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MSI MPG X570 Gaming Edge WiFi – by Andreas Wolf

MSI MPG X570 Gaming Edge WiFi

Ein Review von Andreas Wolf

Eigentlich bin ich ein treuer Intel und Asus Konsument, doch sollte man manchmal seine Komfortzone verlassen und sich auch in andere Lager umschauen.
So kam es dazu dass ich hier, mit Unterstützung von MSI Deutschland, das MSI MPG X570 Gaming Edge WiFi unter die Lupe nehmen und mir eine Meinung dazu bilden
darf.

Als Intro ein paar technische Spezifikationen:

Bezeichnung: MSI MPG X570 Gaming Edge WiFi
Format: ATX
Chipsatz: X570
Arbeitsspeicher: 4 x DDR4 bis 4400 Mhz (OC)
Steckplätze: 2 x PCIe 16x / 3 x PCIe 1x SATA: 6 x SATA 6G
M.2: 1x M.2 PCIe x4 Gen 4.0
         1x M.2 PCIe x4 Gen 3.0
Beleuchtung: 2 x RGB (4-PIN 12v) / 2 x aRGB (3-PIN 5v)
Netzwerk: 1 x 1 Gbit Lan / WiFi / Bluetooth
Display: 1 x HDMI
Lüfteranschlüsse: 6 x 4-Pin PWM

Hier gehe ich nicht auf alle zur Verfügung stehende Anschlüsse ein, diese könnt Ihr aber unter folgendem Link einsehen:
https://de.msi.com/Motherboard/MPG-X570-GAMING-EDGE-WIFI/Specification

Verpackung/Inhalt :
Das Mainboard kam bei mir in einem Versandkarton an, in dem sich gut verpackt und transportsicher das Mainboard, in der OVP befand.
Das Auspacken fühlte sich irgendwie nach Weihnachten an.

Die OVP des MSI MPG X570 Gaming Edge WiFi ist schlicht gehalten und zeigt auf der Vorderseite die Bezeichnung und Key Features des Mainboards. Die Rückseite zeigt ein Abbild des Mainboards sowie die Spezifikationen, Features sowie das I/O Panel mit den hier angebotenen Anschlüsse.
Wie zu erwarten, war das Mainboard in einer Antistatiktasche verpackt und die Fixierung in der OVP wurde mittels gefalteter Pappe gelöst. Ob das so aus ökologischem Grund oder als Sparlösung gewählt wurde, kann ich nicht sagen. Da wir die Paketboten „kennen“, hätte ich mir da eine bessere Fixierung gewünscht.

Die OVP beinhaltet, neben das Mainboard selbst, noch folgendes:
2 x Wlan Antennen
2 x SATA Kabel (1 x gerade / 1 x gewinkelt)
1 x aRGB Verlängerung-/Adapterkabel
2 x M.2 Schrauben
Diverse Aufkleber, Treiber DVD, Handbuch, MSI Casebadge, Quickstart Guide.

Das Board:

Das Mainboard kommt in einem schwarz-grauen Design, mit wenig Schnick-Schnack und Bling-Bling. Wer noch kein Mainboard mit x570 Chipsatz besitzt oder gesehen hat, dem fällt gleich der PCH (Chipsatz) Lüfter auf, doch keine Angst, dieser ist sehr leise und dreht erst ab einer gewissen Temperatur, um den Chipsatz zu kühlen.
Was mir positiv aufgefallen ist, sind die Anordnung der Anschlüsse. Die meisten Anschlüsse befinden sich am unteren Rand des Mainboards, so dass die hier angeschlossene Kabel sich ganz gut verlegen
können bzw. man sie hinter/unter einer vorhandenen PSU Cover verstecken kann.
SATA und 1 x USB 3.2 gehen seitlich raus, was meistens Standard ist.
Der ATX24 sowie die CPU Stromanschlüsse belegen auch ihre üblichen Plätze.
In der rechten oberen Ecke des Mainboards finden wir noch den CPU PWM Lüfteranschluss, sowie 1 x RGB (12v), 1 x aRGB (5v) Header und ein PWM Anschluss für eine Wasserpumpe, falls die Hardware per Wasserkühlung gekühlt wird. Den Pumpenanschluss hätte ich mir aber, da ich ein Custom Loop eingebaut habe, im unteren Bereich gewünscht. Die Platzierung ist aber so optimal gewählt, da hier auch AIOs betrieben werden können, deren Pumpe sich meistens im oberen Bereich befinden.
Sehr hilfreich sind auch die EZ Debug LEDs, die einem die Probleme beim Booten anzeigen.
Diese leuchten aber alle rot und man muss genauer hinschauen um zu erkennen welche(s) gerade aufleuchten.
Ein weiterer Punkt
der mir aufgefallen ist, über den ich mir aber nicht sicher bin ob in der Praxis auch seinen Zweck erfüllt, ist der Kühlkörper bzw. die Abdeckung des oberen M.2 Slots.
Diese
r befindet sich teilweise, in Verlängerung, über den Chipsatz Kühler und deckt da die Finnen im Kühler, so dass der Luftstrom über den ganzen Kühler fließen kann. Ein Teil des Luftstroms gelangt auch zum M.2, so dass dieser teilweise eine aktive Kühlung besitzt.
Was mir dabei aber Sorgen bereitet ist die Tatsache dass, wenn der Lüfter sich dreht, meistens Wärme abgeführt wird und so die ganze Wärme vom Chipsatz zum M.2 Slot geleitet wird, was einer SSD nicht wirklich Gutes tun wird. Auch durch den Kontakt des M.2 Kühlers mit dem Chipsatz Kühler wird die Wärme des Letzteren weiter zum M.2 Kühler transportiert
und somit dient dieser eher als Wärmer und nicht als Kühler. Eine Messung ergab, jetzt gerade in dem Moment wo ich dieses Review schreibe, eine Temperatur von 46,5°C.
Da ich am Anfang schrieb, dass hier wenig Bling-Bling (RGB Beleuchtung) zu finden ist, bezog ich mich auf die Beleuchtung die meistens in der Abdeckung des I/O Panels und Chipsatzkühlers zu finden ist. Ganz auf Beleuchtung wurde auch hier nicht verzichtet und im Bereich des ATX24 Stromanschlusses, auf der Rückseite des Mainboards, findet man 12 aRGB LEDs die man per Software, z.B. MSI Dragon Center, steuern kann.
Zu beachten ist dass der obere M.2 Slot sowie der obere PCIe Slot per PCIe Gen4.0 an der CPU angebunden sind und der Rest per PCIe Gen3.0, außer den unteren PCIe Slot der per PCIe Gen4.0 am Chipsatz angebunden wird.
Das I/O Panel bietet, nach meiner Meinung nach, nicht zu viele aber auch nicht zu wenige Anschlussmöglichkeiten. Eine Anzahl an 7 USB Ports sollte im Normalfall ausreichend sein. 
Das
MSI MPG X570 Gaming Edge WiFi bietet hier noch die Anschlussmöglichkeit einer PS2 Maus oder Tastatur an, was auch meiner Sicht schon lange nicht mehr nötig ist, da diese in der heutigen Zeit per USB verbunden werden.

