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Alphacool Eisbär Aurora LT360 RGB Review

Alphacool Eisbär Aurora LT360 RGB - Test it Keep it Review

Eine Review von Sven Wedeken

Moin,

ich habe die Alphacool Eisbär Aurora LT360 beim PCHMG „Test it – Keep it“ gewonnen. Erst einmal vielen herzlichen Dank an das PCHMG Team und Alphacool für diese tolle Gelegenheit.

 

Hier will ich nun meinen Eindruck von der AiO mit der Community teilen.

Beim Öffnen des Pakets erwartete mich gleich eine kleine Überraschung: Neben der AiO fanden sich auch ein Alphacool Anti-Streßball und eine große Mausmatte mit Alphacool Logo im Karton.

Darüber habe ich mich sehr gefreut, auch wenn es vermutlich nicht zum normalen Lieferumfang der AiO gehört.

Die Eisbär Aurora selbst kommt in einem recht voluminösen Karton, da die einzelnen Komponenten darin sicher und stoßgeschützt in einer Pappform lagern

  • AiO mit Pumpe im CPU Block und Radiator
  •  3 x ARGB 120mm PWM Lüfter
  • Montageset für die Lüfter an Radiator / Gehäuse
  • einzeln verpackte Montagesets für die unterstützen Sockeltypen
  • ein farbig bebildertes, mehrsprachiges und sehr ausführliches Manual
  • Wärmeleitpaste
  • PWM Kabelweiche 3 auf 1
  • Alphacool ARGB Controller mit 12V Anschluss für die Pumpe

Ersteindruck

Die Eisbär Aurora wirkt gut verarbeitet und hochwertig. Keine scharfen Stanzkanten an den Montagerahmen, die Lamellen am Radiator sind alle einwandfrei in Ordnung.

Der CPU Sockel besteht aus vernickeltem Kupfer. Am CPU Block befindet sich ein Refill-Ventil. Die Schläuche sind relativ dick und nicht gesleeved, dafür aber verhältnismäßig weich und flexibel. Einer der Schläuche ist mit einem Erweiterungs-Schnellverschluss versehen. Eine der Besonderheiten der Alphacool Eisbär Serie ist ja, dass sie erweiterbar ist – in den Kreislauf lassen sich auch noch Grafikkartenkühlkörper oder andere Komponenten einfügen.

 

Der Radiator misst stolze 390 x 120 x 25 mm, Alphacool setzt hier zur Kühlung ebenfalls auf Kupfer und nicht auf Aluminium – ein wichtiges Detail, will man den Kreislauf erweitern, denn die beiden Metalle sollte man nicht mischen.

Montage

Die Alphacool Eisbär Aurora unterstützt eine Vielzahl an Sockeln, auch der aktuelle Sockel 1700 von Intel wird bereits nativ unterstützt. Das Montagematerial für die verschiedenen Typen ist in separaten Plastikbeuteln verpackt, so dass man immer gleich die passenden Teile für das eigene System zur Hand hat.

Das grundsätzliche Prinzip ist bei allen Sockeln gleich: Zwei Klammern werden mit gefederten Schrauben versehen und am CPU Block aufgesteckt. Je nach Sockel wird eine mit gelieferte Backplate verwendet oder die originale Backplate des Sockels, so z.B. bei AM4. Auf diese Backplate wird dann der CPU Block aufgesetzt.

Das gestaltet sich leider vor allem beim Intel unnötig schwierig. Die Backplate verfügt über keine Einstellmöglichkeiten, welchen Sockeltyp man verwendet sondern die Gewinde sind beweglich in Schienen gelagert. Dadurch ist es leider einige Fummelei, bis die Backplate richtig an der Rückwand des Boards sitzt und man den CPU Block von vorne dagegen setzen kann.

 

Was auch nicht optimal ist, ist, dass die Schlauchanschlüsse am CPU Block oftmals den ersten RAM Slot blockieren. Natürlich kann man den Block um 90° drehen, aber dann steht das Logo nicht mehr aufrecht.

Lautstärke

Die Kühllösungen von Alphacool stehen ja samt und sonders im Ruf, auch höchsten Ansprüchen zu genügen. Der Aurora 360LT hat Alphacool zudem eine neue Pumpentechnik spendiert, die leiser und laufruhiger sein soll.

Die mitgelieferten Lüfter sind über PWM Signal von 0 rpm bis ca. 2800 rpm regelbar. Gerade in den oberen Drehzahlbereichen werden sie aber unangenehm laut.

 

%PWM

Drehzahl

Lautstärke

 

 

rpm

dB

Lüfter

0%

0

11,1

 

20%

790

11,8

 

40%

1450

18,1

 

60%

2000

25,6

 

80%

2330

30,6

 

100%

2780

34,3

Die Lautstärke wurde über ein hochempfindliches Instrumentenmikrofon aus 50cm Abstand gemessen. Als Vergleichswert entsprechen 10 dB einem komplett stillen Raum ohne besondere Schalldämmungsvorrichtungen. 20dB sind vernehmbares Atmen, 30 dB dagegen schon störendes Surren/Rauschen.

 

Die Alphacool ist damit um einiges lauter als die bisher verbaute Arctic Liquid Freezer II 360, die bei Lüfterdrehzahlen von 0 bis 1800 rpm selbst bei maximaler Drehzahl unter 20 dB bleibt. Im Gegensatz zur unhörbaren Arctic Pumpe ist die Aurora Pumpe auch (sehr) leise zu hören im Betrieb, wenn die Lüfter nicht drehen.

Kühlleistung

Getestet wurde die Kühlleistung bei fest eingestellter Drehzahl der Lüfter auf einem Intel i5 10600K im Standardtakt und jeweils mit All-Core OC auf 4,7 und 4,9 GHz. Raumtemperatur ca. 22°C, vor dem Test wurde die CPU für 5 Minuten mit dem Prime95 Torture Test gestresst und dann wieder auf Idle Temperatur abfallen gelassen. Jede Temperaturmessung erfolgte nach 5 Minuten Testbetrieb.

Testsystem A:
– MSI MPG Z590 Gaming Force

– Intel i5 10600KF

– G.Skill Aegis DIMM DDR4-3000 16 GB F4-3000C16

– Samsung 970 Evo m.2 SSD

– EVGA RTX 2070 Super XC Ultra

– DeepCool DQ-750-M-V2L

 

Idle

Prime95 Torture 4.5GHz

Prime95 Torture 4.7GHz

Prime95 Torture 4.9GHz

%PWM

Ø CPU °C

max. CPU °C

Ø CPU °C

max. CPU °C

Ø CPU °C

max. CPU °C

Ø CPU °C

0%

32

72

62

75

62

78

65

20%

30

65

58

66

58

69

57

40%

28

63

56

64

55

62

55

60%

27

62

56

 

 

 

 

80%

27

61

55

 

 

 

 

100%

27

60

55

 

 

 

 

Positiv hervorzuheben ist, dass die Temperaturen der CPU auch bei niedrigen Drehzahlen und sogar im halbpassiven Modus (nur Pumpe, Lüfter auf 0rpm) vollständig im grünen Bereich der CPU bleiben. Unter 80°C ist für den Intel völlig ok, hier beginnt noch keinerlei Thermal Throttling.

Größere Hitzköpfe als der 10600K dürften diese Marke allerdings leicht knacken – da helfen dann höhere Drehzahlen, die aber zu entsprechender Geräuschkulisse führen.

Ein Testsystem mit Ryzen 5 3600 zeigt sehr ähnliche Ergebnisse.

Testsystem A:

  • MSI MEG X570 ACE
  • Ryzen 5 3600
  • G.Skill Trident Z 16GB DDR4 3600CL18
  • WD m.2 SSD 500GB
  • ASUS Rog Strix Vega56
  • beQuiet Straight Power 10

Eisbär Aurora LT360

Ryzen 5 3600

Idle

Prime95 Torture

%PWM

Ø CPU °C

max. CPU °C

Ø CPU °C

0%

36,4

78,6

67,8

40%

34,2

71

65,3

100%

33,1

69,8

64,3

Das sind durchweg gute Werte, aber kein wirklich herausragendes Ergebnis.

Die Arctic Liquid Freezer II 360 unterbietet diese Temperaturen jeweils um ein paar Grad – und ist dabei leiser im Betrieb.

(i5 10600K nach den o.g. Testverfahren)

 

Arctic
Liquid Freezer II 360

Idle

Prime95 Torture 4.5GHz

%PWM

Ø CPU °C

max. CPU °C

Ø CPU °C

0%

31

67

59

20%

28

60

53

40%

27

56

50

60%

27

55

49

80%

26

54

49

100%

26

53

48

Testbetrieb

 

Rein optisch macht die Eisbär Aurora einen großartigen Eindruck. Das ARGB Logo am CPU Block ist ein Blickfänger und die ARGB Lüfter sind nahezu vollständig illuminiert. Im normalen Betrieb ohne minutenlangen CPU-Torture drehen die Lüfter mit einer entspannt eingestellten Lüfterkurve auch so gut wie immer im kaum wahrnehmbaren Bereich.

