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Asus ROG Delta S

Asus ROG Delta S - Gaming Headset

Ein Review von Philip Didsche

Wieder traf ein neues Headset bei mir ein, dabei handelt es sich um das ⇒Delta S
vom bekannten Hersteller Asus – Republic of Gamers.

Datenblatt

Typ: Stereo Headset

Bauform: Over Ear

Prinzip : Geschlossen

Anschluss: USB 2.0 Type-C

Gewicht : 300g

Kopfhörer-Spezifikationen

Lautsprecher-Durchmesser: 50 mm

Impedanz: 32 Ω

Frequenzbereich: 20 Hz – 40.000 Hz
Hi-Fi-DAC : ESS 9281 Pro

Hi-Fi-Verstärker : ESS 9281 Pro

Kanal : Virtual 7.1
Beleuchtung : RGB

Mikrofon-Spezifikationen

Richtcharakteristik: Omnidirektional

Frequenzbereich: 100 Hz – 10.000 Hz

Empfindlichkeit: -40 dB

Abnehmbares Mikrofon: ✓

Flexibles Mikrofon: ✓

Kabel und Anschlüsse

Modulares Kabel: X

Kabellänge 1x USB C Kabel : 150 cm

Adapter : 1 x USB C auf USB A Kabel : 100cm
Gesamt-Kabellänge : 250cm

Kompatibilität

PCs/Notebooks: ✓

Tablets/Smartphones/MP3-Player/Notebooks (TRRS): ✓

PlayStation 5: ✓

PlayStation 4: ✓

Nintendo Switch: ✓

Lieferumfang / Karton

Der Karton ist tatsächlich recht hochwertig. Sowohl von Innen als auch von Außen.
Nach dem ersten Öffnen stahlt einem das ROG direkt schon ins Gesicht.
Der Kopfhörer ist noch nicht zu sehen, da er sich unter einem weiteren Deckel versteckt, welcher von unten nochmal mit Schaumstoff bezogen ist und damit sehr gut geschützt und für den Transport sicher liegt.

Nach entfernen des Deckels erblickt uns dann auch der Kopfhörer.
Aber packen wir diesen erst einmal zur Seite.

Darunter befindet sich nämlich das komplette Zubehör in einem weiteren kleinen schwarzen Karton.
Zu finden ist hier

– Die Bedienungsanleitung
– Ein Mini Garantiebuch

– Das ansteckbare Mikrofon

– Ein USB C auf USB A Verlängerungskabel (1m)

– 1 Paar Stoffpads

Komplett ausreichend, alles recht simple gehalten und kein großer Schnickschnack.

Optik / Qualität

Auf die Optik wurde hier wahrscheinlich sehr viel Wert gelegt.
Mich selbst spricht das Design an, was natürlich komplett unterschiedlich ankommt.
Die zusätzliche RGB Beleuchtung ist dann wohl ebenfalls Geschmackssache. Für mich ist es nutzlos, da die Kopfhörer eh auf dem Kopf sitzen und man daher nichts von der Beleuchtung hat.
Wem es aber gefällt, kann diese komplett in der Software nach belieben einstellen.


Die Qualität zeigt hier und da seine Stärken allerdings auch einige Schwächen.
Der Bügel selbst ist aus Stahl gefertigt, was für eine lange Lebenszeit spricht.
Dagegen wurde beim Rest des Kopfhörers sehr viel Plastik verwendet. Hätte da mehr auf Aluminium gehofft.
Die Gelenke zum Eindrehen der Muscheln gibt mir auch ein wenig zu denken, diese könnten eine bekannte Sollbruchstelle aufweisen, wie man es von leider vielen anderen Herstellern kennt.

Sowohl die Kunstlederpads als auch die Stoffpads überzeugen bei der Bequemlichkeit nach mehreren Stunden. Die Form der Muscheln ist zwar nicht wie üblich rund oder oval geformt, jedoch gefällt mir diese Form sehr, da ich selbst einen Tunnel im Ohr trage und das Ohrläppchen perfekt in die Ecke passt, wodurch es zu keinem unangenehmen drücken führt.
Der Anpressdruck könnte ein wenig straffer sein. Dürfte dann allerdings auf Kosten der Bequemlichkeit gehen.

Funktionalität

An dem linken Kopfhörer finden wir eine 3,5mm Buchse. Diese ist jedoch nicht für das Klinkenkabel gedacht, denn das Kabel für die Tonübertragung mit USB-C ist hier fest verbaut, sondern für das beiliegende Mikrofon.
Daher haben wir hier die Möglichkeit es sowohl als Headset oder auch als Kopfhörer zu benutzen, wenn man das Mikrofon mal nicht benötigt.
Ebenfalls finden wir hier eine art Rädchen wodurch wir direkt die Lautstärke vom PC regeln, oder auch direkt das Mikrofon muten können.
Darüber ist noch ein Dipschalter zu finden, dieser ist für die RGB Beleuchtung zuständig.

Wie schon im Lieferumfang erwähnt wurde haben wir hier ein Paar Lederpads sowie auch ein Paar Stoffpads.
Diese sind recht einfach zu wechseln und daher gut dem Wetter anzupassen, wenn es einem unter den Lederpads zu warm wird.

Den Kopfhörer aber auch das Mikrofon kann man noch per Software Namens „Armoury Crate“ von Asus beliebig einstellen, sowohl ein Bass Boost als auch ein kompletten Equalizer finden wir hier vor.

Test Equipment

Kopfhörer : Asus ROG Delta S
Mainboard : Asus B560 f-gaming

Eine Soundkarte kann man hier nicht gebrauchen, da das Headset entweder per
USB-C oder per USB-A angeschlossen wird.

Klang Kopfhörer


Nun ist die Frage, wie sich der Kopfhörer unter Beweis stellt.
Hören wir also mal rein. Zuerst mal mit den mitgelieferten Stoffpads.

Uns fällt direkt auf, dass die Stimmen ein wenig zurück genommen sind.
Sie wirken verdeckt, wodurch sie etwas dumpf klingen.
Allgemein ist der Kopfhörer recht dunkel abgestimmt.
Die Bühne könnte ein Stück größer sein, was beim Gaming davon profitieren würde um eine bessere Ortung zu gewährleisten.
Die Höhen klingen vernünftig, es fehlt jedoch ein Stück an Klarheit, viele Streichinstrumente klingen nicht gut separiert.
Einen tiefen Bass suchen wir hier vergebens, wodurch es in den einem oder anderen Song doch ein wenig flach wirkt, zudem klingt der Oberbass nicht aufgesetzt und ist damit recht ausgeglichen.
Insgesamt fehlt es dem Kopfhörer jedoch an Charakter, einem Audiophilen wird es hier nicht ansprechen aber das ist auch nicht die Zielgruppe von einem Headset.

Anschließend wechsle ich auf die Standard montierten Kunstlederpads.
Es fällt auf, das der Bass ein Stück zugelegt hat.
Die Lieder klingen jetzt um einiges kräftiger und voluminöser.
Der Rest bezüglich den Mitten und den Höhen bleibt unangetastet und stellt daher keine weiteren Änderungen mit den Pads dar.

In der Software finden wir dann, wie angesprochen, die verschiedenen Möglichkeiten den Kopfhörer anzupassen.
Standardmäßig und auch so getestet wurde der Kopfhörer auf dem Profil „Ausbalanciert“.
Weitere Profile wie Ego Shooter, Gaming, Film, Musik verschlimmern eher den Klang des Kopfhörers.
Auch einen Bass-Boost finden wir hier vor, welcher ein starkes Volumen dazu bringt, den Tiefbass allerdings schnell zum wummern bringen kann.
Zu guter Letzt ist in der Software selbstverständlich ein 10 Band Equalizer.
Dort kann man nach seinem eigenen Geschmack das komplette Band anpassen.
Wer natürlich Lust und Spaß daran hat,- ich habe es weniger und teste daher immer nur den Kopfhörer Out of the Box.

Zum Schluss möchte ich mal schauen wie Pegelfest dieser Kopfhörer ist.

Bei erhöhter Lautstärke, welche noch erträglich, fängt der Kopfhörer dann doch stark an zu verzerren, er spielt hier recht unsauber.
Daher ist der Kopfhörer nicht für laute Passagen geeignet.

Klang Mikrofon

Kommen wir zu dem, was ein Headset eigentlich erst ausmacht – das Mikrofon.
Dies ist wie schon erwähnt einfach an dem Kopfhörer angeschlossen indem man das mitgelieferte Mikrofon in die vorgesehene Klinkenbuchse an der linken Muschel steckt.

Die Lautstärke des Mikrofons ist recht ausreichend um in vielen Voice Chats verstanden zu werden.

Die Klangqualität des Mikrofons ist hingegen leider nicht ausreichend.
Der Klang ist recht begrenzt und dumpf, wodurch es sehr unsauber klingt.
Man wird zwar verstanden jedoch fehlt es hier dem Mikrofon definitiv an Klarheit.
Asus sollte hier nochmal nachlegen, denn das haben viele Hersteller schon besser gemeistert.