Fazit:
Das MSI MPG X570 Gaming Edge WiFi ist ein mittelklasse Mainboard, das sich aber nicht unbedingt verstecken muss. Für den „normalen“ Gebrauch und Gelegentheitsgamer bietet es eine solide Leistung. Das komplette Potenzial des x570 Chipsatzes wird hier nicht komplett ausgenutzt und ist für die leistungstärkeren Mainboards vorenthalten . Für einen Preis von aktuell 168,00 Euro (günstigster Preis laut Geizhals) erhält man hier ein solides Mainboard. Wer also kein High-End Mainboard benötigt. Ist hier gut bedient. Eine klare Kaufempfehlung meinerseits.

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Test it - Keep it

Cooler Master MM720 – by Pascal Gang

Test it-Keep it: Cooler Master MM720

Ein Review von Pascal Gang

Zunächst möchte ich PCHMG und Cooler Master danken.
 
Die Test it Keep it Aktion ist toll, und es ist schön mal in den Genuss zu kommen daran teilnehmen zu dürfen. 😘
Eine von mir angedachte Pro/Contra Liste macht, wie nachfolgend zu erkennen, wenig Sinn für dieses Produkt.
 
Das Objekt der Begierde:
 
Die Cooler Master MM720 kommt in einem kompakten Päckchen, mit wenig Schnick Nack.
Was dennoch beeindruckt, ist das mehrere Gleiter aus PTFE und ein Klebeset mit Zuschnitten beigelegt sind.
Diese machen die Maus bei bedarf Rutschfester. Eine kurze Anleitung gibt alle Nötigen Informationen.
Anfangs dachte ich, das sie vlt. ein wenig zu klein ist für meine riesen Pranken, was ich aber voll und ganz revidieren musste.
Die Ergonomie ist super, man muss sich einfach drauf einlassen.
Der Claw Grip Style gibt Spielern selbst bei zb. schnellen Flicks oder TurnOn’s einen sicheren halt.
 
Ich für meinen Teil, habe die Vorzüge schnell erkannt und lieben gelernt.
Auch stundenlange Nutzung und intensives Zocken belasten die Hand eher weniger als vorher bei anderen Modellen bzw. Herstellern.
Für die richtig schwitzigen Genossen wurde auf IP58 wertgelegt. IP58 steht dafür,
das das Gerät Wasserdicht und geschützt vor Staub und Fremdkörpern ist.
Beim Gerät selbst, stehen Gewicht und Qualität stehen in keinem Zusammenhang.
Der Gedanke das etwas schwereres, auch gleichzeitig höherwertig ist, ist hier völlig falsch.
Die 49gramm lassen die Maus nicht weniger wertig erscheinen.
Haptik und Optik geben ein tolles Gefühl. Der Material Mix ist exzellent.
Es sind kleine Details auf die der Endkunde meist nicht achtet, bei denen im Vorfeld aber deutlich drauf hingewiesen wie gut sie denn sein:
Das Kabel ist ein Traum, es ist nicht nur schön gesleeved, sondern auch komplett widerstandslos.
Die Beleuchtung und der perforierte Body in Kombination mit dem Transparenten Mausrad sind einfach pur schön. Diese lässt sich über schnell Tasten Kombinationen ändern oder über eine frei downloadbare Software
Für mich bietet das Honeycomb Design zusätzlich mehr Belüftung an der Handinnenfläche, was dem Schwitz vorbeugt.
 
Der Laser und Die Tasten.
Wenn man die Cooler Master MM720 umdreht, fällt die Markante Position des Laser auf.
Dieser ist Zentral auf der Unterseite und auf der höhe der Daumen Auflage.
Der Vorteil der sich dadurch ergibt, ist meines Erachtens nach enorm.
Viel Präzisere Bewegungsübertragung, Dreh Bewegungen sind viel angenehmer und smoother ausführbar.
Der Laser an sich muss ein Meisterwerk sein.
Ich habe selten erlebt das ein Stopp der Bewegung so instant und genau ist.
Die Reaktion ist überwältigend und auch in den Niedrigen Dpi Einstellungen lässt sich Mit der MM720 angenehm navigieren.
Die Tasten haben einen angenehmen Grip, und sind wie der Rest der Maus leichtgängig und blitzschnell.
Eine Sache die ich in den ersten Runden schon bemerkte.
Ich nutze sonst für jede Windows Variante ein Script, welches den Eingabe Delay löscht. Heißt, die einzige Variablen dazwischen sind mein Kopf und die Technik.
Wenn man dann die Hardware wechselt und fest stellt, das das Spielverhalten nochmal präziser und ausgeglichener wird,
kann man der Cooler Master MM720 wirklich Lob aussprechen.
Anbei, ist sie auch nicht so teuer wie “Profi” Produkte anderer Hersteller.
 