Fazit

Die Alphacool Eisbär Aurora LT360 lässt mich ein wenig zwiegespalten zurück.

Zum einen sieht sie (persönliche Meinung) wirklich gut aus und macht insgesamt einen hochqualitativen Eindruck.

Die Erweiterbarkeit des Kühlkreislaufs ist ein absoluter Pluspunkt. Die Kühlleistung ist gut, wenn auch nicht herausragend. Aber für den normalen Gebrauch bietet die Aurora mehr als ausreichend Reserve.

Lediglich die Lautstärke der Lüfter bei hoher Drehzahl trübt das Bild.

Und – auch wenn man die AiO ja nicht dauernd ab- und wieder aufmontiert – könnte die Installation gerade für Leute, die nicht jeden Tag einen PC zerlegen und zusammenbauen, noch etwas einfacher gehalten sein.

Alles in allem ist die Eisbär Aurora LT360 eine tolle AiO.

 

Mit ca. 150 € ist sie allerdings auch kein unbedingtes Schnäppchen. Wer aber unbedingt eine erweiterbare AiO Lösung sucht oder schlicht besonderes Gefallen an der Optik der Aurora findet, macht hier in jedem Fall nichts verkehrt.

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Test it - Keep it

Seasonic Syncro Q704 mit Syncro Connect DGC-750w

Seasonic Syncro Q704 mit Syncro DGC-750 + Syncro Connect Modul

Ein Review von Sebastian Schwerdtfeger

Ich bin kürzlich durch die PCHMG „Test it – Keep it“ Aktion an ein Seasonic SYNCRO Q704 mitsamt DGC-750W Netzteil gekommen. Das Gehäuse fand ich wirklich sehr lang sehr spannend und wollte das unbedingt mal in der Praxis ausprobiert haben. Von daher konnte ich kaum froher sein, als Martin mich mit der erfreulichen Nachricht anschrieb 🙂 In diesem Sinne schildere ich jetzt hier Stück für Stück meine Eindrücke!

Zuvorderst: Seasonic ist auf dem Hardwaremarkt eine bekannte Größe. Wer nach qualitativ hochwertigen Netzteilen sucht, wird an dem taiwanesischen Unternehmen kaum vorbeikommen. Selbst wer einen anderen Hersteller wählt, hat mit nicht geringer Wahrscheinlichkeit am Ende doch ein Seasonic Netzteil daheim. Viele bekannte Hersteller vertreiben letztlich „bloß“ umgelabelte Seasonic Produkte. Mit so viel Vertrauen von Verbrauchern und Industrie hat Seasonic sich nunmehr scheinbar gedacht, dass es an der Zeit wäre, die Produktpalette etwas zu erweitern und mit dem SYNCRO Q704 ein erstes Gehäuse herausgebracht.

Seasonic wählt hierbei nicht den einfachen Weg, sondern liefert in zweierlei Hinsicht einen pfiffigen Tower ab:

1.) Das Gehäuse ist primär auf die Seasonic CONNECT Netzteile abgestimmt. Diese versorgen mit nur einem Kabelstrang die sogenannte CONNECT Box, von der aus Kabel an alle weiteren Komponenten gehen. Aus dem Netzteil selbst kommt sonst kein weiteres Kabel mehr. Das soll vor allem das Kabelmanagement verbessern, da die eigentlichen Anschlusskabel kürzer sein können und besser erreichbar sind. Meines Wissens ist das ein wirklich einzigartiges Konzept, vergleichbare Umsetzungen sind mir nicht bekannt.

2.) Das Mainboard wird auf den Kopf gedreht und wandert deshalb entsprechend auf die linke Gehäuseseite. Da die Heißluft von der GPU so nicht mehr zur CPU aufsteigen kann, soll dies vor allem dem Wärmemanagement dienlich sein und ist für mich der eigentliche Aufbringer, der mich seit Launch so begeistert.

In diesem Sinne bin ich total begeistert, jetzt dieses Schmuckstück in meinen Händen zu halten – wobei ich die 15 kg Case nicht wirklich in den Händen halten will, sondern sie doch lieber vor mir auf den Boden stelle. Die UVP für Seasonics Gehäuse-Erstwerk liegt bei sagenhaften 389,90, selbst mit Netzteil liegt man hier also theoretisch in der absoluten Oberklasse. Der aktuelle Marktpreis (01.06.2022) liegt hingegen bei ungefähr gemäßigteren 260€ – die Erwartungshaltung bleibt hoch. Schauen wir uns also mal an, was Seasonic hier abgeliefert hat!

Auspacken & Loslegen

Es gibt Tage, an denen ich die Paketboten wirklich nicht beneide. Heute ist so ein Tag. Der Karton vor meiner Wohnungstüre wirkt erstmal riesig. Wie groß mag wohl das Gehäuse sein?

Ich habe Hummeln im Hintern und fange direkt mit dem Auspacken an. Da fällt direkt etwas auf: Gehäuse und Netzteil sind jeweils in separaten Kartons verpackt. Das finde ich aus mehreren Gründen merkwürdig:

1.) In Deutschland wird das SYNCRO Q704 nur in Verbindung mit den SYNCRO CONNECT Netzteilen verkauft, nicht stand-alone. Da Gehäuse und Netzteil auch aufeinander zugeschnitten sind, ist das aus meiner Sicht durchaus sinnvoll. Wenn diese Teile nun sowieso nur zusammen verkauft werden, warum sind sie dann nicht bereits vormontiert? Das würde einem einiges an Arbeit beim Aufbau ersparen, worauf ich noch später zurückkommen werde.

2.) Als erfreulichen Side Effect würde man dadurch noch Verpackungsmaterial einsparen und auch die Verpackungsgröße könnte deutlich reduziert werden.

Einmal ausgepackt sieht das Gehäuse klasse aus. Ein Blick ins Innere wird zwar anfangs noch aufgrund der verschraubten Transportsicherung verwehrt, aber äußerlich hat man hier ein sehr dezentes Schmuckstück geschaffen. Der Materialmix aus robustem Stahl, Alu und Glas hinterlässt eine hohe qualitative Anmutung. Seasonic liefert hier kein „dünnes Kuchenblech“ sondern ein rundum stabiles Produkt. Nichts wackelt, nichts klappert, hat irgendwie Spiel oder macht schon beim Ansehen seltsame Geräusche. An den Kanten schneidet man sich nicht und vom ersten Eindruck her muss man kein Raketenwissenschaftler sein, um das Case mit den Komponenten seiner Wahl zu verschmelzen. Die Staubfilter sitzen alle gut und lassen sich auch einwandfrei entnehmen und reinigen. Kaum 5 Minuten nach Auspacken machte mein Kater seinerseits einen Praxistest und sprang auf’s noch leere Gehäuse. Steht fest, Staubfilter oben sitzt und wird auch nicht von seinen Krallen durchlöchert. Es könnte also gar nicht besser anfangen.

Seasonic CONNECT DGC-750W

Das DGC-750W ist für mich gewissermaßen ein Abstieg, da ich bis zum Beginn des Tests noch ein etwas größeres Seasonic PRIME GX-850 verwende. Dieses sieht quasi 1:1 wie das CONNECT Netzteil aus – bis auf den Umstand, dass eben nur ein großes Kabel aus der Rückseite kommt und in die CONNECT Box geht. Die CONNECT Box wird im Gehäuse befestigt und ist dann ein von außen sichtbares Element. Dazu muss man allerdings erst das standardmäßig verbaute Tray zum Kabelmanagement demontieren. Wenn man doch eh beides zusammen erwerben muss, hätte das aus meiner Sicht bereits passiert sein können. Schwamm drüber! Falls es jemanden interessiert: Standard-Netzteile lassen sich NICHT mit der CONNECT Box verbinden.

Die CONNECT Box stellt 6 PCIe Stromanschlüsse Mainboard-seitig bereit sowie den ATX-Stromanschluss für’s Mainboard. Alle weiteren Anschlüsse (CPU, SATA,…) sind auf der Vorderseite und somit per se gut hinter der Gehäusetüre versteckt. Die Box verfügt zudem über einen PWM und RGB Connector zum Mainboard und insgesamt 7 PWM Fan sowie 6 RGB Header. Von Haus aus gibt es allerdings keinerlei Beleuchtung (bis auf natürlich die Power-LED), es bleibt erstmal dezent. Die frontseitig standardmäßig verbauten 3 Gehäuselüfter sind anfangs über einen Splitter gekoppelt, können aber so einzeln an die Box angeschlossen werden. Bei theoretischem Vollausbau im Gehäuse mit 8 Lüftern müsste somit höchstens einer (bzw. 2 zzgl. CPU-Lüfter) am Mainboard angeschlossen werden, wodurch nochmal weniger Kabel zu sehen sind. Anschließend konfiguriert man nur im BIOS den jeweiligen PWM-Anschluss vom PWM-Sync mit der Connect Box und schon surren alle Lüfter mit der gewünschten Drehzahl.