FAZIT

Das Headset weißt leider in allen Kategorien zu viele Schwächen auf. Unter anderen die Qualität des Kopfhörers, das Mikrofon und auch beim Klang. Wenn man bedenkt, dass man hier fast 200€ auf den Tisch legen muss.. spreche ich hier leider defintiv von einer Kaufempfehlung ab.
Asus muss an vielen Ecken nochmal nachlegen.

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Sharkoon Skiller SGH50 Review

Sharkoon Skiller SGH50 Headset

Ein Review von Philip Didsche

Heute habe ich für euch das neue Sharkoon SGH50 getestet, welches erst vor kurzen auf den Markt gekommen ist.
Ich habe es ausgiebig auf Herz und Nieren getestet.
Vorweg habe ich mir schon mal einige Daten und Bilder aus dem Internet besorgt und wurde sehr neugierig auf den Test.
Von daher lasst uns nicht lange Reden sondern direkt zu den Themen kommen.

Datenblatt

Typ: Stereo Headset
Bauform: Over Ear
Prinzip : Geschlossen
Anschluss: 3,5-mm-TRRS-Stecker
Gewicht ohne Kabel: 342 g

Kopfhörer-Spezifikationen

Lautsprecher-Durchmesser: 50 mm
Impedanz: 55 Ω
Frequenzbereich: 10 Hz – 40.000 Hz
Empfindlichkeit: 112 dB ± 3 dB
Max. Leistung: 40 mW
Lautstärkeregelung: Am Inline-Controller

Mikrofon-Spezifikationen

Richtcharakteristik: Omnidirektional
Impedanz: 2.2 kΩ
Frequenzbereich: 100 Hz – 10.000 Hz
Empfindlichkeit: -38 dB ± 3 dB
Abnehmbares Mikrofon: ✓
Flexibles Mikrofon: ✓
Mikrofon-Stummschaltung: Am Inline-Controller

Kabel und Anschlüsse

Modulares Kabel: ✓
Gesamt-Kabellänge 1x 3,5-mm-Klinkenstecker (TRRS): 110 cm + 150 cm
Gesamt-Kabellänge 2x 3,5-mm-Klinkenstecker: 110 cm + 150 cm + 15 cm
Goldbeschichtete Anschlüsse: ✓
TRRS-Pinbelegung: CTIA

Kompatibilität

PCs/Notebooks: ✓
Tablets/Smartphones/MP3-Player/Notebooks (TRRS): ✓
PlayStation 5: ✓
PlayStation 4: ✓
Xbox Series S/X: ✓

Lieferumfang / Karton

Der Karton kommt in einem sehr schlichten schwarz, welcher mit vielen Details in silber beschrieben wurde.
Der innen liegende Kopfhörer ist lediglich auf einem Stück Pappe geklemmt, was ich nicht als negativen Punkt ansehe, denn sein wir mal ehrlich.
Wer schaut 100 mal in den Karton rein oder wem ist ein hochwertiger Karton Innenraum wichtig? – ich denke niemanden.
Von daher finde ich das schlichte Prinzip recht klasse.

Zusätzlich finden wir dort das komplette Zubehör.
Sharkoon hat hier
– die Bedienungsanleitung
– das ansteckbare Mikrofon
– ein 3,5mm Klinken Kabel mit Inline Controller,
– ein 3,5mm Klinken Verlängerungskabel
– ein Doppelklinken Adapter für die Kopfhörer und dem Mikrofon
hinzu gepackt.
Aber auch ein wenig Werbung muss sein, daher liegen dem Karton noch ein paar Sharkoon Aufkleber bei.

Optik / Qualität

Kommen wir zu Qualität oder Quantität sowie eine subjektive Einschätzung der Optik.
Hier hat Sharkoon alles richtig gemacht und die Qualität gewählt.
Das Headset kommt mit einem weichen Stahlbügel was das ganze sehr robust und flexibel zugleich macht.
Leider fällt der Anpressdruck ein wenig schwach aus, was aber den Vorteil mit sich bringt, das der Kopfhörer recht bequem auf dem Kopf sitzt.
Selbst nach ein paar Stunden merkt man ihn kaum noch auf dem Kopf sitzen.
Die Größe wird hier nicht wie bei den meisten über ein Raster eingestellt, sondern direkt über das Kopfband.
Sprich, man brauch hier nichts einstellen, es passt sich dem Kopf selbst direkt an.
Eine sehr schöne Umsetzung.
Auch die Verbindungen von den Muscheln an dem Bügel funktionieren einwandfrei und sollten keine Sollbruchstellen wie bei anderen Marken aufweisen.
Die 50mm Treiber verstecken sich in den Muscheln, welche mit recht dicken Memory-Schaum-Pads bestückt und mit Kunstleder bezogen sind.
Diese und auch das Kopfband ist mit einer weißen Naht besetzt, was einen schönen Kontrast zu dem sonst recht dunklen Headset bringt.
Doch das soll nicht heißen das er langweilig wirkt, ich finde ihn tatsächlich optisch sehr gelungen.
Keine unnötige Farbexplosion oder LED, was man auf dem Kopf dann eh nicht mehr sehen kann.

Funktionalität

Das Sharkoon SGH50 wird als ein Headset beworben, doch durch die vielen Möglichkeiten von Steckverbindungen kann man ganz schnell daraus ein einfachen Kopfhörer machen.
Das Mikrofon lässt sich bei bedarf einfach an das Headset anstecken oder abnehmen.
Sollte es nicht gebraucht werden, kann man die Klinken Buchse dann einfach mit dem Werkseitig beigelegten Propfen schließen, wodurch kein unnötiger Dreck oder Satub in die Buchse gelingen kann.
Aber auch das eigentlich wichtigste 3,5mm Klinken Kabel, wodurch wir überhaupt erst Ton in unseren Kopfhörer bekommen, lässt sich ganz einfach entfernen, wodurch die Möglichkeit besteht auch andere Kabel zu benutzen.
An dem mitgelieferten Klinken Kabel befindet sich ein so genannter Inline Controller, womit wir recht einfach das Mikrofon zb Stumm schalten oder die Lautstärke regulieren können.

Test Equipment

Kopfhörer : Sharkoon SGH50
Mainboard : Asus B560 f-gaming
DAC : Sharkoon Gaming DAC Pro S
RME ADI-2 DAC FS

Klang Kopfhörer

Nun kommen wir zu dem Hauptthema worauf wahrscheinlich jeder gewartet hat.
Vorweg genommen, ich war tatsächlich recht erstaunt was Sharkoon hier abgeliefert hat.
Ich habe zuerst den Kopfhörer an meinem Mainboard angeschlossen.
Die Lautstärke war hier mehr als ausreichend, trotz der angegebenen 55Ohm ist er daher recht leicht zu betreiben wenn es rein um die Lautstärke geht.
Allerdings klingt der Kopfhörer ein wenig Emotionslos.

Anschließend habe ich ihn an dem Sharkoon Gaming DAC Pro S angeschlossen, was dieser kleine DAC dann mit dem Kopfhörer macht ist wirklich erstaunlich.
Das selbe Ergebnis hatte ich auch an dem großen RME ADI-2 DAC FS.
Der Kopfhörer bekommt auf einmal ein Charackter.
Er klingt plötzlich viel lebendiger, daher ist ein kleiner DAC immer zu empfehlen, denn Lautstärke ist nicht alles was ein Kopfhörer brauch.
Den Kopfhörer würde ich tatsächlich als eine Badewanne einstufen.
Der Tiefgang ist recht gut und die Kicks sind präzise und trocken, jedoch mit ein wenig Oberbass betont, wodurch viele Lieder sehr voluminös klingen.
In vielen Liedern wird es passen aber in einigen Genres ist es dann eher unpassend.
Durch manuelles andrücken der Muscheln an den Kopf, erzeugt er plötzlich viel mehr Volumen was dann aber auch zum dröhnen führt, daher ist der Anpressdruck doch recht gut gewählt.

Die Mitten, welcher der Haupbestandteil eines Liedes ist, da sich dort die ganzen Stimmen aufhalten, halten sich ein wenig zurück.
Diese klingen allerdings nicht zu dunkel und gehen nicht bei vielen weiteren Instrumenten unter.

Die Bühne des Kopfhörers ist ausreichend, ist allerdings dem geschlossenen Prinzip zu danken, wodurch die genaue Trennung der einzelnen Instrumente nicht so gut funktioniert.

Die Höhen klingen nicht schrill und auch bei höherer Lautstärke kommt es nicht zum klirren.
Die bekannten Sibilanten meistert er recht gut.
Trotz alldem sind die Höhen nicht ganz präzise, wodurch viele Details bei Instrumenten verloren gehen.
Insgesamt klingt der Kopfhörer jedoch recht gut und wird vom Klangbild wahrscheinlich viele ansprechen, da sich die meisten mit einem analytischen Bild fremd fühlen.
Zudem darf man den Preis des Kopfhörers nicht vergessen, da kann man halt keine Glanzleistung erwarten und muss ein wenig abzüge machen.
Trotzdem ein recht gelungener Kopfhörer.

