auf dieses Modell aus folgenden Gründen:

Für Bildbearbeitung :

  • 99% sRGB Farbraumabdeckung
  • 650 cd/m² Helligkeit

Für den privaten „Genuss“ :

  • HDR-1000
  • Bild-in-Bild
  • Bild-für-Bild

Für Gaming:

  • Adaptive Sync
  • 144Hz
  • Reaktionszeit 1ms (GtG)
  • Krümmung 1000R

Leider gibt es für mich auch ein paar Sachen die ich mir etwas anders gewünscht hätte, wie z.B. folgendes:

  • einen schmalen Displayrahmen 
  • keinen sichtbaren Displayrand der zusätzlich zum Rahmen die Anzeige noch weiter nach innen verschiebt
  • einen direkter Stromanschluss ohne externes Netzteil
  • ein moderneres OSD Menü

Kaufempfehlung meinerseits? Auf jeden Fall.
Bei einem Kaufpreis von aktuell knapp 535€ bietet der LC Power LC-M34-UWQHD-144-C-K eine sehr solide Ausstattung und ein schönes Design der das Herz jeden Gamers höher schlagen lässt. 

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Ein Review von Jennifer Coock

Durch das RGB-Steuerboard des Gungnir 110R können die Lüfter des Gehäuses sowie der AIO jederzeit farblich angepasst werden. Das macht einen Farbwechsel schnell und einfach.
Gemeinsam mit dem B550 Tomahawk und der MAG Coreliquid 240R bietet das Gungnir 110R eine optimale Basis für ein schickes und effizientes System.
Da steht selbst der MSI-Drache Kopf - aber das muss nicht sein. MSI hat das Logo drehbar gestaltet, sodass solch ein kleines Missgeschick eigentlich schnell behoben werden kann. Vorausgesetzt man merkt es früh genug 😉
Das B550 Tomahawk in seiner vollen Pracht.
Hochwertiges Aluminium ist bei dem Tomahawk verbaut. Dies überzeugt bereits beim ersten Eindruck.
Zwei M2-Steckplätze bietet das Tomahawk. Diese sind mit kleinen Aluminium-Kühlkörpern ausgestattet.
MSI bietet auch beim B550 Tomahawk seine gewohnte üppige Anzahl an Anschlüssen.

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