Das Netzteil selbst besitzt den bekannten Hybrid Modus, bei dem der Netzteillüfter erst unter Last zu drehen beginnt. Hörbar ist er aber ohnehin nicht. Das mitgelieferte DGC-750 sowie das kleinere DGC-650 sind jeweils 80 PLUS GOLD zertifiziert, das größere DPC-850 sogar 80 PLUS PLATINUM. Darüber hinaus gibt es zumindest zum Testzeitpunkt keine größeren Alternativen mehr. Da der Stromhunger der Hardware mit jeder Generation größer zu werden scheint, wird Seasonic hier eventuell in absehbarer Zeit nachlegen müssen. Andernfalls müssten Interessenten des Gehäuses bzw. vielmehr der Gehäuse-PSU-Kombi auf andere Netzteile schwenken, was aber den Reiz hinter dem Ganzen etwas schmälert. Und wenn man sowieso ein Netzteil mitkaufen müsste, welches anderswo kaum je Verwendung finden wird, was damit anstellen?

Damit die Glastüre wirklich zur Geltung kommt, sollte man – anders als ich anfangs – die Schutzfolie tunlichst auf BEIDEN Seiten abziehen. Es handelt sich übrigens wirklich um eine richtige Türe zum Aufziehen mit rückseitigen Scharnieren, die an der Vorderseite magnetisch gehalten wird. Der vordere Gehäusestaubfilter lässt sich nur bei geöffneter Türe entnehmen, würde aber auch sonst nicht einfach aus Versehen herausfallen. Alle Staubfilter sind übrigens sehr gut luftdurchlässig – ein Luftzug ist deutlich bemerkbar.

Sobald man die Türe dann mal geöffnet hat, fällt schnell auf: in diesem Gehäuse gibt es Platz. Jede Menge Platz! Ob riesige Grafikkarten, umfangreiche Custom-Wasserkühlung, hohe Towerkühler, Radiatoren (2 x 360mm möglich!), drei Plätze auf der Mainboardrückseite für 2,5″ Laufwerke, entnehmbarer Käfig für zwei weitere 3.5″ Laufwerke.. wer braucht mehr? Und was sehe ich bei der Gelegenheit: Alphacool hat tatsächlich einen fullcover Kühlkörper für meine 3080 Xtreme, ruft da wohl ein neues Projekt? (●’◡’●)

Aufbauen

Der Aufbau geht grundsätzlich locker von der Hand, auch wenn man natürlich erstmal die Blenden fürs Kabelmanagement entnehmen und dann stattdessen die CONNECT Box einbauen muss. Gehäuselüfter sollten evtl. VOR der restlichen Hardware verbaut werden. Speziell der untere Lüfter auf dem Netzteil-Tray wird unkonventionell verschraubt, vor allem aber sind vermutlich die allermeisten CPU-Kühler später im Weg. Für keinen Lüfter ist eine Entkoppelung vorgesehen, einzig und allein 3.5″ Laufwerke werden entkoppelt. Festplatten müssen jeweils verschraubt werden, werkzeuglose Montage ist hier nicht möglich. Speziell angesichts der UVP hätte ich hier mehr erwartet.

Der Eindruck vom Platzangebot im leeren Gehäuse täuschte nicht. Sobald meine Hardware drin steckte, war immer noch reichlich Stauraum vorhanden. Durch das CONNECT Netzteil samt zugehöriger Box ist das Kabelmanagement wirklich ein Kinderspiel. Weniger Aufwand für ein aufgeräumtes Gehäuseinnenleben hatte ich noch nie.

Die standardmäßig mitgelieferten Gehäuselüfter lassen sich nur äußerst wackelig an der CONNECT Box anschließen, aus irgendeinem Grund rasten die 4 Pin Anschlüsse nicht richtig ein. Was aber viel mehr aufstößt, ist ihre unheimliche Lautstärke. Ich hatte die Lüfter initial an der Box angeschlossen und meine gewohnte Lüfterkurve beibehalten. Das führte dann dazu, dass mir fast die Ohren abfielen, obwohl die Lüfter laut Sensoren mit „nur“ knapp über 900 RPM drehten. Bei ansteigender CPU-Temperatur sitzt man dann gefühlt neben einer Turbine. Weil ich anfangs an einen Fehler meiner selbst oder der CONNECT Box dachte, schloss ich die Lüfter testweise direkt ans Mainboard an, jedoch ohne Besserung.
Laut Fan Specifications im User Manual können die Lüfter bis zu 2150 RPM schnell werden und erzeugen maximal 34 dBA, wobei nicht angegeben wird, in welchem Abstand die Lautstärke gemessen wurde. Jedenfalls sind mir die Nidec Gehäuselüfter VIEL zu laut. Ich wollte ursprünglich die Lautstärke des Systems messen, aber das halten meine empfindlichen Ohren nicht aus. Nicht nur ist das Lüftergeräusch an sich schon laut, es kommt mir auch noch so vor, als würden Schwingungen das Problem noch potenzieren. Unter ca. 900 RPM lassen sich die Lüfter per PWM nicht regulieren und laden im Prinzip dazu ein, die Kopfhörer lauter zu stellen. Aber will man sich anschreien lassen, weil die Hintergrundgeräusche so enorm sind?

Von daher zog fast unverzüglich mein Sammelsurium an Noctua Redux Lüftern aka den grauen Eminenzen ins Gehäuse, insgesamt 6 x 140mm und 2 x 120 mm und damit doppelt so viele Lüfter wie vom Werk. Und voila: Ohne Anpassung der Lüfterkurven (35%/45%/65%, 40/50/70°C) kehrt sofort Ruhe ein. An dieser Stelle muss ich klar die Empfehlung abgeben, die Standardlüfter nicht zu verwenden und möglichst auszutauschen. Jedoch wird das preislich ohnehin nicht gerade günstige Gehäuse so zu einem preislich ziemlich teurem Vergnügen, wenn man nicht gerade noch entsprechende Lüfter auf Vorrat hat. Ich muss hier anfügen, dass die Lüfter das System absolut vertretbar belüfteten und kühlten. Die Laufstärke ist aber aus meiner Sicht nicht nur angesichts der stolzen UVP absolut unangemessen. Zudem spricht Seasonic von „powerful, yet silent cooling“. Letzteres trifft nicht zu.

OPTIMIZED AIRFLOW

Kaum viel intensiver bewirbt Seasonic das gedrehte Layout auf der Artikelseite, dabei ist das ja noch längst keine Alltäglichkeit. Und wer weiß, ob es je eine wird? Was mein Interesse an diesem Gehäuse bisher besonders förderte, war, dass Seasonic hier bei luftgekühlten Systemen gewissermaßen gegen die Physik kämpft. Wo anderswo kalte Luft von unten reinströmt und die warme Luft nach oben abgeführt wird, blasen die Grafikkarten hier die warme Luft plötzlich nach unten. Damit soll vermieden werden, die CPU weiter aufzuheizen. Ein echtes Dilemma hinsichtlich der Belüftung: Sollen die Lüfter im Deckel nun herausblasen oder hineinsaugen? Seasonic selbst sagt dazu:

Empfohlen wird also, die Lüfter für die bestmögliche Kühlung der GPU hineinsaugen zu lassen – und bis auf den Lüfter auf der Rückseite alle anderen Lüfter ebenso. Maximal ein 140mm Lüfter findet dort Platz, was mich zweifeln lässt. Schafft der das?

Ich habe dazu entsprechend ein paar Tests mit reinsaugenden bzw. herausblasenden Lüftern im Deckel in für mich üblichem Betriebsmodus durchgeführt. Neben Messungen der idle Temperaturen habe ich noch einen 30-minütigen Gaming-Benchmark durchgeführt. Zum Vergleich habe ich dieselbe Hardware im vorherigen Gehäuse, einem kleineren und weniger belüfteten Fractal Design Define 7 herangezogen. Die Lüfterbestückung lasse ich möglichst vergleichbar, da das Define 7C weniger Lüfter aufnehmen kann: 2 x 140 mm Front, 2 x 140 mm Deckel, 1 x 120 mm jeweils unten und hinten.