Klang Mikrofon

Auch hier habe ich mit meinem Mainboard zuerst angefangen.
Das Mikrofon klingt sehr klar, allerdings viel zu leise was wohl bei Unterhaltungen im Voice Chat zu Problemen führen wird.
Getestet habe ich es unter Windows Einstellung mit einem Pegel von 95.
Anschließend kam wieder der DAC von Sharkoon.
Wahnsinn. Es ist tatsächlich erstaunlich was der DAC hier wieder bringt.
Ich stellte auch hier den Pegel in den Einstellungen auf 95.
Es war viel zu Laut.
Mit einer Pegeleinstellung von ca 85-90 sollte man hier recht gut fahren um in einer vernünftigen Lautstärke verstanden zu werden.
Das Mikrofon weist nur sehr geringes Grundrauschen auf was einen hochwertigen Eindruck vermittelt.
In einem Test mit ein paar Freunden wurde es sehr angenehm und positiv aufgenommen, ich war sehr verständlich zu verstehen.
Hier kennt man schon weit aus schlimmeres von anderen Herstellern, welche sich bei einem höheren Budget bewegen.

Fazit

Was Sharkoon hier auf den Markt gebracht hat ist wirklich klasse.
Das Preis Leistungs Verhältnis stimmt hier einfach.
Das Headset hat ein gutes Mikrofon an Board und ist in wenigen Sekunden zu einem Kopfhörer umgebaut.
Sowohl der Klang von dem Kopfhörer selbst als auch von dem Mikrofon ist für den Preis recht gut.
Lediglich, sollte man sich dafür entscheiden sich dieses Headset zu kaufen, kann ich nur empfehlen dieses über ein extra DAC wie zb den Sharkoon Gaming DAC PRO S laufen zu lassen, da hierdurch nochmal das letzte Potentzial aus dem Headset raus geholt wird.

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LC Power LC-M34-UWQHD-144-C-K Review

LC-Power LC-M34-UWQHD-144-C-K Curved Monitor

Ein Review von Andreas Wolf

Auch überlegt auf einen neuen Monitor zu wechseln, weil der Aktuelle eine zu geringe Auflösung hat oder es auch etwas grösser sein darf?
Dann stehst Du genau am selben Punkt wie ich vor kurzer Zeit.

Da ich schon einen Monitor des Herstellers LC-Power, den LC-M27-FHD-144-C, besitze und damit sehr zufrieden war bzw. immer noch bin, sollte es wieder eins aus dem Hause LC-Power werden.
Die Entscheidung viel auf den LC-Power M34-UWQHD-144-C-K.
Wieso ich mich dafür entschieden habe, dass könnt Ihr hier im folgenden Review erfahren.

Technische Daten

Die technische Daten des Monitors, könnt Ihr dem folgenden Screenshot von der Herstellerseite entnehmen.

Lieferumfang, Montage und Design

Der Monitor kam in der OVP. Diese wurde noch zusätzlich in einem Versandkarton, der mit zusätzliche Styroporteile für einen sicheren Transport befüllt war. Auch wenn der Monitor eigentlich sehr gut und transportsicher in der eigenen OVP verpackt ist, wir kennen leider die Fahrer der Paketdienstleister.

Einmal befreit vom Versandkarton, können wir auch die OVP des Monitors betrachten.
Diese ist schlicht und in schwarz-weiss gehalten, wie wir sie von LC-Power sonst auch kennen.
Eine Abbildung des Monitors, sowie die wichtigsten technischen Daten zeigen uns was wir in der Verpackung zu erwarten haben.

Der Monitor kommt in einer an der Form des Monitors angepasste Styropor „Hülle“, die dazu dienen soll dass dieser auch heil beim Nutzer/Käufer ankommt.
In einigen Aussparungen der Hülle finden wir noch folgendes:

  • Standfuss
  • Stromkabel EU
  • Stromkabel UK
  • HDMI Kabel
  • Display-Port Kabel
  • USB-C Kabel
  • Schrauben für Standfuss und VESA
  • Adapterplatte
  • VESA Adapterplatte
  • Schraubenzieher (-dreher)
  • Externes Netzteil
  • Bedienanleitung

Was mich persönlich überrascht hat, ist die Tatsache dass alle gelieferte Kabel und sogar das Netzteil in weiss, passend zum Monitor, mitgeliefert werden. Sieht man leider sehr selten.

 

Die Montage des Monitors ist so simpel wie möglich.

Was soll ich viel dazu sagen: mit 3 Schrauben den Standfuss am Monitorarm befestigen und dann auf der Rückseite des Monitors einstecken bis es einrastet, denn hier sind keine Schrauben mehr nötig. Das spart Zeit und sogar den Blick in der Bedienanleitung. 

Will man den Monitor, so wie ich, an einem Monitorarm für 2 oder mehrere Monitore befestigen, so kommt die mitgelieferte VESA Adapterplatte im Einsatz. Diese wird mit 4 Schrauben erst an der Rückseite des Monitors befestigt und dann an der VESA Aufnahme des Monitorarms.

Komplett aufgebaut erstrahlt der LC-Power LC-M34-UWQHD-144-C-K in voller Pracht.

Auch wenn der Monitor als Gaming Monitor verkauft wird, wurde hier ein eher schlichtes und elegantes Design gewählt, so dass er auf jeden Schreibtisch passt und für jeden Einsatzzweck eine gute Figur macht.

Matte Oberflächen, die Fingerabdrücke und leichte Kratzer nicht gleich sichtbar machen, waren hier die richtige Wahl.
Die an der Rückseite platzierten aRGB Streifen bieten ein tolle Hintergrundbeleuchtung und sind über die im OSD Menü auswählbaren Effekten, anpassbar. Für diejenige die es nicht an haben wollen, hat man die Möglichkeit diese auch auszuschalten.
Wer hier ein Betrieb von 2 Monitore anstrebt, der hat leider das Problem dass die Ränder, die hier etwas zu breit gewählt wurden und noch zusätzlich am Display selber eine 3mm Umrandung haben, die optische Trennung des Bildes zwischen den Monitoren sehr gross wirken lassen.

Anschluss, Einstellung und Betrieb

 

Folgende Anschlüsse finden wir auf der Rückseite des Monitors:

  • 1x DP 1.4
  • 3x HDMI 2.0 (HDCP 2.2)
  • 1x  USB Typ-C-PD (65 W)
  • 1x Audio Out
  • 1x USB-A
  • Netzteilbuchse

Die Anschlüsse an der Rückseite sind gut erreichbar und die Kabel können gebündelt durch den Kabelkanal im Standfuss verlegt werden.
Die Stromversorgung des Monitors erfolgt über ein externes Netzteil, der die für den Monitor benötigte 19,5V und 9,23A liefert. Bei der Stromversorgung hätte ich mir einen direkten Anschluss mittels Kaltgerätekabel gewünscht.

Für den Betrieb am PC sollte man das mitgelieferte DisplayPort Kabel nutzen, wenn es von der Länge her passt. Bei mir war es leider nicht der Fall und musste so auf ein vorhandenes Kabel zurückgreifen.

Einmal mit dem PC verbunden, kann man schon loslegen und die „Aussicht“ geniessen.

Das OSD Menü erreicht man über den unten-mittig platzierten Joystick.

Folgende OSD Menü Auswahl steht, je nachdem in welcher Richtung der Joystick bewegt wird, zur Verfügung:

  • nach vorne: LED Beleuchtung
  • nach hinten: Fadenkreuz Einblendung und Auswahl zwischen Kreuz oder Punkt und Farbe (rot oder grün)
  • nach links: Voreingestellte Profile
  • nach rechts: Erweiterte Einstellungen

Hierbei ist zu beachten dass die Auswahlbestätigung der Menüpunkte durch Betätigung des Joysticks nach rechts realisiert wird und nicht wie bei anderen Geräte, durch den Druck darauf. Ein Druck auf den Joystick schaltet den Monitor ein oder aus.

Die Standard Einstellungen sind für den Alltagsbetrieb gut gewählt und weitere Einstellungen sind nur dann zu wählen wenn diese benötigt werden, wie z.B HDR, Adaptive Sync, USB-C (PD), usw.

Beim Durchlauf des Eizo Monitor Tests sind mir keine Pixelfehler aufgefallen.

Die Farben sind gesättigt und bei den grauen und weissen Testbilder sind keine grosse Beleuchtungsunterschiede sowie Schatten bemerkbar. Auch beim schwarzen Bild sind Hotspots nur sehr leicht zum Rand zu erkennen, die aber im Normalbetrieb gar nicht bemerkbar sind. Das Testbild und die Textdarstellung zeigen ein auf der gesamten Fläche scharfes Bild.

Die Tests wurden mit den Standardeinstellungen des Monitors durchgeführt. 
Dabei steht die Helligkeit auf 50%, die nach meiner Meinung nach ausreichend ist. Eine etwas höhere Einstellung würde ich bei der Bildbearbeitung wählen, jedoch nicht zu hoch, denn mit einer Helligkeit von 650cd/m² ( 1000 cd/m² im HDR Betrieb) wird man regelrecht vom Monitor geblendet.

Wie Ihr auch aus den Bilder entnehmen könnt, liefert der LC Power LC-M34-UWQHD-144-C-K ein super Bild mit kräftige Farben, guten Kontrast und hohe Helligkeit.