Ich gebe besten Gewissens eine Empfehlung und danke nochmal dafür das hübsche Ding mein Eigen nennen zu dürfen.
 
 
 

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Test it - Keep it

Cooler Master MM720 – by Nicolas Schmidt

Test it-Keep it: Cooler Master MM720

Ein Review von Nicolas Schmidt

Hallo zusammen,
 
durch die Aktion “Test it – Keep it“, die in Zusammenarbeit zwischen PC Hardware, Modding und Games und Cooler Master stattgefunden hat, habe ich die Möglichkeit bekommen die Cooler Master MM720 Gaming Maus zu testen.
Dafür möchte ich mich als erstes bei beiden recht herzlich bedanken, da ich schon länger auf der Suche nach einer kleineren, leichteren Maus war.
 
Nach knapp einer Woche, während ich sie täglich verwendet habe, möchte ich jetzt meinen Eindruck, inklusive der Stärken und Schwächen, mit euch teilen. Sorry für die schlechte Bildqualität, ich musste die Fotos mit einem alten Handy aufnehmen.
Die letzten 7/8 Jahre habe ich eine Roccat Kone XTD verwendet, die nach meinem Geschmack, da ich etwas kleinere Hände habe, zu groß und mit ihren 120 Gramm auch zu schwer ist. Dementsprechend gewöhnungsbedürftig ist der Unterschied nun für mich. Ebenso muss man sich an die doch eher unübliche Form der Maus gewöhnen.
 
Mein Eindruck:
 
Die Maus kam gut verpackt bei mir an. Die enthaltene Kurz-Bedienungsanleitung ist sehr dürftig. Hier hätte ich mir z.B. einen Verweis auf die Software (dazu später mehr) gewünscht. Sehr positiv fiel mir allerdings auf, dass zu der Maus Ersatz-Glide-Pads und Grip-Pads geliefert werden. Die Maus roch mehrere Tage süßlich nach Kunststoff.
Für mich ist die Maus ohne Grip-Pads griffig genug und liegt gut und ergonomisch in der Hand.
Sehr positiv überrascht war ich von der Performance. Ich zocke vor allem schnelle Shooter und dafür ist die Maus sehr gut geeignet. Aufgrund des Gewichts, der Größe und der Pads schwebt sie förmlich über das Mousepad.
Die Tasten und das Mausrad sind nach meinem Geschmack etwas zu leichtgängig, bis auf die beiden seitlichen Daumentasten. Allerdings ist das wirklich nur Geschmacksache und durch die Leichtgängigkeit löst man die Tasten ingame natürlich schneller aus, was wiederum ein Vorteil ist.
 
Ebenfalls positiv zu erwähnen, ist das Kabel der Maus. Es macht einen stabilen Eindruck, ist leicht und sehr biegsam und nicht so starr, wie man es von anderen Mäusen her kennt.
Ich komme von Tag zu Tag besser mit der Maus zurecht und die Form stört, auch wenn viele gerade deswegen Bedenken haben, gar nicht.
Im Gegenteil: Meine Hand ist entspannt und die Maus liegt sehr gut in der Hand.
Man muss sich allerdings viel Zeit für die Umgewöhnung lassen, wenn man die Bauweise nicht gewohnt ist.
Bereits nach kurzer Zeit habe ich allerdings schon eine Verbesserung in meinem Spiel bemerkt.
Jetzt kommen wir, wie bereits zu vor erwähnt, zu der Software. Das ist ein Punkt, an dem meiner Meinung nach Cooler Master auf jeden Fall zukünftig arbeiten muss.
Die Konfiguration der Maus erfolgt über die hauseigene Software Masterplus+. Diese wird, wie weiter oben erwähnt, nicht in der Kurzanleitung erwähnt und man muss erst mal danach suchen, was Dank Google allerdings keine besonders große Herausforderung sein sollte.
 
Wirklich nervig war jedoch der Umstand, dass Leistungs-Einstellungen nicht übernommen wurden, wie z.B. „USB Abtastrate“ und „Tastenreaktionszeit“.
Auf dem Subreddit von Cooler Master bin ich nach längerer Suche und einem Post von mir dann darauf aufmerksam gemacht worden, dass die Maus scheinbar nicht die aktuellste Firmware hat und es daher zu Kompatibilitätsproblemen kommt.
Nachdem mir ein Link zur aktuellen Firmware, den man nicht auf der Cooler Master Webseite finden kann, mitgeteilt wurde und ich sie installiert habe, wurden meine Einstellungen endlich übernommen.
 
In der Software gibt es keine Möglichkeit sich den Stand der Firmware anzeigen zu lassen oder ein Update durchzuführen.
Auch finde ich die Leistungs-Einstellungen zu kompliziert für Neulinge, da ich denke, dass ein Neueinsteiger nichts mit Dingen wie den Winkel-Einstellungen anfangen kann, ohne eine Beschreibung zu haben, wie sich eine Änderung auswirkt. Hier könnte ich mir gut Tooltips vorstellen, die per Mouseover angezeigt werde, da die Anwendung viel Platz dafür bietet.
 
Fazit:
Alles in allem bin ich positiv überrascht von der Maus sehr zufrieden, bis die Software.
Ich werde nun komplett bei der Cooler Master MM720 bleiben.
 
 
 

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Test it - Keep it

Cooler Master MM720 – by Nils Autenrieth

Test it-Keep it: Cooler Master MM720

Ein Review von Nils Autenrieth

Cooler Master MasterMouse MM720 RGB Gaming Maus weiß matt Review

Vielen Dank an Cooler Master und PCHMG, dass ich die Maus testen durfte.

Ich habe mir bei der Bewerbung viel Mühe gegeben, weil ich schon immer großes Interesse an der Maus hatte und sie nur nicht gekauft habe, weil sie ein Kabel hat (mehr dazu weiter unten).