Im idle unterscheiden sich meine Messungen nicht ungeachtet der Lüfterausrichtung, CPU (i7-11700) und GPU (AORUS RTX 3080 Xtreme) schlummern bei ca. 36°C. Die GPU-Lüfter sind bei diesen Temperaturen nicht aktiv.
Unter fortwährender Last dagegen kommt die Belüftung richtig zur Geltung: im kleinen Define sowie herausblasend im Q704 erreicht die Grafikkarte (Hot Spot) bis ca. 84°C. (Die GPU-Temperaturen liegen in meinem Falle immer ca. 10°C darunter, Memory Junction etwa 3-4°C.) Saugen die Lüfter im Deckel jedoch Luft ein, gehen die Temperaturen herunter, und zwar deutlich. Plötzlich waren es nur noch ca. 79°C (Hot Spot). Immer noch zu viel? Mit Vollbestückung an Lüftern lande ich nunmehr bei ca. 77°C. Die CPU-Temperaturen habe ich dabei noch gar nicht erwähnt. Die Differenzen waren hier im Höchstfall 1-2°C, was ich grundsätzlich als Messungenauigkeit abtuen würde. Zudem war das nicht die Differenz zwischen unterschiedlicher Ausrichtung, sondern der oben genannten Anzahl Lüfter und maximaler Vollbestückung. Im Gaming-Test hieß das allerdings, dass die Temperatur 70°C erreichte, wodurch die Lüfter auf das von mir festgelegte Limit von 65% Drehzahl loslegten. Fazit für das Belüftungskonzept also bisher: Es klappt! Ich würde durchaus Vollbestückung empfehlen, es macht sich bemerkbar.
Als Anmerkung sei an dieser Stelle gesagt, dass alle dieser Temperaturen völlig im erlaubten Betriebsrahmen sind.

Der Vollständigkeit halber eine kurze Auflistung meiner Testhardware:

MSI Z590 Unify
Intel i7-11700 + Deepcool AK620
Crucial 2 x 16GB DDR4-3600
Gigabyte AORUS RTX 3080 Xtreme
WD SN850 + WD SN750

Seltsames

Ein paar von Seasonics Design- oder Ausstattungsentscheidungen kommen mir etwas merkwürdig vor. So lässt sich der Laufwerkskäfig an 2 Positionen im Boden befestigen. Anders gesagt: es ließen sich 2 Laufwerkskäfige installieren – wenn nicht nur einer geliefert würde. Als Zubehör wird’s scheinbar auch nicht vertrieben, schade eigentlich. Ob jetzt jemand in heutigen Zeiten abseits von NAS & Co. wirklich so viele 3.5″ Laufwerke beherbergen will oder muss, sei hier dahingestellt. Die Festplatten werden übrigens entkoppelt, können allerdings nicht werkzeuglos montiert werden.

Benötigt man den Laufwerkskäfig aber nicht und entnimmt diesen, täte sich auf dem Boden prinzipiell wieder reichlich Platz für Gehäuselüfter auf, zwei 140er könnten unten vielleicht reinpassen. Leider sieht man das bei Seasonic wohl anders und hat das Gehäuse hier nicht entsprechend mit Bohrungen vorbereitet. Verschenktes Potenzial!

Ein 120mm Lüfter kann immerhin auf dem Netzteiltray befestigt werden, allerdings sollte man das speziell mit luftgekühlter CPU UNBEDINGT machen, BEVOR der CPU Kühler eingebaut wurde. Andernfalls kann man genauso gut das gesamte Board mit Kühler erstmal entnehmen oder wie ich mit nur 2 von 4 Schrauben zufrieden sein. Passt, wackelt und hat Luft (Quatsch, fest genug!).

Irgendwie gefällt es mir ja schon, dass die Kabel hier so sauber und schön verlegt werden, ohne, dass man viel dafür tun müsste. Dennoch sind die Stromkabel für PCIe und Mobo weder Fisch noch Fleisch, besonders schön sehen sie m.E. nicht aus. Das ist für mich nicht ganz so wichtig, da der Rechner unter den Tisch kommt und neben dem Glasfenster doch frecherweise mein Tischbein steht. Das Glasfenster ist ja aber gerade der Indikator dafür, dass man hier vermutlich auch an all diejenigen denken wollte, die ihre Technik gerne zur Schau stellen.

Wer im Übrigen die Stock Fans nutzen will (z.B. aufgrund akuter Taubheit nach dem ersten Einschalten), der wird feststellen, dass das Kabel vom hinteren Lüfter im Leben nicht bis zur CONNECT Box reicht. Das man sowas nicht bedacht hat, bereitet mir doch irgendwie Kopfkratzen.

Was ich ehrlich gesagt toll gefunden hätte, wäre ein integrierter GPU-Halter. Ich bin mir noch nicht ganz sicher, ob / wie ich die AORUS 3080 Xtreme (1,8kg Grafikspaß) davon abhalte, der Schwerkraft nachzugeben. Eventuell mit einem stabilen Faden am Deckel festbinden? Ansonsten fällt bei der Grafikkarte die tolle LCD-Anzeige auf, wer AiO-Waküs mit Display verwendet oder entsprechende Anzeigen auf dem Mobo hat (wie auch mein MSI Z590 Unify) wird aber ebenso feststellen, dass er sich absofort auf den Kopf stellen muss, um die Anzeigen abzulesen. Aus den bereits genannten Gründen ist das für mich nur Spielerei. Falls jemand auf derlei Späße steht: bei Gigabyte z.B. lässt sich die Anzeige der AORUS 3080 Xtreme nicht einfach auf den Kopf stellen, kA wie’s anderswo aussieht!

Wer im Übrigen die Stock Fans nutzen will (z.B. aufgrund akuter Taubheit nach dem ersten Einschalten), der wird feststellen, dass das Kabel vom hinteren Lüfter im Leben nicht bis zur CONNECT Box reicht. Das man sowas nicht bedacht hat, bereitet mir doch irgendwie Kopfkratzen.

Was mich angesichts des neuen und kleineren Seasonic Q503 etwas überrascht hat ist der Umstand, dass das Q704 eine andere CONNECT Box verwendet. Das bereitet mir doch etwas Sorge in Hinblick auf die Zukunft. Ich würde mich jedenfalls nicht darauf verlassen wollen, dass man in ein paar Jahren noch problemlos Ersatzteile für dieses proprietäre Stück Technik bekommt, welches ja quasi nur in diesem einen Gehäuse Verwendung findet.

Fazit

Kurz und schmerzlos: Im Grunde genommen macht man mit dem Gehäuse nichts verkehrt und ich empfehle es sehr gerne weiter. Wer jedoch nicht unbedingt das gedrehte Layout und die hohe Integration von Netzteil und Gehäuse braucht oder will, dem fehlt hier vielleicht irgendein besonders lockendes Argument.

Dabei spricht sehr vieles für das Q704:

+ Top Verarbeitung
+ sehr gutes Platzangebot
+ 1A Kabelmanagement
+ leichte Montage
+ Das Kühlkonzept funktioniert!
+ Seasonic-typisch einwandfreies Netzteil
+ Optik (klar, subjektiv)
+ Entkopplung für 3,5″ Laufwerke (wer solche denn noch braucht)

Weniger gut sind hingegen:

– die ab Werk verbauten Lüfter gehen unter keine Kuhhaut und sind unnötig laut
– keine Entkopplung der Lüfter, besonders mit den Stock Fans sorgte das für zusätzliche Unruhe
– an vielen Stellen wäre werkzeuglose Montage wünschenswert

Einigen Punkten stehe ich relativ neutral gegenüber. Ob die Integration von SYNCRO und CONNECT oder die CONNECT Box als solches sich durchsetzen wird und auch auf mittel- oder längerfristige Sicht Ersatzteile verfügbar sein werden, wird sich erst zeigen müssen. Ich, von Haus aus Pessimist, kann hier somit bestenfalls positiv überrascht werden. Problematisch sehe ich da schon eher, dass Seasonic hier nur von 650 bis 850W gedacht hat, was für Interessenten mit leistungshungrigerer Hardware u.U. nicht ausreicht.

Der Preis ist grundsätzlich ein heikles Thema. Würde mich jemand fragen, ob ich ihm die Kombi aus Q704 und DGC-750 für 389,90 UVP wärmstens empfehle, müsste ich verneinen. Mir scheint das nicht angemessen, zu diesem Kostenpunkt würde ich zumindest Features wie Entkopplung der Gehäuselüfter und werkzeuglose Laufwerksmontage erwarten. Zudem wäre ein integrierter GPU-Halter wirklich toll; wie ihr seht, mehr Features kann man sich immer wünschen. Vor allem aber erwarte ich dann leise Gehäuselüfter.

Reden wir nun von 260€ klingt das erstmal immer noch nach viel Geld, aber man bekommt dafür ja zum Gehäuse auch noch ein passendes Netzteil und zusammen dann ein pfiffiges Gesamtkonstrukt mit prima Kabelmanagement. Ein vergleichbares Seasonic Prime GX-750 Netzteil kostet aktuell knapp 130€, womit noch 130€ für’s Gehäuse blieben. Das kostete mein Define 7 Compact und ganz ehrlich: da bin ich Seasonics Q704 dann eher zugeneigt. Das Gesamtpaket aus Optik, Belüftung und Platzangebot gewinnt hier, auch wenn der Vergleich mit dem deutlich kleineren Kompaktgehäuse vielleicht nicht ganz fair ist. Die Nidec-Lüfter lassen mich allerdings weiterhin die Zähne knirschen. Bitte Seasonic, setzt in der nächsten Generation hier an. Ihr macht hier viel richtig, verscherzt es euch nicht an den Ohren eurer Käuferschaft 🙂

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Asus ROG Gladius 3 Wireles Review – Niclas Engelmann

Review Rog Gladius lll Wireless

Ein Review von Niclas Engelmann

Ich hatte die Ehre an der „Test it Keep it“ Aktion 3/22 teilzunehmen und damit verbunden natürlich auch die Aufgabe die ASUS ROG GLADIUS III Wireless auf Herz und Nieren zu testen.