 

Kleines Fazit am Ende

LC-Power bietet hier einen aus meiner Sicht sehr guten Monitor, der mit seinen 144Hz, Adaptive Sync, UWQHD Auflösung und 99% sRGB Farbraumabdeckung , sowohl für Bildbearbeitung und Videoschnitt als auch für Gaming geeignet ist.

Die Auswahl fiel auf dieses Modell aus folgenden Gründen:

Für Bildbearbeitung :

  • 99% sRGB Farbraumabdeckung
  • 650 cd/m² Helligkeit

Für den privaten „Genuss“ :

  • HDR-1000
  • Bild-in-Bild
  • Bild-für-Bild

Für Gaming:

  • Adaptive Sync
  • 144Hz
  • Reaktionszeit 1ms (GtG)
  • Krümmung 1000R

Leider gibt es für mich auch ein paar Sachen die ich mir etwas anders gewünscht hätte, wie z.B. folgendes:

  • einen schmalen Displayrahmen 
  • keinen sichtbaren Displayrand der zusätzlich zum Rahmen die Anzeige noch weiter nach innen verschiebt
  • einen direkter Stromanschluss ohne externes Netzteil
  • ein moderneres OSD Menü

Kaufempfehlung meinerseits? Auf jeden Fall.
Bei einem Kaufpreis von aktuell knapp 535€ bietet der LC Power LC-M34-UWQHD-144-C-K eine sehr solide Ausstattung und ein schönes Design der das Herz jeden Gamers höher schlagen lässt. 

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MSI Z690 Carbon Wifi Review

MSI Z690 Carbon Wifi - Review

Autor Martin Heits

Mit der neuen 12. Intel Generation kommen nicht nur neue CPUs, sondern ebenso passende Mainboards mit Z690 Chipsatz. Dank der Unterstützung von neuem DDR5 RAM, welcher auf dem Papier eine gute Figur macht, wenn er denn zu kaufen wäre, sowie den üblich großzügig ausgestatteten Mainboards mit Z-Chipsatz, sind diese allerdings nicht günstig.

 

Ein Kauf sollte daher gut überlegt sein & MSI bietet hier, wie bereits bei den letzten AMD & Intel Generation eine Ausgewogenheit aus High-End & Budget Boards, von denen wir uns in diesem Review ein High-End Board anschauen, das „Z690 Carbon Wifi“

Die Verpackung ist klassisch wie bei jedem Mainboard – Schlicht mit einer Abbildung inkl. Legende auf der Rückseite. Hier wird man bereits mit einigen Features bombardiert, auf die wir gleich noch eingehen werden.

Außergewöhnlich hier: MSI wirbt offiziell mit ihrer Spannungsversorgung. Dies habe ich bisher nur bei offiziellen Overclocking Boards von anderen Herstellern gesehen. Dazu ebenso später mehr.

In der Verpackung befindet sich neben dem Mainboard noch einiges an Zubehör hier mal im Schnelldurchlauf:

 

  • Zwei Wifi Antennen zum anschrauben

  • Die Anleitung

  • Eine Kurzanleitung wie man CPU einsetzt, RAM einbaut etc.

  • Clips für die Befestigung von M.2 SSDs

  • Zwei Sata Kabel, einmal abgewinkelt

  • RGB Y Splitter Kabel

  • Corsair LED Verlängerungskabel

  • ARGB Verlängerungkabel

  • Diverse Gimmicks wie Schraubenzieher, Aufkleber, ein Case Badge und ein kleiner Pinsel

 

Zusätzlich legt MSI einen USB Stick bei, auf dem alle Treiber des Boards zu finden sind.

Zuerst einmal: Wir sind endlich soweit & im Jahr 2021 angekommen. Endlich keine CDs mit Treibern mehr… Ich meine wer hat überhaupt noch ein integriertes Laufwerk?! Natürlich solltet ihr die aktuellen Treiber trotzdem immer direkt von der Herstellerseite herunterladen (Findet ihr unter Support/Treiber des jeweiligen Mainboards).


Neben den einigen coolen Goodies gibt es nicht viel zu dem Zubehör zu sagen. Persönlich finde ich die Idee mit den M.2 Clips interessant & im Zeitalter der M.2 Slots beschwert sich glaube ich auch niemand über nur zwei beiliegende SATA Kabel.

 

Löblich erwähnt sei dabei, wie immer bei MSI Mainboards, die sehr ausführliche und verständliche Anleitung inklusive QR Codes und Videoanleitungen zu einzelnen Abschnitten.

 

 

Das Carbon Wifi ist mit neuem Z690 Chipsatz geeignet für die 12. Generation an Intel CPUs inklusive Pentium Gold & Celeron. Dabei setzt Intel auf einen neuen Sockel der auf den Namen LGA1700 hört. Hier sollte in jedem Fall beachtet werden, dass der Sockel nicht Baugleich ist wie die vorherigen 1151 (also seit der 6. Intel Generation) und es muss sich ein entsprechend passender Kühler besorgt werden. Die meisten Hersteller bieten allerdings kostenlose Upgrade Kits an, wenn du deinen aktuellen Kühler z.B. weiter verwenden möchtest.

Wie bereits erwähnt bietet das Board ebenfalls Unterstützung für DDR5 RAM und das bis hin zu 128GB & maximal 6666MHz. Hier kann wie gewohnt Dual Channel und XMP genutzt werden um die passenden Einstellungen automatisch zu laden.

Da es sich hier um eine sehr neue Technologie auf dem Enduser Markt handelt, empfehle ich vorher auf der Mainboard Seite nachzuschauen, ob der gewünschte RAM auch unterstützt wird.

Das Z690 Carbon Wifi ist KEIN Hybrid Board, mit dem DDR4 verwendet werden kann, dies sollte euch vor dem Kauf in jedem Fall bewusst sein.

 

 

Ebenfalls neu ist die Bereitstellung von PCI-E 5.0 womit du in jedem Fall zukunftssicher gerüstet bist.

Schauen wir uns mal das Backpanel mit der integrierten IO Blende etwas genauer an.

Das Board bietet an der Rückseite insgesamt 4 USB 2.0 Anschlüsse, 5 USB 3.2 Gen2, Einen Typ-C Gen2, einen LAN RJ45 Anschluss mit 2.5Gbit, das klassische Audio Panel, die Verschraubungen für die Beiliegende Antenne, sowie einen BIOS Button. Dazu kommen die klassischen HDMI & Displayport Ports,

 

Das Backpanel ist damit sehr gut ausgestattet und bietet mit 10 USB Ports auch sicherlich genügend Anschlüsse für Sim-Racing & Peripherie Enthusiasten.

Für die ganz Verrückten unter euch: Der LAN Controller ist ein Intel I225V & das W-LAN Modul unterstützt unter Windows 11, sowie der neusten Version Windows 10 Bluetooth 5.2, sowie eine 6GHz Verbindung (Standard ist hier 2,4GHz bzw. 5GHz), natürlich ebenfalls Abwärtskompatibel.

 

Die Audioports werden von einem Realtek ALC4080 Codec befeuert, welcher nicht wirklich als Nachfolger des klassische ALC1220 betitelt werden kann, sondern einfach eine neue Technik mit neuer Anbindung nutzt. Dies führt zu einem niedrigerem Grundrauschen und insgesamt einer soliden Audioqualität, welche sich für einen On-Board Sound hören lassen kann.

Schwenken wir mal etwas rüber auf die innen liegende Seite des Boards & schauen uns die Anschlüsse & Features an.

Das Z690 Carbon Wifi bietet zwei verstärkte PCI-E 16er Ports mit PCI-E 5.0 Unterstützung, welche an der CPU angebunden sind, sowie einen 16er Slot welcher mit PCI-E 3.0 und 4 Lanes an dem Chipsatz angebunden ist.

 

Unter den schön anzusehenden Abdeckungen, welche gleichzeitig als passive Kühler fungieren, befinden sich insgesamt 5 M.2 Slots, wobei der oberste an der CPU & die restlichen am Chipsatz angebunden sind. Vier der Slots können uneingeschränkt mit den insgesamt 6 vorhandenen Sata Slots verwendet werden – Der vorletzte 5. M.2 Slot würde bei einer vollen Bestückung einen Sata Port deaktivieren. Außer der erwähnte vorletzte M.2 Steckplatz sind alle mit PCI-E 4.0 angebunden, der vorletzte Port mit PCI-E 3.0, wobei dies sogar eher zu vernachlässigen ist, sofern man keine 8K Videobearbeitung betreibt, mit der man solche Schnittstellen eventuell mal auslasten könnte.

Für das Front Panel des Gehäuses bietet das Board 2x USB 2.0, sprich genügend für 4 Anschlüsse, einmal USB 3.2 Typ-C & einmal USB 3.2 Gen 1 als Standard Typ-A Anschluss und den klassischen Audio Port in der Front, dessen Benutzung für mich immer noch ein Mythos ist.

Das MSI Mainboard bietet ebenfalls einige Fan Anschlüsse – Ganze 8 an der Zahl, wovon einer für die CPU gedacht & standardmäßig mit dessen Temperatur geregelt wird, sowie einen Pump-Fan Anschluss, der mit höherer Belastbarkeit ausgestattet wurde, wenn z.B. eine AiO Pumpe komplett über der Mainboard läuft. Alle Fan Anschlüsse lassen sich auf PWM oder Spannung einstellen und können im BIOS bzw. der MSI Software komplett eingestellt und mit eigenen Profilen versehen werden.