Erstmal ein paar Infos zu mir

Ich hatte in der Vergangenheit schon viel mit Mäusen zu tun und bin deshalb auch etwas erfahren. Meine Mäuse verwende ich überwiegend in der Desktop-Benutzung – da ich in den letzten 1,5 Jahren sehr viel im Homeoffice war und IT mein Hobby ist, sind das an den meisten Tagen 10-12h Benutzung.

Ich spiele aber auch gerne Shooter (geschätzt 8h pro Woche, in letzter Zeit etwas weniger), weswegen meine Maus zum Gaming geeignet sein muss. Mir ist eine Gamingmaus in der Desktop-Benutzung lieber als z.B. eine Logitech MX Master, was vermutlich mit Gewohnheit zusammenhängt.

Die letzten Mäuse, die ich über mehrere Monate hinweg benutzt habe:

– Logitech MX Master

– Logitech G403

– Zowie EC2-B

– SteelSeries Rival 310

– Xtrfy M4

– Origin One X (wireless)

Verpackung

Die Verpackung ist kompakt und in meinen Augen wunderschön. Die Maus wird gut von der Verpackung geschützt.

Mit im Lieferumfang sind Ersatz-Gleitfüße – ich bin mir sicher, dass die Beilage davon Cooler Master nur wenig kostet, die nutzende Person kann damit nach einiger Zeit der Maus aber sehr einfach ein neues Leben geben. Weiter so!

Farbe

Ich habe die MM720 in der Farbe „weiß matt“ erhalten: 

https://geizhals.de/cooler-master-mastermouse-mm720-rgb-gaming-maus-weiss-matt-mm-720-wwol1-a2393964.html

Wäre es meine Entscheidung gewesen, hätte ich wahrscheinlich schwarz matt gewählt, weil es besser in mein Setup passt und weiße Produkte eben den Nachteil haben, dass man Dreck einfacher sieht (dafür reinigt man das Produkt auch öfter).

Gleichzeitig freut es mich aber auch, dass ich weiß matt erhalten habe, da die Maus in der Farbe und der standardmäßigen lila Beleuchtung schlichtweg genial aussieht. Der Weiß-Ton ist konsistent, die schwarzen Daumentasten geben der Maus einen schönen Kontrast. Die matte Textur hält sich sehr gut in der Hand.

Haptik

Die Maus ist gut verarbeitet und fühlt sich wertig an. Die primären Tasten fühlen sich gut an und lassen sich recht einfach klicken – jedoch nicht so einfach, dass man diese versehentlich auslöst, somit genau richtig.

Das Scrollrad hat gut definierte Schritte, der Scrollrad-Klick ist genau richtig.

Die Daumentasten fühlen sich sehr gut an. Da ich Mäuse gerne recht weit hinten greife, hätten diese für meinen Geschmack einen Millimeter weiter vorne besser gepasst – die Position ist trotzdem gut.

Das Kabel der Maus fühlt sich wertig an und ist sehr flexibel. Ich verwende die Maus zusammen mit einem Mouse Bungee und das Kabel schränkt die Bewegung der Maus nicht ein.

Das Gewicht der Maus ist mit 49g (Herstellerangabe) sehr gering, was die Benutzung angenehm macht. Falls es bei einer Maus ein “zu leicht” gibt, trifft das bei der MM720 auf keinen Fall zu.

Form

Die Form der Maus dürfte das wichtigste Feature sein.

Bei symmetrischen Mäusen (z.B. Logitech G Pro Wireless) bekomme ich nach einiger Zeit Benutzung Schmerzen am kleinen Finger, weswegen ich gerne auf ergonomisch geformte Mäuse setze (bisher war mir in der Kategorie die SteelSeries Rival 310 am liebsten).

Bei der MM720 kann man seinen Ringfinger auf der Ablage an der rechten Seite ablegen, wodurch der kleine Finger sehr komfortabel alleine an der rechten Seite sitzen kann. Man muss sich daran gewöhnen den Ringfinger dort abzulegen und diesen dort zu behalten, das war für mich nach einem Tag aber kein Problem mehr.

Die Maus ist sehr breit, was man vor allem merkt, wenn man wieder eine regulär geformte Maus in die Hand nimmt – das ist aber kein Negativpunkt. Tatsächlich dürfte die MM720 die bequemste Maus sein, die ich bisher benutzt habe – mich stört auch nach 10h nahezu durchgängiger Benutzung NICHTS am Komfort der Maus.

Zusammengefasst: Die Form ist anders, aber ich liebe sie – das ist unabhängig davon, ob ich arbeite oder spiele.

Ich kann mir nicht vorstellen, dass jemand nach ein paar Tagen Eingewöhnungszeit nicht mit der Form klarkommen würde.

Performance

Ich habe aufgehört mich mit Maus-Sensoren zu beschäftigen, weil die modernen Sensoren von PixArt alle eine grandiose Performance liefern, die die verschiedenen Sensoren für mich nicht unterscheidbar machen. In der MM720 ist der PixArt PMW 3389 verbaut, welcher genauso funktioniert, wie er soll. Ich hatte kein einziges Problem damit.

RGB und MasterPlus+

Ich setze bei meiner Peripherie normalerweise eine statische Farbe und belasse es dabei.

Im Inneren der Maus sind LEDs verbaut, welche verstreut werden und durch die Löcher im Plastik durchscheinen. Da die LEDs verstreut werden, ist die Beleuchtung ziemlich gleichmäßig.

Das Scrollrad leuchtet ebenfalls, aufgrund des Materials jedoch mit einem etwas dunkleren Farbton. Ich finde die Beleuchtung gut umgesetzt und es sieht wirklich gut aus.

Die Beleuchtung kann in der Software MasterPlus+ sehr umfangreich konfiguriert werden. Weitere relevanten Features von MasterPlus+ sind (für mich) das Einstellen der DPI-Steps und das Einspielen von Firmwareupdates.