Zuerst natürlich die Verpackung der Maus, und da lässt sich Asus Rog Strix natürlich wie bei allen Produkten nicht zweimal bitten und legt mal wieder ordentlich vor. Die Maus kommt in einem kleinen aber feinen rot schwarz gehaltenen Karton. An der rechten Seite ist der Karton mit dem Klebestreifen versiegelt und darunter ist ein Magnetstreifen, der auch nach dem Öffnen den Karton schön zusammenhält. Öffnet man den Karton dann sieht man eine Schaumstoffform in welcher die Maus selbst, das USB-C Kabel und der Dongel liegen. Nimmt man die Maus dann aus der Verpackung ist diese mit Folie an der groben Oberfläche und an den Gleitpads geschützt. Nimmt man die Schaumstoffform dann raus erspäht man die üblichen Beilagen, Handbuch, Aufkleber usw. Aber auch für mich neu waren die beiliegenden 5pin Omron Switches, doch dazu später mehr.

Die Maus verfügt wie im Namen verraten über Wireless Verbindungsmöglichkeiten. Man kann die Maus per USB-Dongel über RF 2,4 GHz verbinden oder mit der Standard BT Verbindung betreiben. Natürlich ist die Maus auch mit dem USB c Kabel verbunden weiterhin verwendbar. Der Dongle sowie das Kabel sind unfassbar hochwertig verarbeitet, und auch am Dongle hat ROG Strix nicht an Individualität gespart. Überall „sexy“ Kanten und Ecken, meiner Meinung nach sehr edel, aber das ist natürlich Geschmackssache.
Als Sensor ist ein üblicher optischer Sensor verbaut der von 100 bis 26.000 DPI bei einer maximalen Abweichung von 1 % unterstützt.
Die verbauten Rog-Mikroschalter verfügen über eine Lebensdauer von ca 70Millionen Klicks, doch Asus Rog Strix liefert dazu noch die Möglichkeit bei Plug n‘ Play die Switches einfach auszutauschen. Man kann die Switches von 3 Pin Mikroschalter zu den neusten optischen 5pin Omron Schaltern tauschen.

Optisch macht die ROG GLADIUS III Wireless natürlich schick was her. RGB Beleuchtung über Armory Crate steuerbar, was will man mehr? 
Mich besonders hat die Beleuchtung an der linken Seite der Maus sehr angesprochen, diese kleinen feinen und hochwertigen Schriftzüge beleuchtet sind schon beeindruckend. Unter anderem ist das Mausrad und das ROG STRIX Logo auf der Front der Maus mit beleuchtet.
Nun zu meiner Meinung nach 14 Tagen Test.
Optisch wie auch technisch macht diese Maus ordentlich was her. Für mich als absoluter ROG STRIX Fanboy ist das natürlich wie gemacht. Optisch gebe ich der Maus daher eine glatte 10/10. Technisch muss ich leider einen Punkt abziehen, da ich in Verbindung mit 3 weiteren WLAN verbundenen Geräten feststellen musste, dass die Maus dann „Verbindungsprobleme“ aufweist. Daher eine 9/10.

Zusammenfassend ist die ROG GLADIUS III Wireless eine absolute Empfehlung wert.


Hersteller Seite: https://rog.asus.com/de/mice-mouse-pads/mice/wireless/rog-gladius-iii-wireless-model/

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Asus ROG Keris Wireless – Domenico L. Ninotta

Asus ROG Keris Wireless Gaming Maus

Ein Review von Domenico Lauricella Ninotta

Testobjekt: „Asus ROG Keris Wireless“

Vielen Dank vorab an PCHMG und Asus, die mir die Möglichkeit geboten haben, die neue Wireless Maus „Asus ROG Keris“ ausführlich zu testen.

Lieferumfang / Karton:
Die Maus kommt in einer schlichten, aber dennoch stylischen Verpackung, auf der man eine gute Übersicht der Eigenschaften und Funktionen erhält. Die Verpackung ist ökologisch gut durchdacht und umgesetzt, da sie hauptsächlich aus Papier bzw. Pappe besteht und wirklich kaum Plastik verwendet wurde.
Neben den Handbüchern wird ein „ROG Paracord“ als Aufladekabel mitgeliefert.
Neue „100% PTFE-Mausfüße“ mit abgerundeten Kanten sind auch enthalten und können jederzeit ersetzt werden, sobald die alten durch sind.
Zwei Sets austauschbarer farbiger „Seitentasten“ und die neuen „Omron Mouse Switches“ werden mitgeliefert und verlängern somit die Lebenszeit der Maus enorm.

Optik / Qualität / Bewertung
Die Optik der ROG Keris ist schlicht und dennoch interessant. Sie ist relativ klein, aber dafür ergonomisch ausgereift.
Die Maus hat eine hochwertige Qualität. Der untere Teil der Maus ist „glatt“ gehalten, während die Oberfläche der Maustasten und die Oberfläche der Seiten etwas rauer ist und man somit mehr Grip hat.
Die Maustasten haben ein wirklich gutes Feedback und das Klicken fällt nicht zu leicht aber auch nicht zu schwer, man klickt also nicht ungewollt mehrfach wie es leider bei manchen anderen Mäusen der Fall ist. Einzelklicks wie z.B. für das „singlefire“ funktionieren also problemlos.
Die Daumentasten sind auf fast einer Ebene mit der Maus und stören somit keineswegs. Die austauschbaren Daumentasten, die mitgeliefert werden unterscheiden sich jedoch nur farblich. Für die Auslösung der Daumentasten muss man etwas mehr Druck ausüben, was aber am Ende gegen „ungewollte“ Klicks hilft und somit positiv zu bewerten ist.
Die Gleitfüße der ROG Keris habe ich in dieser Form bisher noch nicht gesehen, aber die Gleiteigenschaft der Maus ist wirklich sehr gut.
Das Mausrad ist aus einem weichem Gummi, welcher einen super Grip und ein super Handling liefert. Außerdem fühlt sich das Mausrad qualitativ hochwertig an und sitzt sehr stabil. Das „scrollen“ fällt leicht und unbeschwert.
Die ROG Keris ist sehr präzise dank des „PAW3335“ Sensors und es macht Spaß mit ihr FPS Shooter zu spielen. Die wireless Übertragung der Maus ist wirklich klasse und ich hatte sogar das Gefühl weniger input Lag im Vergleich mit meiner alten
wireless Maus beim Spielen zu haben..
Die Software besitzt alle regulären Einstellungen.
Die DPI lässt sich in 100ter Schritten einstellen und man kann zwischen insg. vier verschiedenen Profilen per Knopfdruck wählen. Es gibt sogar spezifische Profilvergaben für eure Spiele bei denen ihr die Maussettings je nach Spiel anpassen könnt. Man kann noch eine „Winkel-Erfassung“ oder auch die „Lift-off“ Erkennung einstellen.
Ihr habt diverse Beleuchtungseinstellungen sowie die „Aura-Sync“ Funktion bei der ihr eure Hardware etc. passend farbig synchronisieren könnt.
Das Gewicht der Maus ist kein Problem und man hat ein gutes Allround Handling.
Der Akku der Maus wird leider nur in 25er Schritten angezeigt, so dass man den genauen Entladezeitpunkt der Maus schwer deuten kann. Da die Maus aber nach ca. 15min Ladezeit wieder bei rund 50% Akku steht, ist dies nicht allzu störend.
Der Akku hält ca. 2-3 Tage bis er wieder geladen werden muss.

Fazit:
Die Form der Maus ist sehr ergonomisch und selbst eine Stundenlange Nutzung wirkt nicht belastend. Meine Finger verkrampfen nicht mehr nach mehreren Stunden wie es bei anderen Mäusen der Fall war.
Die ROG Keris ist bestens für Nutzer mit einem „Palmgrip“ oder „Clawgrip“ geeignet.
Durch ihre Größe ist sie jedoch eher optimal für Nutzer mit kleineren bis mittelgroßen Händen.
Ich habe große Hände und mein Daumen und mein rechter kleiner Finger, schleifen beim spielen auf dem Mauspad. Dadurch bin ich öfters mal beim tracking des Gegner verrutscht, was aber für mich nicht so schlimm ist, als vielleicht für andere Gamer.
Aus dem Grund würde ich die Maus wie oben schon erwähnt, eher Leuten mit kleinen bis mittelgroßen Händen empfehlen.
Im Großen und Ganzen ist die ROG Keris jedenfalls für mich eine definitive Kaufempfehlung.
Sie bringt alles mit was ein echter Gamer braucht und ist zudem noch wirklich zuverlässig und Präzise. Die wireless Übertragung funktioniert einwandfrei und ich hatte keine einzige Unterbrechung oder Störung während der gesamten Nutzung.
Ich habe zudem noch keine Maus im Einzelhandel gesehen, die sogar Ersatzswitches mitliefert und somit die Lebenszeit der Maus auch nach Ablauf der Garantie enorm steigert.
Ein klarer Daumen hoch für die „ASUS ROG Keris wireless“ !!