Die Debug LED oben rechts auf dem Board hilft einen potenziellen Fehler zu finden und zeigt nach dem booten die CPU Temperatur an.

 

Die Spannungsversorgung des Boards läuft über das alt bewährte 24Pin ATX Kabel & insgesamt zwei 8Pin EPS Kabel für die Stromversorgung des Prozessors.  

Wie bereits zu Anfang erwähnt präsentiert MSI bewusst die Spannungsversorgung des Mainboard und das auch zurecht: Das Carbon Wifi kommt mit einem 18+1+1 Phasen-Design, welches von MSI selbst mit 75Ampere angegeben wird. Um das mal in Relation zu stellen: Das ist doppelt so viel wie ein solides High-End System beim Gaming unter Vollast benötigt, also nicht nur etwas Spielraum für erste Overclocking Versuche, sondern auch für Enthusiasten und Freunde der H²0, oder LN² Kühlung durchaus nützlich und erwähnenswert.

Wie das Board letztendlich unter extremen Bedingungen performed kann ich aktuell noch nicht sagen, allerdings lassen die großen Kühler auch unter Luft gutes erhoffen.

 

Übrigens kann auch hier, wenn es nicht anders geht, nur ein 8Pin Stecker verwendet werden um die CPU zu betreiben, allerdings sollte man spätestens ab dem 12700k bzw. 12900k eine Limitierung durch zu schwache Spannungsversorgung vermeiden.

Die großen passiven Kühler sorgen dafür, dass auch unter Luft OC kein Problem darstellt und die sehr großzügige Spannungsversorgung dauerhaft kühl gehalten wird.

Wen weitere OC Infos zu dem Board interessieren sollte mal bei uns auf der FB Seite und im Live-Stream vorbei schauen, wo wir das Board mit unserem Overclocker Tino ausführlich getestet haben und weiterhin testen werden!

Sehr viel Technik blabla, dabei kommt jetzt erst das wichtigste & das ist natürlich: Die Beleuchtung und Design des Boards.

MSI Unterstützt hier weiterhin den offenen 5V ARGB Standard mit 3Pin, sowie den 12V RGB Standard mit 4Pin. Das Board verfügt über einen RGB Header, zwei ARGB Header, sowie einen Corsair connect Header, womit ihr Corsair Geräte direkt mit in die MSI Software einbinden könnt. Über das MSI Programm Mystic Light könnt ihr alle RGB Einstellungen vornehmen und per Software angeschlossene Geräte ansteuern.

 

Mir sagt das recht schlichte Design des Mainboard, zusammen mit den vielen Abdeckungen. sowie der dezenten Beleuchtung deutlich mehr zu als viele andere überladene Boards. Der beleuchtete Carbon Schriftzug & der MSI Drache heben sich alleinig etwas ab, was mir persönlich allerdings ebenfalls gefällt, genauso wie die verwendeten Dark Caps rund um den CPU Sockel.
Würden die Beschriftungen & die Carbon Folie fehlen, könnte man glatt an High-End Boards eines anderen sehr beliebten Herstellers denken. Das Design ist und bleibt allerdings in jedem Fall einfach Geschmackssache.

Das Mainboard macht für rund 440€ einen Hausbesuch, was in jedem Fall oberes Mittelfeld der aktuellen 690 Mutterbretter darstellt.

Neben des neuen Sockels und der Unterstützung von DDR5 bietet das Z690 Carbon Wifi ebenfalls eine hervorragende Ausstattung an M.2 Schnittstellen, USB Ports & einer Spannungsversorgung, welche sich von der Masse abhebt & auch für Overclocking Enthusiasten geeignet ist. Integriertes W-LAN der neusten Generation, ein außergewöhnlich guter On-Board Audio Chipsatz & die MSI klassisch einfache BIOS Handhabung machen das Z690 Gaming Wifi zu einem Board, bei dem kein Wunsch offen bleibt.

 

An dem Mainboard an sich habe ich nichts auszusetzen, allerdings sei natürlich die fast zwanghafte Nutzung von Windows 11 erwähnt, sowie das Problem mit der Verfügbarkeit des DDR5 RAMs, welcher aktuell leider nicht wirklich Mehrleistung bringt – Abgesehen davon bietet das Board allerdings alles, was man sich wünschen kann.

 

 

 

Falls du dir das Board kaufen möchtest würden wir uns sehr freuen, wenn du unsere Arbeit unterstützt und unsere Ref-Link nutzt:
https://amzn.to/3lIV43q

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Reviews

MSI MPG X570 Gaming Edge WiFi – by Andreas Wolf

MSI MPG X570 Gaming Edge WiFi

Ein Review von Andreas Wolf

Eigentlich bin ich ein treuer Intel und Asus Konsument, doch sollte man manchmal seine Komfortzone verlassen und sich auch in andere Lager umschauen.
So kam es dazu dass ich hier, mit Unterstützung von MSI Deutschland, das MSI MPG X570 Gaming Edge WiFi unter die Lupe nehmen und mir eine Meinung dazu bilden
darf.

Als Intro ein paar technische Spezifikationen:

Bezeichnung: MSI MPG X570 Gaming Edge WiFi
Format: ATX
Chipsatz: X570
Arbeitsspeicher: 4 x DDR4 bis 4400 Mhz (OC)
Steckplätze: 2 x PCIe 16x / 3 x PCIe 1x SATA: 6 x SATA 6G
M.2: 1x M.2 PCIe x4 Gen 4.0
         1x M.2 PCIe x4 Gen 3.0
Beleuchtung: 2 x RGB (4-PIN 12v) / 2 x aRGB (3-PIN 5v)
Netzwerk: 1 x 1 Gbit Lan / WiFi / Bluetooth
Display: 1 x HDMI
Lüfteranschlüsse: 6 x 4-Pin PWM

Hier gehe ich nicht auf alle zur Verfügung stehende Anschlüsse ein, diese könnt Ihr aber unter folgendem Link einsehen:
https://de.msi.com/Motherboard/MPG-X570-GAMING-EDGE-WIFI/Specification

Verpackung/Inhalt :
Das Mainboard kam bei mir in einem Versandkarton an, in dem sich gut verpackt und transportsicher das Mainboard, in der OVP befand.
Das Auspacken fühlte sich irgendwie nach Weihnachten an.

Die OVP des MSI MPG X570 Gaming Edge WiFi ist schlicht gehalten und zeigt auf der Vorderseite die Bezeichnung und Key Features des Mainboards. Die Rückseite zeigt ein Abbild des Mainboards sowie die Spezifikationen, Features sowie das I/O Panel mit den hier angebotenen Anschlüsse.
Wie zu erwarten, war das Mainboard in einer Antistatiktasche verpackt und die Fixierung in der OVP wurde mittels gefalteter Pappe gelöst. Ob das so aus ökologischem Grund oder als Sparlösung gewählt wurde, kann ich nicht sagen. Da wir die Paketboten „kennen“, hätte ich mir da eine bessere Fixierung gewünscht.

Die OVP beinhaltet, neben das Mainboard selbst, noch folgendes:
2 x Wlan Antennen
2 x SATA Kabel (1 x gerade / 1 x gewinkelt)
1 x aRGB Verlängerung-/Adapterkabel
2 x M.2 Schrauben
Diverse Aufkleber, Treiber DVD, Handbuch, MSI Casebadge, Quickstart Guide.

Das Board:

Das Mainboard kommt in einem schwarz-grauen Design, mit wenig Schnick-Schnack und Bling-Bling. Wer noch kein Mainboard mit x570 Chipsatz besitzt oder gesehen hat, dem fällt gleich der PCH (Chipsatz) Lüfter auf, doch keine Angst, dieser ist sehr leise und dreht erst ab einer gewissen Temperatur, um den Chipsatz zu kühlen.
Was mir positiv aufgefallen ist, sind die Anordnung der Anschlüsse. Die meisten Anschlüsse befinden sich am unteren Rand des Mainboards, so dass die hier angeschlossene Kabel sich ganz gut verlegen
können bzw. man sie hinter/unter einer vorhandenen PSU Cover verstecken kann.
SATA und 1 x USB 3.2 gehen seitlich raus, was meistens Standard ist.
Der ATX24 sowie die CPU Stromanschlüsse belegen auch ihre üblichen Plätze.
In der rechten oberen Ecke des Mainboards finden wir noch den CPU PWM Lüfteranschluss, sowie 1 x RGB (12v), 1 x aRGB (5v) Header und ein PWM Anschluss für eine Wasserpumpe, falls die Hardware per Wasserkühlung gekühlt wird. Den Pumpenanschluss hätte ich mir aber, da ich ein Custom Loop eingebaut habe, im unteren Bereich gewünscht. Die Platzierung ist aber so optimal gewählt, da hier auch AIOs betrieben werden können, deren Pumpe sich meistens im oberen Bereich befinden.
Sehr hilfreich sind auch die EZ Debug LEDs, die einem die Probleme beim Booten anzeigen.
Diese leuchten aber alle rot und man muss genauer hinschauen um zu erkennen welche(s) gerade aufleuchten.
Ein weiterer Punkt
der mir aufgefallen ist, über den ich mir aber nicht sicher bin ob in der Praxis auch seinen Zweck erfüllt, ist der Kühlkörper bzw. die Abdeckung des oberen M.2 Slots.
Diese
r befindet sich teilweise, in Verlängerung, über den Chipsatz Kühler und deckt da die Finnen im Kühler, so dass der Luftstrom über den ganzen Kühler fließen kann. Ein Teil des Luftstroms gelangt auch zum M.2, so dass dieser teilweise eine aktive Kühlung besitzt.
Was mir dabei aber Sorgen bereitet ist die Tatsache dass, wenn der Lüfter sich dreht, meistens Wärme abgeführt wird und so die ganze Wärme vom Chipsatz zum M.2 Slot geleitet wird, was einer SSD nicht wirklich Gutes tun wird. Auch durch den Kontakt des M.2 Kühlers mit dem Chipsatz Kühler wird die Wärme des Letzteren weiter zum M.2 Kühler transportiert
und somit dient dieser eher als Wärmer und nicht als Kühler. Eine Messung ergab, jetzt gerade in dem Moment wo ich dieses Review schreibe, eine Temperatur von 46,5°C.
Da ich am Anfang schrieb, dass hier wenig Bling-Bling (RGB Beleuchtung) zu finden ist, bezog ich mich auf die Beleuchtung die meistens in der Abdeckung des I/O Panels und Chipsatzkühlers zu finden ist. Ganz auf Beleuchtung wurde auch hier nicht verzichtet und im Bereich des ATX24 Stromanschlusses, auf der Rückseite des Mainboards, findet man 12 aRGB LEDs die man per Software, z.B. MSI Dragon Center, steuern kann.
Zu beachten ist dass der obere M.2 Slot sowie der obere PCIe Slot per PCIe Gen4.0 an der CPU angebunden sind und der Rest per PCIe Gen3.0, außer den unteren PCIe Slot der per PCIe Gen4.0 am Chipsatz angebunden wird.
Das I/O Panel bietet, nach meiner Meinung nach, nicht zu viele aber auch nicht zu wenige Anschlussmöglichkeiten. Eine Anzahl an 7 USB Ports sollte im Normalfall ausreichend sein. 
Das
MSI MPG X570 Gaming Edge WiFi bietet hier noch die Anschlussmöglichkeit einer PS2 Maus oder Tastatur an, was auch meiner Sicht schon lange nicht mehr nötig ist, da diese in der heutigen Zeit per USB verbunden werden.

Fazit:
Das MSI MPG X570 Gaming Edge WiFi ist ein mittelklasse Mainboard, das sich aber nicht unbedingt verstecken muss. Für den „normalen“ Gebrauch und Gelegentheitsgamer bietet es eine solide Leistung. Das komplette Potenzial des x570 Chipsatzes wird hier nicht komplett ausgenutzt und ist für die leistungstärkeren Mainboards vorenthalten . Für einen Preis von aktuell 168,00 Euro (günstigster Preis laut Geizhals) erhält man hier ein solides Mainboard. Wer also kein High-End Mainboard benötigt. Ist hier gut bedient. Eine klare Kaufempfehlung meinerseits.

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Reviews

Der aktuell sinnvollste Gaming Monitor? LC-M27-QHD-165-27

Der aktuell sinnvollste Gaming Monitor? LC-M27-QHD-165-27" im Test!

Eine Review von Martin Heits

Hallo Community! Ich möchte euch heute wieder einen neuen Monitor von LC-Power vorstellen der es auf jeden Fall in sich hat!

 

Es handelt sich um den „LC-M27-QHD-165-27“, welcher genau das bietet, was man von einem aktuellem Gaming-Monitor erwartet & das zu einem konkurrenzfähigen Preis!

WQHD – 165Hz – Freesync – 27″ – IPS-Panel – 2ms – Höhenverstellbar – Unter 400€

Die Verpackung ist ganz klassisch. Der Monitor kommt in Styrodur und ist perfekt verpackt, hier passiert beim Versand auf jeden Fall nichts so schnell, auch wenn der Versanddienst wieder grob zu Sache geht.

Seitlich auf der Verpackung kann man bereits die technischen Daten des Bildschirms einsehen, ansonsten gibt es nicht wirklich etwas an der Verpackung anzumerken.

Als Zubehör wird neben dem Standfuß und Monitor noch ein Displayport Kabel, Anleitung, Montagematerial für eine eventuelle Wand- oder Halterungsmontage, ein Schraubenzieher, sowie das Netzteilkabel beigelegt.

Der zweiteilige Standfuß wird mit einer Schraube verbunden – Danach kann der Monitor mit einem Handgriff auf den Standfuß gestzt werden & per Knopfdruck ebenfalls gelöst werden.

Was mir hier sehr gefällt ist die abnehmbare Verkleidung des Standfußes, sodass die Kabel sauber verlegt werden können.
Ansonsten ist der Ständer recht schlicht & lässt euch den Monitor stufenlos nach oben, unten und seitlich verstellen, sodass jeder schnell seinen perfekten Blickwinkel und die passende Einstellung findet. Übrigens: Der Monitor bzw. Standfuß hat ebenfalls eine Pivot Funktion!

Gerad wenn man diesen als 2. Bildschirm nutzen möchte eine sehr nützliche Funktion, die alles andere als Standard ist. Dabei hat LC-Power sogar einen Sensor verbaut, sodass automatisch erkannt wird, wenn der Monitor um 90 Grad in den Pivot Modus gedreht wird!

Ebenfalls bietet dieser Bildschirm wieder eine VESA Halterung, sprich es können alle Halterungen mit einer Aufnahme von 75x75mm verwendet werden.

Neben dem obligatorischen Audio Port
zum durchschleifen des Audiosignals vom PC, bietet der Monitor einen
USB-C Port, 3x HDMI & einen Displayport Anschluss, also alles was man benötigt.

 

Ein richtiger USB-Hub wäre natürlich
schön gewesen, aber dafür bietet der Monitor einen Typ-C Anschluss mit dem ihr ein Gerät eurer Wahl mit bis zu 15Watt Strom beliefern könnt… Ganz praktisch z.B. zum Handy aufladen. 

Die Rückseite des Bildschirms ist meiner Meinung nach eine gute Mischung aus schlicht uns stylisch & bietet im Betrieb eine dezente, blaue Beleuchtung, welche natürlich im Menü ausgeschaltet werden kann.

 

Das Menü wird hier mit einem Knopf gesteuert und lässt sich problemlos bedienen.

Der LC-M27-QHD-165-27″ bietet, wie der Name schon vermuten lässt, ein 27″ Panel welches mit 2560×1440 Pixeln, besser bekannt als WQHD im klassischen 16:9 Format auflöst. Mit den 165 Hertz in Verbindung mit einem Fast-IPS IGZO Panel kommt hier jeder Gamer auf seine Kosten. Die Reaktionszeit des Panels liegt bei 2ms Grey-to-Grey und 1ms Overdrive & bietet zusätzlich noch Adaptive- bzw. Free-Sync. Dabei deckt das IPS Panel 99% des sRGB & 96% des AdobeRGB Farbraums ab. Das Kontrastverhätnis liegt hier bei 1000:1 .

Nerd Fakts am Rande: Das IGZO Panel steht für Idium-Gallium-Zink-Oxid und bietet den Vorteil, etwas runter gebrochen auf das wesentliche, einer schnelleren Reaktionszeit, höhere mögliche Pixeldichte, sowie deutlich weniger Stromverbrauch im Gegensatz zu anderen Panel Arten. Diese Technik ist recht neu und wird aktuell vermehrt im Smartphone und Tablet Bereich angewendet & ausgebaut.

Der Vorteil für PC Gamer liegt hier ebenfalls auf der Hand: Schnelle Reaktionszeit, sehr klares & kontrastreiches Bild mit treuer Farbwiedergabe, sowie eine hohe, mögliche Hertz Rate. Im Zusammenspiel mit der Farbwiedergabe des IPS Panels und einem hohen Kontrast kommen selbst Designer auf ihre Kosten.

Der LC-M27-QHD-165-27 ist mit einer WQHD Auflösung auf 27″ und 165Hz die goldene Mitte für alle PC-Gamer. Durch das IPS Panel ist eine hochwertige Farbwiedergabe gesichert und mit einer Reaktionszeit von 2ms kann selbst ein Competitive-Gamer das letzte bisschen Verzögerung vermeiden. In Verbindung mit der höhenverstellbaren Halterung, VESA Aufnahme und Pivot Funktion, sowie Adaptive-Sync welches inzwischen mit Nvidia & AMD Grafikkarten nutzbar ist, bietet der Monitor alles, was man sich wünschen kann und das zu einem sehr fairen Preis von rund 380€ (399 UVP) – Bei uns im Shop sogar nur 355€ und versandkostenfrei mit dem Code „PCHMG“.

Klare Kaufempfehlung für jeden der auf der Suche nach einem neuen Gaming Monitor im Bereich 27″ ist!