Die Einstellungen werden auf der Maus gespeichert, was mir persönlich sehr wichtig ist und was super umgesetzt wurde. Heißt, dass man danach die Software auch wieder deinstallieren könnte, ohne die Einstellungen zu verlieren. Auch wenn man die Maus an einen anderen PC anschließt, bleiben die Einstellungen beibehalten.

Fazit

Diese Maus ist so gut, dass ich bereit bin wieder ein Kabel in Kauf zu nehmen. Die Form ist einzig- und großartig.

Momentan kann man die MM720 für ~60€ kaufen, was sehr fair ist. Von mir gibt es eine uneingeschränkte Empfehlung!

 

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Test it - Keep it

Cooler Master MM720 – by Malte Latton

Test it-Keep it: Cooler Master MM720

Ein Review von Malte Latton

Liebe Community!

Die Frage nach der “richtigen” Peripherie am heimischen Gaming-PC ist mindestens genau so intim wie die Frage, ob es nun Call of Duty oder Battlefield in den Shooter-Olymp schaffen sollte – und das sogar noch vor dem Grundsatz, ob eine aktuelle Grafikkarte zu Mondpreisen mehr Sinn ergibt als das Modell von gestern.
 
So kommt es kurz vor dem Knall eben auf eigene Vorlieben und Geschmäcker an – und die sind bekanntlich so grundverschieden und Vielfältig, wie eben Gaming an sich nur sein kann. Kommen wir also zum eigentlichen Kern der Sache: der “richtigen” Peripherie, denn nebst der Tastatur, die möglichst allen noch so ausgefallenen Ansprüchen gerecht werden soll, ist ein Gaming-Setup erst mit einer optimalen Maus so wirklich komplett und entfaltet seinen vollen Genuss.
 
Auf diesem Weg hat sich Cooler Master wieder einmal nicht lumpen lassen und geht mit der “MM 720 Master Mouse” an den Start. Diese hat zwar mittlerweile seit Release einige Monate auf dem Buckel, aber das macht dieses Präzisionsgerät nicht wenig spannend. Überhaupt hat sich Cooler Master seit einiger Zeit mit einigen interessanten und bisweilen recht originellen Produkten durchaus in die Köpfe einer wachsenden, digitalen Community gebrannt.
 
Ob es sich um den recht skurrilen 90 Grad ATX Adapter mit eigenen Kondensatoren oder dem hervorragenden Masterfan 360 handelt – an Ideen mangelt es dem taiwanesischen Hersteller seit Gründung im Jahr 1992 also ganz und gar nicht. So hat es nun der direkte Nachfahre der MM710-Maus direkt in mein kleines, digitales Testlabor geschafft – und für ordentlich Eindruck gesorgt. Fangen wir doch am besten ganz von vorne an, oder?
 
Wie bereits beim Vorgänger auch verfügt die MM720 über ein schickes Honigwabenmuster, welches sich über die halbe Länge des Körpers erstreckt. Dank der IP58 (Staub/Wasserbeständigkeit) Zertifizierung sollte die Maus mit schwitzigen Händen und staubigen Umgebungen trotz des luftigen Covers also keine Probleme bekommen. Mit einem Gewicht von knappen 49 Gramm ist das Lochmuster wohl eher einem peppigen Style, und weniger einem hohen Gewicht an sich geschuldet.
 
Trotzdem – gerade im Bezug auf die integrierte und dank einer Software programmierbaren RGB-Beleuchtung eine durchaus elegante Kombination, die für Eindruck sorgt. Über das für und wider einer solchen Wahl lässt sich in Zeiten von bunt beleuchteten Cases, Monitoren, Lüftern und Bildschirmen nun wirklich schwer streiten – oder nicht? Wen es dennoch stören sollte – natürlich lässt sich die Beleuchtung auf Wunsch via Software auch einfach abschalten.
 
Ein weiterer Hingucker ist definitiv die Ergonomie der MM720. Während klassische Mäuse eher mit einer Kuppel daher kommen, bietet Cooler Master mit dieser Maus ein System, welches sich optimal mit einer Art “Klauengriff” führen lässt. Dabei gleitet der Ringfinger in die Ausbuchtung an der rechten Seite und sorgt somit für eine erhöhte Führungsstabilität. Daumen und kleiner Finger bleiben in der bereits gewohnten Stellung.
 
Aufgrund des flachen Profils liegt die Hand im direkten Vergleich zum Vorgängermodell wesentlich flacher auf und kann somit präziser geführt werden. Was sich in den ersten Momenten eher kontra-intuitiv anfühlt, entfaltet allerdings nach wenigen Stunden seine volle Wirkung und sorgt für ein deutlich angenehmes Handling gegenüber konventionellen Mäusen.
 
In Sachen Verarbeitungsqualität macht das gute Stück einen sehr soliden Eindruck. Trotz des eingangs angesprochenen sehr geringen Gewichts wirkt das hier verbaute Plastik recht wertig und hat ein matt-glattes Finish mit äußerst weichen Akzenten. Das Kabel ist mit einem Gewebe versehen, welches diesmal im Gegensatz zum Vorgänger deutlich dicker verkleidet ist.
 
Was es damit auf sich hat, bleibt sicherlich ein Geheimnis. Trotzdem rundet die Fünf-Tasten Maus mit diesem Erscheinungsbild eine ordentliche Vorstellung ab und weiß zu punkten. Apropos “weiß” – Cooler Master bietet neben der klassischen Farbe auch ein stylisches schwarz an.
 
Unter der Haube hat der kleine Taschenspieler auch so einiges zu bieten. Mit dem optischen PMW3389-Sensor können bis zu 16.000 DPI in sieben verschiedenen Stufen über einen Knopf auf der Rückseite oder wahlweise mit zahlreichen Detailoptionen via separater Software eingestellt werden – hierzu später mehr.
 