Herstellerseite: https://rog.asus.com/de/mice-mouse-pads/mice/wireless/rog-keris-wireless-model/

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Sharkoon TG7M Review – Adrian Kramny

Sharkoon TG7M PC Gehäuse

Ein Review von Adrian Kramny

Guten Tag Community.

Heute darf ich euch das Sharkoon TG7M RGB vorstellen. Vielen dank an dieser Stelle an Sharkoon für das Bereitstellen des Gehäuses. Wer schon länger bei uns ist, weis, dass Sharkoon einer unserer Partner mit seiner Produktpalette ein starkes P/L Verhältnis hat und neben Gehäusen auch Netzteile, Lüfter und sonstiges Zubehör auf dem Markt zu Verfügung hat.

Das Gehäuse, kommt sicher verpackt und eingetütet in einer Stoffhülle welche wie sonst auch üblich von Styropor an der Front und Rückseite gesichert ist. Nach dem Entfernen der Umverpackung konnte ich den ersten Blick auf das ganze werfen. Ein modern aussehendes Case mit den Abmessungen L/B/H von 48,5 x 22,0 x 48,8 cm. Mit einem Gewicht von gerade einmal 7,8 kg ist es zudem auch noch recht leicht. Das Sharkoon TG7M Rgb kommt mit schon 4 vorinstallierten ARGB Lüftern von denen 3 in der Front sitzen, wo wir eine schickes Mesh vorfinden, um Maximalen Airflow zu bekommen und einem als outtake auf der Rückseite. Man könnte jedoch noch weitere 3 x 120 mm im Deckel platzieren. Oder optional 2 x 140mm. Sharkoon liefert zudem jede Menge zubehör mit, welches wie folgt aussieht.

  • Kabelbinder

  • Enkopplungsringe

  • PWM Adapterkabel

  • jede Menge Schrauben

  • Blende für den vertikal Mount

  • Klettverschlüsse

Dies ist ehrlich gesagt mein erstes Gehäuse von Sharkoon, das mir bislang auf den Tisch gekommen ist und ich muss direkt mal sagen, die Aufmachung macht schon einiges her und auch auf den ersten Blick ist es ein sehr hochwertiges gut verarbeitetes Gehäuse.

Ich bin hinsichtlich des ersten Eindrucks über das Platzangebot in dem Case positiv überrascht. Denn nicht nur die schon vorhandenen Lüfter machen es einem einfach sein System darin zu komplettieren, sondern vor allem der großzügige Platz auf der Rückseite lässt genügend platz für ein ordentliches Kabelmanagement. Sehr schön finde ich auch den schon vorinstallierten ARGB HUB der sauber verkabelt auf der Rückseite Platz gefunden hat.

Laut den Abmessungen, habt ihr im TG7M RGB, genügend Platz, um in der Front oder Oberseite 3x 120 mm Lüfter / 2 x 140 mm zu platzieren sowie an beiden stellen Radiatoren bis zu 360 einzubauen. Falls es Luftgekühlt sein soll, besteht die Möglichkeit Kühler mit bis zu 172 mm Maximalhöhe zu verbauen, was es problemlos macht, einen Noctua NH-D15 zu montieren.

Auf der unteren Seite des Gehäuses gibt es neben der Abdeckung, die eine Aussparung für Netzteile mit Display bietet, auch die passenden Gewindebohrungen für den Vertical Mount den Sharkoon uns ebenfalls mitgeliefert hat. Die Montage dieses Vertical Mounts ist kinderleicht und in wenigen Minuten vollzogen. Zudem hat man unter der Abdeckung noch die Möglichkeit eine 3,5 Zoll HDD zu platzieren.

Es können in TG7M RGB Grafikkarten mit eine Maximalen Länge von bis zu 38 CM verbaut werden, was so gut wie jedes Modell Kompatibel macht.

Staubfilter auf der Unterseite der Front und im Deckel verhindern hier das zu viel Staub angesaugt wird und ersparen einem ständiges saubermachen.

Leider ist es mir derzeit nicht möglich gewesen ein Testsystem darin zu verbauen, weil mir schlichtweg die notwendige Hardware fehlt. Dafür entschuldige ich mich an dieser Stelle.

Im Großen und Ganzen, kann ich sagen, dass Sharkon mit dem TG7M RGB ein schönes solides und sehr hochwertig verarbeitetes Gehäuse im Sortiment hat, das mit einem Preis von 100€ +- 5 € P/L technisch gesehen einen sehr guten einstieg, bietet. Es ist laut Herstellerangaben mit den gängigsten Programmen steuerbar darunter,

  • MSI Mystic Light Sync

  • ASUS Aura Sync

  • Gigabyt RGB Fusion Ready

  • ASRock Polychome Sync

Bedauerlicherweise konnte ich das diesmal nicht selbst testen. Ich kann das Case jedoch ohne Bedenken empfehlen und zwar aufgrund seiner doch großen Flexibilität, was die gesamte Ausstattung betrifft. Der Einbau von maximal 7 Lüfter, die Mesh Front und das gesamte durchdachte Gehäuse lassen sicherlich problemlos die Hardware mit einem Kühlen Kopf ins Rennen gehen.

Alles in allem werde ich sicherlich beim nächsten Build das TG7M RGB zum Einsatz bringen, denn optisch spricht mich das ganze schon sehr an.

Vielen Dank nochmal an Sharkoon für das Bereitstellen und die Chance es euch hier zeigen zu können.

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Test it - Keep it

Sharkoon TG7M RGB + Vertical GPU Kit

Test it - Keep it: Sharkoon TG7M RGB + Vertical GPU Kit

Ein Review von Andreas Wolf

An dieser Stelle ein Danke an Sharkoon für die Bereitstellung des TG7M RGB, für das folgende „Test it- Keep it“ Review.
Wer kennt Sharkoon nicht? Ein Hersteller für PC Hardware und Peripherien, der durch eine grosse Palette an Produkte, die ein sehr gutes P/L Verhältnis haben, bei immer mehr PC Enthusiasten auf der Auswahlliste steht.
Auch ich hatte schon ein Case aus der TG Reihe im Einsatz, nämlich das TG5. Ein tolles Case, wenn es nicht dieses eine Problem hätte: die Front aus Glas sorgte leider dafür dass der Airflow nicht sehr optimal war.
Im folgenden Review möchte ich meine Erfahrung mit dem TG7M mit Euch teilen und Euch zeigen wieso Ihr bei Eurer Suche nach einem neuen Case, auch das TG7M zur Auswahl hinzufügen solltet oder auch nicht. 

Link zur Produktseite: https://de.sharkoon.com/product/35069

Versand und Verpackungsinhalt

Das Sharkoon TG7M Gehäuse kommt in einem sehr robusten und schlicht gehaltenen Karton.
Der Karton zeigt uns auf den Aufdruck was uns hier erwartet und die wichtigsten Spezifikationen.
Im
Inneren ist das Case nochmals in einer Stoffhülle verpackt und wird von 2 Styroporteile, die dazu dienen das Case zu sichern, gehalten. Diese sind am Boden und Top des Gehäuses positioniert.
Um das Case aus dem Karton zu entfernen muss dieser oben geöffnet werden, auf der linken Seite gekippt und danach das Case rausgezogen werden, damit es auch richtig rum steht.
Da das Glas nicht sehr geschützt wird, z.B durch ein Styroporteil, hätte ich mir hier eine andere Möglichkeit zur Sicherung im Karton gewünscht, vielleicht so dass die Seitenteile in Styropor eingeschlossen werden und nicht wie jetzt nur Boden und Top des Gehäuses.
Einmal ausgepackt, steht vor uns das Sharkoon TG7M, eine Anleitung sowie ein Stickerbogen.
Weiteres Montagematerial ist, wie meist üblich, in einem kleinen Karton im HDD Schacht verstaut.
Hier enthalten ist:
– die Blende für den vertikalen Einbau der GPU
– Klettverschlüsse
– Kabelbinder
– Entkopplungsringe
– PWM Adapterkabel
Schrauben
Schon vormontiert, finden wir im inneren des TG7M eine Anzahl von 4 x 120mm aRGB Lüfter.