Wenn du dir den Monitor kaufst würden wir uns freuen, wenn du unsere Arbeit unterstützt und des Monitor über unseren Shop kaufst:
https://pchardware-modding.de/Monitore

Code: PCHMG   für gratis Versand innerhalb von DE

Herstellerseite:

https://www.lc-power.com/produkte/pc-monitore/flachbildschirme/lc-m27-qhd-165/

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Reviews

LC-34-UWQHD-144-C-V2 – Review

LC-34-UWQHD-144-C-V2 - High-End Monitor für unter 500€?

Review von Martin Heits

Geliefert wird der LC-34-UWQHD-144-C-V2 in einer Monitor klassischen Verpackung mit Styrodur. Alles ist gut gepolstert, hier muss man sich keine Gedanken machen, wenn der Lieferdienst mal etwas gröber sein sollte.

Neben dem Curved Monitor werden ebenfalls der zweiteilige Standfuß, eine Anleitung, Netzteilkabel, sowie Displayport Kabel mitgeliefert.

Erwähnenswert ist dabei, dass LC-Power sogar noch einen kleinen Schraubenzieher, sowie Adapter für die optionale Wandmontage beilegt.

 

Ebenfalls angenehm finde ich, dass die klassischen Aufkleber mit technischen Daten nicht direkt auf dem Bildschirm kleben, sondern einfach beigelegt werden. 

Der zweiteilige Standfuß wird mit
einer Schraube verbunden, danach kann der Monitor schon auf den Standfuß aufgesetzt werden. Das Loslösen des Bildschirms ist mit der Betätigung eines kleinen Hebels ebenfalls kinderleicht. Der
Standfuß ist sehr solide verarbeitet und hält den knapp 8 Kg schweren Bildschirm ohne Probleme.

 LC-Power setzt hier eher auf
Schlichtheit und Funktionalität, statt auf einen besonders klobigen
Hingucker, welcher viel Platz wegnimmt. Der Monitor lässt sich von
-5 Grad bis 15 Grad links, rechts, hoch, sowie runter stufenlos bewegen – Das funktioniert einwandfrei und ohne irgendwelche Ruckler. Hier findet jeder seine perfekte Einstellung recht schnell &
einfach.

Wie inzwischen fast alle Monitore arbeitet der LC-34-UWQHD-144-C-V2 lautlos und kühlt sich passiv. Neben der Nutzung mit dem mitgeliefertem Ständer, ist die Montage durch den VESA Standard mit der Aufnahme 75x75mm möglich. Dafür muss lediglich die Abdeckung abgenommen werden & schon kann der Monitor wie gewünscht befestigt werden. LC-Power liefert hier ebenfalls einige Schrauben mit, falls diese nicht bei der entsprechenden Halterung dabei sein sollten.

 

Dabei fällt ebenfalls der kleine LED Ring auf, welcher im Betrieb rot leuchtet. Natürlich können die LEDs auch im Menü des Bildschirms deaktiviert werden.

Angeschlossen wird der Bildschirm per HDMI 2.0 oder Displayport 1.4, wovon jeweils zwei zur Verfügung stehen. Bevorzugt sollte man hier natürlich immer Displayport wählen.

 

Es steht zusätzlich ein 3,5mm Klinken Anschluss zur Verfügung über den das Audio Signal vom PC ausgegeben werden kann. Verzichtet wurde hier auf einen USB-Hub, sowie interne Lautsprecher.

3440 Pixel in der Breite und 1440 Pixel in der Höhe sorgen für ein gestochen scharfes Bild über die vollen 86cm Bildschirmdiagonale. Zusammen mit der 1500R Krümmung lässt einen der Monitor gefühlt tiefer in Games eintauchen und sorgt für eine angenehme Gesamtansicht, auch wenn man nah vor dem großen Bildschirm sitzt.

Als Panel wurde hier ein mattes VA-Panel mit 144Hz und 4ms Reaktionszeit verbaut, welches 99% des sRGB Farbraums abdeckt und mit einem guten Kontrastverhältnis von 4000:1 daher kommt. HDR 400 ist ebenfalls optional nutzbar und das Backlight-Bleeding des Panels ist ebenfalls nur bei kompletter Dunkelheit des Bildschirms und Raums wahrnehmbar.  

Die Helligkeits und Kontrast Einstellungen out-of-the-box sind sehr gut und erfordern nur für geschulte Augen kleine Korrekturen im Menü. (Als jemand der eigentlich ausschließlich IPS-Panel nutzt, war der Unterschied lediglich im direkten Vergleich zu sehen; Für ein VA-Panel allerdings top!).  

Der Monitor lässt sich über fünf einzelne Knöpfe steuern – Nicht optimal, allerdings erledigt man die gewünschten Einstellungen im Optimalfall sowieso nur einmalig.

Insgesamt also sehr gute technische Daten und ein Top-Bild ohne selbst Einstellungen vorzunehmen, mit einer kleinen Einschränkung: LC-Power hat bei diesem Bildschirm leider auf Adaptive-, bzw. FreeSync verzichtet. Keine Tragödie, wenn mit recht hohen Frameraten gespielt wird, allerdings gerade in kleineren FPS Bereichen die zweistellig sind ein Feature, das man begrüßen würde um Tearing möglich zu vermeiden.

 

Ich habe den Monitor nun selbst zwei Wochen lang täglich genutzt & auch bei FPS-Gaming keine Probleme durch fehlendes Freesync festgestellt, dies wird allerdings von Spiel zu Spiel & erreichten FPS variieren.

Der LC-34-UWQHD-144-C-V2 kommt mit einem sehr guten Preis von ca.
490€ (bzw. sogar nur 460€ bei uns im Shop) zu Euch nach Hause und bietet ein sehr gutes VA-Panel, 

welches mit 144Hz jedes Gamer Her(t)z höher schlagen lässt und vernachlässigt dabei weder Farbintensität noch kräftigen Kontrast.

Auf Features wie Freesync und einen USB-Hub am Monitor muss zwar verzichtet werden, allerdings bietet der 21:9 UWQHD Bildschirm ansonsten alles, was man sich von einem aktuellen Gaming-, sowie Workstation Monitor erhoffen kann 

und das zu einem mehr als fairen Preis.

Wer auf Schnickschnack und Designfeatures verzichten kann und einen neuen UWQHD Monitor mit 144Hz sucht 

wird hier auf jeden Fall glücklich.

Ich kann den Bildschirm in jedem Fall als Preis-Leistungs Tipp  empfehlen.

Wie eben bereits erwähnt gibt es diesen, sowie fast alle weiteren, aktuellen Modelle, 

ebenfalls bei uns im PCHM-Shop zu günstigeren Preisen als sonst wo im Netz. 

Wenn Du dir diesen Bildschirm also zulegen möchtest, würde ich mich über die Unterstützung und den Kauf über unseren Shop freuen.

Hier geht es direkt zu den LC-Monitoren zu besten Preisen im PCHM-Shop:

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Reviews

MSI MPG CoreLiquid K360 – by Martin Heits

AIO Wasserkühlung - MSI MPG CoreLiquid K360

Ein Review von Martin Heits

Ich möchte euch in diesem Beitrag die neue CoreLiquidK360 von MSI vorstellen. Das geschlossene AiO-Wakü-System bietet einen konfigurierbaren Display, hochwertige ARGB Lüfter, sowie eine zusätzliche VRM-Kühlung.
Die Bilder zeigen die Vorder- und Rückseite der Verpackung.

Der Kühlblock mit zusätzlicher Abdeckung ist hochwertig verarbeitet, allerdings für eine AiO Wasserkühlung recht groß. Dies liegt unter anderem an dem verbautem VRM Lüfter, welcher für einen zusätzlichen leichten Luftstrom sorgen soll & so die Spannungswandler des Mainboard leicht kühlt.
Die Lüfter sind für eine AiO-Wasserkühlung, welche oft mit recht minderwertigen Lüftern geliefert werden, sehr hochwertig und erzeugen einen soliden statischen Druck, der für den 30mm Radiator mehr als ausreicht. Gefühlt sind diese leistungstechnisch vergleichbar mit bekannten Arctic & Alpenföhn Lüftern. Jeder Lüfter besitzt eine Ansteuerung per 4-Pin PWM und 3-Pin ARGB (5 Volt).

Kühlblock mit Display und VRM Kühler, sowie ummantelte und drehbare Schläuche.

Alle Lüfter der AiO können direkt mit dem Kühlblock verbunden werden, sodass eine komplette Steuerung per Software möglich ist. Dies gilt für das PWM Signal, als auch für die ARGB Beleuchtung. Die Pumpeneinheit wird dabei mit Sata-Power direkt vom Netzteil mit Strom versorgt und kommuniziert per internen USB-Anschluss mit dem System. Ein zusätzliches PWM Signal wird per 4Pin an das Mainboard gesendet, damit eine Auslesung des Signals auch für das BIOS möglich ist.