Insgesamt gleitet die Maus dank Pads aus PTFE auf der Unterseite grundsätzlich butterweich über jedes Mauspad. Dank mitgelieferter Grip Pads, welche aufgeklebt werden können, kann die Maus dann auch noch leicht im Handling angepasst werden. Gar nicht schlecht!
Was wäre moderne Peripherie ohne entsprechende Software? Wie bereits angeklungen gibt es die Option, die Maus in zahlreichen Varianten auf die eigenen Bedürfnisse einzustellen. Dieses Angebot richtet sich dann aber wohl eher an den absoluten Gaming-Nerd.
 
Ob nun eine Taste erst nach 4ms, 8ms oder in etlichen Stufen nach 32ms auslöst ist dabei mindestens genau so reine Geschmacksfrage wie in welchen DPI-Schritten die Maus eingestellt werden kann. Wer sich allerdings viel mit dieser Thematik auseinandersetzt und darüber hinaus täglich etliche Stunden am Computer verbringt, kann hier sicherlich das eine oder andere Benefit herausziehen.
 
Für den klassischen “Wald und Wiesen Gamer” ist das Ganze zwar sicherlich einen Blick wert – aber nicht wirklich ein ultimatives Must Have. Trotzdem ist es gut zu wissen, dass diese Option überhaupt besteht und sich hier auch abseits des haptischen Designs Gedanken gemacht wurden.
 
*FAZIT*
Puh. Was für ein Ritt! Es ist wirklich alles andere als einfach, so etwas essenzielles wie eine gute Maus zum Zocken zu finden. Noch schwieriger wird es dann aber, eine solche zu bewerten. Fakt ist – ich habe große Hände! Alleine unter diesem Gesichtspunkt empfinde ich die MM720 als einen echten Segen. Ja – es gibt auch andere Mäuse in allen nur erdenklichen Variationen, Formen, Farben und Features. Was Cooler Master hier allerdings vorlegt, ist für mich ganz persönlich eine wirkliche Erleichterung. Zu Beginn hat mich das ungewohnte Design und die damit verbundene Handhaltung etwas überfordert.
 
Als ich dann aber mit der Maus warm wurde, war das für mich ganz persönlich ein großer Gewinn. Ob nun RGB ja oder nein, eine zusätzliche softwarebasierte Einstellungsoption in allen nur erdenklichen Dimensionen und den optionalen Grip Pads wirklich das sind, was Gamer da draußen benötigen, muss jeder für sich selbst beantworten. Cooler Master hat zwar mit der MM720 das Rad nicht vollständig neu erfunden, dafür aber in Sachen Ergonomie und Handling ein fast vergessenes Design auf so elegante und optimale Weise hervorgeholt, dass es mir dabei ein warmes Lächeln auf die Lippen gezaubert hat.
 
Ganz am Ende bleibt eigentlich nur zu sagen, dass die Wahl der “richtigen” Maus eine mindestens genau so persönliche Frage ist wie Gaming an sich: dem individuellen Wohlfühlcharakter angepasst – und hier schließt sich der Kreis. Geschmäcker sind verschieden, und das ist auch gut so. Um so besser, dass Cooler Master hier eine weitere interessante und vor allem hochwertige Möglichkeit geschaffen hat, in ferne Welten am heimischen PC einzutauchen!
 
Vielen Dank an Cooler Master für die freundliche Bereitstellung des Rezenssionsexemplares!
Es grüßt,
Malte Latton

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Test it - Keep it

Cooler Master MM720 – by Marcel Dietzel

Test it-Keep it: Cooler Master MM720

Ein Review von Marcel Dietzel

Angefangen damit dass der Postbote auf einem Donnerstag es sich gewagt hat bei mir zu klingeln, habe ich voller Freude das lang ersehnte packet an mich gerissen, wie nicht anders zu erwarten war es: Na wer weiß es? Die Maus von Cooler Master.
 
Beim ersten auspacken und ansehen der Maus fällt auf, das Ding ist ganz schön groß. Jedenfalls habe ich voller Euphorie gleich meine alte Maus in die Schublade gesteckt und bis heute verstauben lassen, die MM720 gleich angeschlossen, Software runtergeladen und ein wenig rumgespielt.
 
Fazit: Die “Master Plus” Software bietet jede wirklich jede Menge Einstellungsmöglichkeiten die euch das Leben auf Dauer sicher bereichern werden. Unteranderem die Feinabstimmung der dpi , die Click Geschwindigkeit oder die Reaktionszeit der Tasten. Ach ich könnte noch weiter machen, aber dann würde mehr Zeit für die Software draufgehen als für die eigentliche Hardware.
 
Zur Maus gibt es nicht wirklich viel zu sagen, das relativ dicke und gesleevte Kabel der Maus lässt sie keineswegs steif wirken, sie lässt sich auf meinem Mauspad ohne Probleme hin und her bewegen, das war’s aber noch nicht. Nein nein.
Die Ringfinger Ablage der Maus , ungewohnt aber dennoch praktisch. (Hat meine Pulsefire Haste nicht.) Das gute Stück ist auch mit seiner “Größe” recht leicht, sie wiegt Sage und schreibe nur 49gramm. Meine Pulsefire Haste hingegen, wiegt 59gramm.
 
Die MM720 Eigent sich Eben gut fürs zocken. Habe sie einem “Dauer” Test ausgesetzt in Call of Duty, Rainbow Six, Valorant, CsGo, Escape from Tarkov aber auch Diablo3 und Hunters Arena Legends waren dabei, und ich muss sagen, ich spüre keinerlei Unterschiede wegen der Größe zu meiner Pulsfire.
Die MM720 hat eine Klickanzahl von 70 Millionen, also sind Spiele wie Diablo eigentlich gut geschaffen für dieses gute Stück Hardware.
Schickes einstellbares RGB hat sie übrigens auch noch, und wie ihr wisst bringt RGb mehr FPS, aber das ist ein Geheimnis. 🤭
 
Das einzige was mich jedoch stört, ist das ein komischer Doppelklick auf der rechten Maustaste war, entweder ab Werk gewollt, oder ich mache irgendwas falsch. Aber mach ein paar Minuten Call of Duty, Merkt man dies auch nicht mehr.