Spezifikationen / Einbaumöglichkeiten

Um nicht alles hier reinzuschreiben, könnt Ihr gerne die Daten den Spezifikationen, die Sharkoon zur Verfügung stellt, entnehmen.
Was ich aber hinzufügen möchte ist, anders als angegeben, dass in der Front auch ein Radiator bis zu 60 mm eingebaut werden kann, wenn die Lüfter zwischen Frontblende und Gehäusefrontwand befestigt werden. Bei einer Push-Pull Konfiguration ist dann wieder nur eine geringere Dicke möglich.

Was den vertikalen Einbau einer Grafikkarte betrifft, hier ist nur der Einbau einer 2-Slot Grafikkarte möglich. Eine 3-Slot Grafikkarte kann man auch einbauen, jedock „klebt“ diese am Glasseitenteil und könnte langsam „ersticken“, da hier kein Platz „zum Atmen“ übrig bleibt.

Für den Einbau einer Custom-Wasserkühlung sehe ich da ausreichend Platz.

Erster Eindruck

Sharkoon bietet uns hier ein sehr stabiles und wertiges PC Gehäuse, das genügend Platz für die zu verbauende Hardware zur Verfügung stellt.

Mit dem TG7M bieten nun Sharkoon auch eine Lösung für die schlechtere Luftversorgung der Komponenten bei den Vorgängermodellen, durch den Einbau einer Meshfront, die dafür sorgt dass die Komponenten ausreichend mit kühlere Luft versorgt werden und auch den Airflow verbessert.
Der Front wurde, abgesehen vom Mesh, 2 graue metallische Zierblenden spendiert, die der Front einen besonderen Look verleihen, anders als sonst flacher Form bei anderen Hersteller. Ein Sharkoon Logo ist im unteren Bereich des Meshgitters angebracht.

Die schon erwähnte Lüfter sind genauer gesagt die Silent Storm RGB PWM 120mm, bieten ein Drehzahlbereich von 400 bis 1400 rpm und als Beleuchtung finden wir 9 adressierbare LEDs pro Lüfter. Die Einstellung der Beleuchtung der Lüfter erfolgt über den mitgelieferten und bereits eingebauten Controller. Diesen kann man entweder als Controller mit eigenen Beleuchtungsmodi nutzen oder als Hub durch die Verbindung am aRGB Header des Mainboards. Wird der Controller am Mainboard angeschlossen, ist die Steuerung über den Resetknopf nicht mehr möglich. Eine Anzahl von 8 aRGB Lüfter sind damit steuerbar. Wer auch im oberen Bereich des Gehäuses Lüfter einbauen will, der sollte über einen PWM Lüfter Hub nachdenken, um die Drehzahl den eigenen Bedürfnissen anpassen zu können und den Lüfter Header am Mainboard zu entlasten.
Die Seitenteile werden von der Rückseite durch jeweils 2 Rändelschrauben fixiert und lassen somit das Gehäuse etwas cleaner aussehen. Das Glas ist leicht getönt, was aber den Einblick auf die verbaute Hardware nicht stört.
Um den Betrieb staubfreier zu halten, finden wir auf den Deckel und hinter der Front
jeweils einen magnetisch fixierten Staubgitter. An der Unterseite befindet sich noch ein Staubfilter für das Netzteil, der nach hinten herausgezogen werden kann um ihn zu säubern.
Der Einschaltknopf, Resetknopf (alternativ Umschaltknopf für
den aRGB Controller), 2 x Status-LEDs, 2 x USB 3.0, 1 x USB-C und Audiobuchsen für Kopfhörer und Mikrofon befinden sich auf den Deckel des Gehäuses.
Das Innere des Gehäuses bietet ausreichend Platz für den Einbau eines Mainboards von einer mITX bis hin zu eATX Grösse. Ausreichende Kabeldurchführungen sind vorhanden, sowohl über als auch unterhalb des Mainboards. Seitlich finden wir Kabeldurchführungen passend für ein Mainboard bis zu einer ATX Grösse und zusätzliche für ein eATX Mainboard. Der Platz zwischen diesen Kabeldurchführungen wird auf der Rückseite für das Kabelmanagement genutzt. Leider werden beim TG7M keine Gummidurchführungen genutzt oder mitgeliefert, so dass die Kabel auf der Rückseite sichtbar bleiben und so das Kabelmanagement erschweren. Das PSU Cover bietet, durch die vorinstallierte Aufnahmen, den Einbau der 2,5 Zoll Laufwerktrays von der Rückseite, so dass diese sichtbar bleiben. Eine Öffnung im PSU Cover lässt den Blick auf das eingebaute Netzteil frei. Die auf dem Cover befindlichen „Schlitze“ dienen zur Umleitung des Luftstroms des unteren Frontlüfters, so dass die eingebaute Grafikkarte besser mit Luft versorgt wird.
Die Rückwand
stellt typisch eine Aussparung für die I/O Blende, 7 Slots mit Blenden für Erweiterungskarten und eine Aussparung für die mitgelieferte Blende für den vertikalen Einabu einer Grafikkarte.
Was den Platz für den hinteren Lüfter betrifft, hier ist leider nur der Einbau eines 120mm Lüfter möglich.
Die Gehäusewand bietet in der Front die Aufnahme von 3 x 120mm oder 2 x 140mm Lüfter,
was auch auf den Deckel zutrifft. Wie schon erwähnt, bleibt bei einer Montage der Lüfter in der Front zwischen Frontblenden und Gehäusewand, mehr Platz für ein Radiator, jedoch entfällt dabei die Möglichkeit der Nutzung des Filtergitters.
Die Rückseite des Mainboardtrays bietet genug Möglichkeiten für ein gutes Kabelmanagement, auch wenn man die Kabeln anders verlegt als vorgegeben. Die hier befindlichen
2,5 Zoll Laufwerktrays können werkzeuglos montiert werden, die Laufwerke müssen aber an den Trays verschraubt werden.
Im vorderen Bereich, unter dem PSU Cover, befindet sich noch ein HDD-Käfig. Hier ist der Einbau einer 3,5 Zoll Festplatte im Käfig und einer 3,5 Zoll Festplatte oder einem 2,5 Zoll Laufwerk auf den Käfig, möglich.
Das Netzteil liegt zur Entkopplung auf 2 Moosgummistreifen.

 

Kleiner Testeinbau

Verwendete Hardware:

  • Netzteil: Sharkoon Silent Storm Cool Zero 750W

  • Mainboard: Asus ROG Maximus XI Hero

  • CPU: Intel i7 9700k

  • CPU Kühler: Arctic Freezer 34 eSports Duo Weiss

  • RAM: Patriot Viper RGB 16GB DDR4-3600 CL17

  • Grafikkarte: 1 x MSI RTX 3070ti Ventus 3x 8GB
    1 x Gigabyte GTX 970 G1 Gaming Windforce

  • Laufwerk: Micron 240GB SATA SSD

Der Einbau war dem verfügbaren Platzangebot entsprechend leicht und der kurze Testbetrieb angenehm leise.
Auch die RGB Steuerung war problemlos möglich, sowohl per Resetknopf als auch per Software, bei einer Verbindung mit einem aRGB Header am Mainboard.

Das „Vertical Graphics Card Kit“

Das mitgelieferte Kit für den vertikalen Einbau einer Grafikkarte beinhaltet einen PCIe 3.0x16 Riser Kabel, Schrauben und eine Halterung für die Befestigung des Riserkabels im Gehäuse. Leider ist diese Halterung nicht für das TG7M Gehäuse geeignet. Hier müssen die Abstandshalter für die Befestigung auf dem PSU Cover genutzt werden. Dadurch geht meiner Meinung nach etwas an Stabilität des PCIe Slots am Riserkalbel verloren. Wie oben schon erwähnt, ist hier nur der vertikale Einbau einer 2-Slot Grafikkarte möglich.

Mein Fazit

Das Sharkoon TG7M Gehäuse kann durchaus überzeugen, auch wenn paar Kleinigkeiten noch Verbesserungen benötigen. Sharkoon ist aber auf den besten Weg dahin, wenn man die Entwicklung der TG Reihe anschaut, sowie die neuen Produkte aus dem Hause Sharkoon. Für einen aktuellen Preis von knapp 103 Euro ( https://geizhals.de/sharkoon-tg7m-rgb-a2655435.html ) bekommt man ein solides Case das sich zeigen lässt. Von mir eine klare Kaufempfehlung für jemanden der nicht viel ausgeben will, dennoch ein tolles Case haben möchte.

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Reviews

Sharkoon Skiller SGH50 Review

Sharkoon Skiller SGH50 Headset

Ein Review von Philip Didsche

Heute habe ich für euch das neue Sharkoon SGH50 getestet, welches erst vor kurzen auf den Markt gekommen ist.
Ich habe es ausgiebig auf Herz und Nieren getestet.
Vorweg habe ich mir schon mal einige Daten und Bilder aus dem Internet besorgt und wurde sehr neugierig auf den Test.
Von daher lasst uns nicht lange Reden sondern direkt zu den Themen kommen.