Die Kühleinheit im verbauten Zustand

Der Einbau der Kühleinheit ist recht simpel, hier im Video auf einem AM4 Sockel demonstriert. Die Wasserkühlung ist zu allen aktuellen und alten AMD, sowie Intel Plattformen komptibel.
Standard AM4 Halterung entfernen
Passende Schrauben an der Backplate anbringen
Passende Halterung (AMD oder Intel) an der Kühleinheit anbringen
Kühleinheit mit bereits angebrachter Wärmeleitpaste anbringen
Mit vier Muttern festziehen

Im nächsten Schritt wird der Radiator inklusive Lüftern – Je nach gewünschter Konfiguration eingebaut.

In dieser Konfiguration pusten die Lüfter in das Gehäuse, durch den innen verbauten Radiator. Der Vorteil ist hier, dass der Radiator stets mit frischer Luft versorgt wird, andererseits wird der Grafikkarte bereits erwärmte Luft zugeführt. Die Konfiguration Radiator + Lüfter benötigt ca. 58mm Platz. Dies sollte bei der Gehäusewahl beachtet werden, gerade wenn die AiO im Deckel verbaut werden soll.

An diesem Beispiel System sieht man bereits, dass die Kühleinheit einen ordentlichen Blickfang bietet & weniger auf dezente Kühlung setzt, wie viele andere AiO Lösungen. Durch den zusätzlichen Deckel, welcher magnetisch aufgesteckt wird, können die meisten Kabel recht gut versteckt werden. Es bleibt allerdings spätestens auf der Rückseite ein großes Kabelgewirr zurück, welches bei ARGB Beleuchtung allerdings unvermeidbar ist.

Der Display lässt sich in der MSI Software individuell einstellen und z.B. Schriftzüge ablaufen, verschiedene aktuelle PC Daten wie Temperaturen anzeigen, oder auch eigene Bilder hochladen.
Die Software benötigt meiner Meinung nach noch etwas Verbesserungsbedarf. Die Auswahl der Standard-Themes hält sich in Grenzen und diese sind meistens ebenfalls weniger ein Hingucker. Das hinzufügen von eigenen Bildern geht erst nach dem manuellen skalieren der Bildern, solche Funktionen wären in Zukunft wünschenswert.

Abgesehen davon lässt sich die Software einwandfrei bedienen & ebenfalls mit MSI-Mystic Light synchronisieren. So können alle Lüfter mit dem gesamten System abgestimmt werden.

Übrigens: MSI nutzt hier den 3-Pin ARGB 5V Standard, welcher euch ermöglicht die AiO ebenfalls mit allen anderen Mainboards von anderen Herstellern die einen 5V Header besitzen zu synchronisieren. Es besteht lediglich ein Software-Zwang für die Konfiguration des Displays.

Insgesamt bietet MSI mit der neuen MPG CoreLiquid K360 bei rund 230€ keine günstige Wasserkühlung, lässt dabei allerdings auch kaum wünschenswerte Features offen. Wer eine hochwertige Wasserkühlung mit guten ARGB Lüftern sucht, welche sich mit (fast) jedem System synchronisieren lassen & den Display als Blickfang im System nutzen möchte, macht hier auf keinen Fall etwas falsch.
(Tests zur Kühlleistung werden noch hinzugefügt!)

Du möchtest dir die MSI K360 kaufen? Dann nutze doch unseren Ref-Link! Durch diesen Link bekommen wir eine kleine Provision für den Kauf & du unterstützt unsere Arbeit. Dies ist für dich komplett kostenlos.
Zur K360 Wasserkühlung: https://amzn.to/3bpwHCq

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Reviews

MSI MAG CoreLiquid 360R – eine All-In-One Kühlung von MSI – by Andreas Wolf

MSI MAG CoreLiquid 360R - eine All-In-One Kühlung von MSI

Ein Review von Andreas Wolf

MSI_AIO360-Titel

MSI bietet mit der MSI MAG CoreLiquid 360R eine All-In-One Kühlung, die eine gute Kühlung der CPU aber auch, durch die aRGB Lüfter, eine gute und anpassungsfreudige Beleuchtung, verspricht.

MSI_AIO360-1
Die Verpackung schaut einfach, jedoch hochwertig aus. MSI verzichtet hier auf extra bunte Bilder und beschränkt sich auf die Abbildung der AIO Kühlung auf einem weissen Hintergrund.
MSI_AIO360-2
Der Inhalt ist gut aufgeräumt und aufgeteilt, so dass bei einem Transport nichts verrutschen kann. So wird eine Beschädigung, vor dem eigentlichen Einsatz, vermieden. Durch die Nutzung von Faserform, wo andere Hersteller auf Kunststoff setzen, vermute ich dass sich MSI Gedanken über die Umwelt macht.
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Der Lieferumfang besteht aus: ⦁Radiator und Kühlkörper ⦁3 x MSI ARGB Lüfter
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⦁Montagezubehör für die gängigsten Intel und AMD Sockel, Wärmeleitpaste, Schrauben für die Lüfter- und Radiatorbefestigung. ⦁3 zu 1 Lüfter Adapterkabel, ein "Noise Reducer" Kabel
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Auch wenn der Kühlblock etwas gross ist und uns vermuten lässt dass hier die Pumpe integriert ist, liegen wir falsch.
MSI_AIO360-17
Die Pumpe hat MSI, bei der MSI MAG CoreLiquid 360R , nicht im Kühlblock integriert, sondern ist diese im Radiator zu finden. Dadurch werden Vibrationen an der CPU und Mainboard vermieden und die Kühlleistung soll gesteigert werden.
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Die Warme Flüssigkeit wird durch die äusseren Kanäle des Radiators, danach durch die mittlere Kanäle zur Pumpe und wieder zum CPU Kühlblock zurück, geführt.
MSI_AIO360-11
Die 40 cm lange Schläuche befinden sich in einer Stoffummantlung und verbinden den Radiator mit dem Kühlblock.
MSI_AIO360-12
Der Kühlblock besitzt einen beleuchteten Aufsatz mit dem MSI-Drache ...
MSI_AIO360-19
... der um 270° drehbar ist, so dass der Drache immer richtig positioniert werden kann, egal wie man den Kühlblock befestigt. Der Kühlblock besitzt auch eine ARGB Beleuchtung.
MSI_AIO360-4
Sowohl die Lüfter als auch der Kühlkörper haben für die Beleuchtung ein 3-Pin ARGB Anschluss, sowohl männlich als auch weblich. Somit können diese miteinander verbunden werden und es ist kein HUB nötig.
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Die Lüfter kommen mit einem schwarzen Rahmen und weissem Lüfterrad. Durch das weisse Lüfterrad wird das Licht besser und gleichmässiger, von den mittig positionierten LEDs, verteilt.
MSI_AIO360-20
Die gezahnte Form der Lüfterblätter lassen die Lüfter um einiges leiser drehen.
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Die runde Bodenplatte des Kühlkörpers ist aus Kupfer und der Radiator aus Aluminium gefertigt. Wer sich mit Wasserkühlung im PC Bereich beschäftigt, weiß dass diese Kombination von Materialien nicht so gut miteinander harmoniert. Hoffen wir dass MSI hier auf eine gute, mit passenden Schutzmittel gemischte Kühlflüssigkeit, gesetzt hat.
MSI_AIO360-123
Technische Daten: Diese werde ich hier nicht reinschreiben, denn sie sind gut dem Bild zu entnehmen.
MSI_AIO360-16
Mein Kleiner Fazit: Die MSI MAG CoreLiquid 360R All-In-One Kühllösung bietet hier ein schönes Design, das sich sehr gut in den meisten Builds, auch dank der ARGB Beleuchtung, integrieren lässt. Die Kühlleistung soll ausreichend und im Normalbetrieb auch leise genug sein.
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Wer sich keine Custom Wasserkühlung selber bauen oder bauen lassen will , aber trotzdem eine Wasserkühlung haben möchte, der muss auf eine All-in-One Kühllösung zurückgreifen und mit der MSI MAG CoreLiquid 360R macht man nichts falsches. Von mir also eine klare Empfehlung.

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Reviews Test it - Keep it

Zeig deine Expertise, teile deine Erfahrung – by Jennifer Cook

„Zeig deine Expertise, teile deine Erfahrung“ – PC-Build-Programm, sponsored by MSI Gaming

Ein Review von Jennifer Coock

Durch das RGB-Steuerboard des Gungnir 110R können die Lüfter des Gehäuses sowie der AIO jederzeit farblich angepasst werden. Das macht einen Farbwechsel schnell und einfach.
Gemeinsam mit dem B550 Tomahawk und der MAG Coreliquid 240R bietet das Gungnir 110R eine optimale Basis für ein schickes und effizientes System.
Da steht selbst der MSI-Drache Kopf - aber das muss nicht sein. MSI hat das Logo drehbar gestaltet, sodass solch ein kleines Missgeschick eigentlich schnell behoben werden kann. Vorausgesetzt man merkt es früh genug 😉
Das B550 Tomahawk in seiner vollen Pracht.
Hochwertiges Aluminium ist bei dem Tomahawk verbaut. Dies überzeugt bereits beim ersten Eindruck.
Zwei M2-Steckplätze bietet das Tomahawk. Diese sind mit kleinen Aluminium-Kühlkörpern ausgestattet.
MSI bietet auch beim B550 Tomahawk seine gewohnte üppige Anzahl an Anschlüssen.

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