Im Großes und Ganzen bin ich von der MM720 vollkommen überzeugt und würde diese, wenn ich meine eigentliche Maus nicht hätte, definitiv kaufen!
Von mir gibt es Wenn es nach Punkten geht, ganz Klar 10/10!

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Reviews

MSI MPG CoreLiquid K360 – by Martin Heits

AIO Wasserkühlung - MSI MPG CoreLiquid K360

Ein Review von Martin Heits

Ich möchte euch in diesem Beitrag die neue CoreLiquidK360 von MSI vorstellen. Das geschlossene AiO-Wakü-System bietet einen konfigurierbaren Display, hochwertige ARGB Lüfter, sowie eine zusätzliche VRM-Kühlung.
Die Bilder zeigen die Vorder- und Rückseite der Verpackung.

Der Kühlblock mit zusätzlicher Abdeckung ist hochwertig verarbeitet, allerdings für eine AiO Wasserkühlung recht groß. Dies liegt unter anderem an dem verbautem VRM Lüfter, welcher für einen zusätzlichen leichten Luftstrom sorgen soll & so die Spannungswandler des Mainboard leicht kühlt.
Die Lüfter sind für eine AiO-Wasserkühlung, welche oft mit recht minderwertigen Lüftern geliefert werden, sehr hochwertig und erzeugen einen soliden statischen Druck, der für den 30mm Radiator mehr als ausreicht. Gefühlt sind diese leistungstechnisch vergleichbar mit bekannten Arctic & Alpenföhn Lüftern. Jeder Lüfter besitzt eine Ansteuerung per 4-Pin PWM und 3-Pin ARGB (5 Volt).

Kühlblock mit Display und VRM Kühler, sowie ummantelte und drehbare Schläuche.

Alle Lüfter der AiO können direkt mit dem Kühlblock verbunden werden, sodass eine komplette Steuerung per Software möglich ist. Dies gilt für das PWM Signal, als auch für die ARGB Beleuchtung. Die Pumpeneinheit wird dabei mit Sata-Power direkt vom Netzteil mit Strom versorgt und kommuniziert per internen USB-Anschluss mit dem System. Ein zusätzliches PWM Signal wird per 4Pin an das Mainboard gesendet, damit eine Auslesung des Signals auch für das BIOS möglich ist.

Die Kühleinheit im verbauten Zustand

Der Einbau der Kühleinheit ist recht simpel, hier im Video auf einem AM4 Sockel demonstriert. Die Wasserkühlung ist zu allen aktuellen und alten AMD, sowie Intel Plattformen komptibel.
Standard AM4 Halterung entfernen
Passende Schrauben an der Backplate anbringen
Passende Halterung (AMD oder Intel) an der Kühleinheit anbringen
Kühleinheit mit bereits angebrachter Wärmeleitpaste anbringen
Mit vier Muttern festziehen

Im nächsten Schritt wird der Radiator inklusive Lüftern – Je nach gewünschter Konfiguration eingebaut.

In dieser Konfiguration pusten die Lüfter in das Gehäuse, durch den innen verbauten Radiator. Der Vorteil ist hier, dass der Radiator stets mit frischer Luft versorgt wird, andererseits wird der Grafikkarte bereits erwärmte Luft zugeführt. Die Konfiguration Radiator + Lüfter benötigt ca. 58mm Platz. Dies sollte bei der Gehäusewahl beachtet werden, gerade wenn die AiO im Deckel verbaut werden soll.

An diesem Beispiel System sieht man bereits, dass die Kühleinheit einen ordentlichen Blickfang bietet & weniger auf dezente Kühlung setzt, wie viele andere AiO Lösungen. Durch den zusätzlichen Deckel, welcher magnetisch aufgesteckt wird, können die meisten Kabel recht gut versteckt werden. Es bleibt allerdings spätestens auf der Rückseite ein großes Kabelgewirr zurück, welches bei ARGB Beleuchtung allerdings unvermeidbar ist.

Der Display lässt sich in der MSI Software individuell einstellen und z.B. Schriftzüge ablaufen, verschiedene aktuelle PC Daten wie Temperaturen anzeigen, oder auch eigene Bilder hochladen.
Die Software benötigt meiner Meinung nach noch etwas Verbesserungsbedarf. Die Auswahl der Standard-Themes hält sich in Grenzen und diese sind meistens ebenfalls weniger ein Hingucker. Das hinzufügen von eigenen Bildern geht erst nach dem manuellen skalieren der Bildern, solche Funktionen wären in Zukunft wünschenswert.

Abgesehen davon lässt sich die Software einwandfrei bedienen & ebenfalls mit MSI-Mystic Light synchronisieren. So können alle Lüfter mit dem gesamten System abgestimmt werden.

Übrigens: MSI nutzt hier den 3-Pin ARGB 5V Standard, welcher euch ermöglicht die AiO ebenfalls mit allen anderen Mainboards von anderen Herstellern die einen 5V Header besitzen zu synchronisieren. Es besteht lediglich ein Software-Zwang für die Konfiguration des Displays.

Insgesamt bietet MSI mit der neuen MPG CoreLiquid K360 bei rund 230€ keine günstige Wasserkühlung, lässt dabei allerdings auch kaum wünschenswerte Features offen. Wer eine hochwertige Wasserkühlung mit guten ARGB Lüftern sucht, welche sich mit (fast) jedem System synchronisieren lassen & den Display als Blickfang im System nutzen möchte, macht hier auf keinen Fall etwas falsch.
(Tests zur Kühlleistung werden noch hinzugefügt!)

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Reviews

MSI MAG CoreLiquid 360R – eine All-In-One Kühlung von MSI – by Andreas Wolf

MSI MAG CoreLiquid 360R - eine All-In-One Kühlung von MSI

Ein Review von Andreas Wolf

MSI_AIO360-Titel

MSI bietet mit der MSI MAG CoreLiquid 360R eine All-In-One Kühlung, die eine gute Kühlung der CPU aber auch, durch die aRGB Lüfter, eine gute und anpassungsfreudige Beleuchtung, verspricht.

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Die Verpackung schaut einfach, jedoch hochwertig aus. MSI verzichtet hier auf extra bunte Bilder und beschränkt sich auf die Abbildung der AIO Kühlung auf einem weissen Hintergrund.
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Der Inhalt ist gut aufgeräumt und aufgeteilt, so dass bei einem Transport nichts verrutschen kann. So wird eine Beschädigung, vor dem eigentlichen Einsatz, vermieden. Durch die Nutzung von Faserform, wo andere Hersteller auf Kunststoff setzen, vermute ich dass sich MSI Gedanken über die Umwelt macht.
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Der Lieferumfang besteht aus: ⦁Radiator und Kühlkörper ⦁3 x MSI ARGB Lüfter
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⦁Montagezubehör für die gängigsten Intel und AMD Sockel, Wärmeleitpaste, Schrauben für die Lüfter- und Radiatorbefestigung. ⦁3 zu 1 Lüfter Adapterkabel, ein "Noise Reducer" Kabel
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Auch wenn der Kühlblock etwas gross ist und uns vermuten lässt dass hier die Pumpe integriert ist, liegen wir falsch.
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Die Pumpe hat MSI, bei der MSI MAG CoreLiquid 360R , nicht im Kühlblock integriert, sondern ist diese im Radiator zu finden. Dadurch werden Vibrationen an der CPU und Mainboard vermieden und die Kühlleistung soll gesteigert werden.
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Die Warme Flüssigkeit wird durch die äusseren Kanäle des Radiators, danach durch die mittlere Kanäle zur Pumpe und wieder zum CPU Kühlblock zurück, geführt.
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Die 40 cm lange Schläuche befinden sich in einer Stoffummantlung und verbinden den Radiator mit dem Kühlblock.
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Der Kühlblock besitzt einen beleuchteten Aufsatz mit dem MSI-Drache ...
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... der um 270° drehbar ist, so dass der Drache immer richtig positioniert werden kann, egal wie man den Kühlblock befestigt. Der Kühlblock besitzt auch eine ARGB Beleuchtung.
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Sowohl die Lüfter als auch der Kühlkörper haben für die Beleuchtung ein 3-Pin ARGB Anschluss, sowohl männlich als auch weblich. Somit können diese miteinander verbunden werden und es ist kein HUB nötig.
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Die Lüfter kommen mit einem schwarzen Rahmen und weissem Lüfterrad. Durch das weisse Lüfterrad wird das Licht besser und gleichmässiger, von den mittig positionierten LEDs, verteilt.
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Die gezahnte Form der Lüfterblätter lassen die Lüfter um einiges leiser drehen.
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Die runde Bodenplatte des Kühlkörpers ist aus Kupfer und der Radiator aus Aluminium gefertigt. Wer sich mit Wasserkühlung im PC Bereich beschäftigt, weiß dass diese Kombination von Materialien nicht so gut miteinander harmoniert. Hoffen wir dass MSI hier auf eine gute, mit passenden Schutzmittel gemischte Kühlflüssigkeit, gesetzt hat.
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Technische Daten: Diese werde ich hier nicht reinschreiben, denn sie sind gut dem Bild zu entnehmen.
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Mein Kleiner Fazit: Die MSI MAG CoreLiquid 360R All-In-One Kühllösung bietet hier ein schönes Design, das sich sehr gut in den meisten Builds, auch dank der ARGB Beleuchtung, integrieren lässt. Die Kühlleistung soll ausreichend und im Normalbetrieb auch leise genug sein.
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Wer sich keine Custom Wasserkühlung selber bauen oder bauen lassen will , aber trotzdem eine Wasserkühlung haben möchte, der muss auf eine All-in-One Kühllösung zurückgreifen und mit der MSI MAG CoreLiquid 360R macht man nichts falsches. Von mir also eine klare Empfehlung.

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Reviews Test it - Keep it

Zeig deine Expertise, teile deine Erfahrung – by Jennifer Cook

„Zeig deine Expertise, teile deine Erfahrung“ – PC-Build-Programm, sponsored by MSI Gaming

Ein Review von Jennifer Coock

Durch das RGB-Steuerboard des Gungnir 110R können die Lüfter des Gehäuses sowie der AIO jederzeit farblich angepasst werden. Das macht einen Farbwechsel schnell und einfach.
Gemeinsam mit dem B550 Tomahawk und der MAG Coreliquid 240R bietet das Gungnir 110R eine optimale Basis für ein schickes und effizientes System.
Da steht selbst der MSI-Drache Kopf - aber das muss nicht sein. MSI hat das Logo drehbar gestaltet, sodass solch ein kleines Missgeschick eigentlich schnell behoben werden kann. Vorausgesetzt man merkt es früh genug 😉
Das B550 Tomahawk in seiner vollen Pracht.
Hochwertiges Aluminium ist bei dem Tomahawk verbaut. Dies überzeugt bereits beim ersten Eindruck.
Zwei M2-Steckplätze bietet das Tomahawk. Diese sind mit kleinen Aluminium-Kühlkörpern ausgestattet.
MSI bietet auch beim B550 Tomahawk seine gewohnte üppige Anzahl an Anschlüssen.

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Reviews Test it - Keep it

MSI MEG X570 ACE – by Tim Kutzner

"Erlebe AMD im MSI Stil" , sponsored by MSI Gaming

MSI MEG X570 ACE

Ein Review von Tim Kutzner

MSI_Kutzner

Im Zuge der „Review It – Keep it“-Aktion von MSI hatte ich das Glück, dass sich die grandiose

PCHMG-Community in der finalen Abstimmung für meine Wenigkeit entschieden hat.

Das große Bundle umfasst:
AMD Ryzen 9 3900X
MSI MEG X570 ACE
MSI Optix MAG272CQR
und schlussendlich das MSI MPG Sekira 500G

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