Datenblatt

Typ: Stereo Headset
Bauform: Over Ear
Prinzip : Geschlossen
Anschluss: 3,5-mm-TRRS-Stecker
Gewicht ohne Kabel: 342 g

Kopfhörer-Spezifikationen

Lautsprecher-Durchmesser: 50 mm
Impedanz: 55 Ω
Frequenzbereich: 10 Hz – 40.000 Hz
Empfindlichkeit: 112 dB ± 3 dB
Max. Leistung: 40 mW
Lautstärkeregelung: Am Inline-Controller

Mikrofon-Spezifikationen

Richtcharakteristik: Omnidirektional
Impedanz: 2.2 kΩ
Frequenzbereich: 100 Hz – 10.000 Hz
Empfindlichkeit: -38 dB ± 3 dB
Abnehmbares Mikrofon: ✓
Flexibles Mikrofon: ✓
Mikrofon-Stummschaltung: Am Inline-Controller

Kabel und Anschlüsse

Modulares Kabel: ✓
Gesamt-Kabellänge 1x 3,5-mm-Klinkenstecker (TRRS): 110 cm + 150 cm
Gesamt-Kabellänge 2x 3,5-mm-Klinkenstecker: 110 cm + 150 cm + 15 cm
Goldbeschichtete Anschlüsse: ✓
TRRS-Pinbelegung: CTIA

Kompatibilität

PCs/Notebooks: ✓
Tablets/Smartphones/MP3-Player/Notebooks (TRRS): ✓
PlayStation 5: ✓
PlayStation 4: ✓
Xbox Series S/X: ✓

Lieferumfang / Karton

Der Karton kommt in einem sehr schlichten schwarz, welcher mit vielen Details in silber beschrieben wurde.
Der innen liegende Kopfhörer ist lediglich auf einem Stück Pappe geklemmt, was ich nicht als negativen Punkt ansehe, denn sein wir mal ehrlich.
Wer schaut 100 mal in den Karton rein oder wem ist ein hochwertiger Karton Innenraum wichtig? – ich denke niemanden.
Von daher finde ich das schlichte Prinzip recht klasse.

Zusätzlich finden wir dort das komplette Zubehör.
Sharkoon hat hier
– die Bedienungsanleitung
– das ansteckbare Mikrofon
– ein 3,5mm Klinken Kabel mit Inline Controller,
– ein 3,5mm Klinken Verlängerungskabel
– ein Doppelklinken Adapter für die Kopfhörer und dem Mikrofon
hinzu gepackt.
Aber auch ein wenig Werbung muss sein, daher liegen dem Karton noch ein paar Sharkoon Aufkleber bei.

Optik / Qualität

Kommen wir zu Qualität oder Quantität sowie eine subjektive Einschätzung der Optik.
Hier hat Sharkoon alles richtig gemacht und die Qualität gewählt.
Das Headset kommt mit einem weichen Stahlbügel was das ganze sehr robust und flexibel zugleich macht.
Leider fällt der Anpressdruck ein wenig schwach aus, was aber den Vorteil mit sich bringt, das der Kopfhörer recht bequem auf dem Kopf sitzt.
Selbst nach ein paar Stunden merkt man ihn kaum noch auf dem Kopf sitzen.
Die Größe wird hier nicht wie bei den meisten über ein Raster eingestellt, sondern direkt über das Kopfband.
Sprich, man brauch hier nichts einstellen, es passt sich dem Kopf selbst direkt an.
Eine sehr schöne Umsetzung.
Auch die Verbindungen von den Muscheln an dem Bügel funktionieren einwandfrei und sollten keine Sollbruchstellen wie bei anderen Marken aufweisen.
Die 50mm Treiber verstecken sich in den Muscheln, welche mit recht dicken Memory-Schaum-Pads bestückt und mit Kunstleder bezogen sind.
Diese und auch das Kopfband ist mit einer weißen Naht besetzt, was einen schönen Kontrast zu dem sonst recht dunklen Headset bringt.
Doch das soll nicht heißen das er langweilig wirkt, ich finde ihn tatsächlich optisch sehr gelungen.
Keine unnötige Farbexplosion oder LED, was man auf dem Kopf dann eh nicht mehr sehen kann.

Funktionalität

Das Sharkoon SGH50 wird als ein Headset beworben, doch durch die vielen Möglichkeiten von Steckverbindungen kann man ganz schnell daraus ein einfachen Kopfhörer machen.
Das Mikrofon lässt sich bei bedarf einfach an das Headset anstecken oder abnehmen.
Sollte es nicht gebraucht werden, kann man die Klinken Buchse dann einfach mit dem Werkseitig beigelegten Propfen schließen, wodurch kein unnötiger Dreck oder Satub in die Buchse gelingen kann.
Aber auch das eigentlich wichtigste 3,5mm Klinken Kabel, wodurch wir überhaupt erst Ton in unseren Kopfhörer bekommen, lässt sich ganz einfach entfernen, wodurch die Möglichkeit besteht auch andere Kabel zu benutzen.
An dem mitgelieferten Klinken Kabel befindet sich ein so genannter Inline Controller, womit wir recht einfach das Mikrofon zb Stumm schalten oder die Lautstärke regulieren können.

Test Equipment

Kopfhörer : Sharkoon SGH50
Mainboard : Asus B560 f-gaming
DAC : Sharkoon Gaming DAC Pro S
RME ADI-2 DAC FS

Klang Kopfhörer

Nun kommen wir zu dem Hauptthema worauf wahrscheinlich jeder gewartet hat.
Vorweg genommen, ich war tatsächlich recht erstaunt was Sharkoon hier abgeliefert hat.
Ich habe zuerst den Kopfhörer an meinem Mainboard angeschlossen.
Die Lautstärke war hier mehr als ausreichend, trotz der angegebenen 55Ohm ist er daher recht leicht zu betreiben wenn es rein um die Lautstärke geht.
Allerdings klingt der Kopfhörer ein wenig Emotionslos.

Anschließend habe ich ihn an dem Sharkoon Gaming DAC Pro S angeschlossen, was dieser kleine DAC dann mit dem Kopfhörer macht ist wirklich erstaunlich.
Das selbe Ergebnis hatte ich auch an dem großen RME ADI-2 DAC FS.
Der Kopfhörer bekommt auf einmal ein Charackter.
Er klingt plötzlich viel lebendiger, daher ist ein kleiner DAC immer zu empfehlen, denn Lautstärke ist nicht alles was ein Kopfhörer brauch.
Den Kopfhörer würde ich tatsächlich als eine Badewanne einstufen.
Der Tiefgang ist recht gut und die Kicks sind präzise und trocken, jedoch mit ein wenig Oberbass betont, wodurch viele Lieder sehr voluminös klingen.
In vielen Liedern wird es passen aber in einigen Genres ist es dann eher unpassend.
Durch manuelles andrücken der Muscheln an den Kopf, erzeugt er plötzlich viel mehr Volumen was dann aber auch zum dröhnen führt, daher ist der Anpressdruck doch recht gut gewählt.

Die Mitten, welcher der Haupbestandteil eines Liedes ist, da sich dort die ganzen Stimmen aufhalten, halten sich ein wenig zurück.
Diese klingen allerdings nicht zu dunkel und gehen nicht bei vielen weiteren Instrumenten unter.

Die Bühne des Kopfhörers ist ausreichend, ist allerdings dem geschlossenen Prinzip zu danken, wodurch die genaue Trennung der einzelnen Instrumente nicht so gut funktioniert.

Die Höhen klingen nicht schrill und auch bei höherer Lautstärke kommt es nicht zum klirren.
Die bekannten Sibilanten meistert er recht gut.
Trotz alldem sind die Höhen nicht ganz präzise, wodurch viele Details bei Instrumenten verloren gehen.
Insgesamt klingt der Kopfhörer jedoch recht gut und wird vom Klangbild wahrscheinlich viele ansprechen, da sich die meisten mit einem analytischen Bild fremd fühlen.
Zudem darf man den Preis des Kopfhörers nicht vergessen, da kann man halt keine Glanzleistung erwarten und muss ein wenig abzüge machen.
Trotzdem ein recht gelungener Kopfhörer.

Klang Mikrofon

Auch hier habe ich mit meinem Mainboard zuerst angefangen.
Das Mikrofon klingt sehr klar, allerdings viel zu leise was wohl bei Unterhaltungen im Voice Chat zu Problemen führen wird.
Getestet habe ich es unter Windows Einstellung mit einem Pegel von 95.
Anschließend kam wieder der DAC von Sharkoon.
Wahnsinn. Es ist tatsächlich erstaunlich was der DAC hier wieder bringt.
Ich stellte auch hier den Pegel in den Einstellungen auf 95.
Es war viel zu Laut.
Mit einer Pegeleinstellung von ca 85-90 sollte man hier recht gut fahren um in einer vernünftigen Lautstärke verstanden zu werden.
Das Mikrofon weist nur sehr geringes Grundrauschen auf was einen hochwertigen Eindruck vermittelt.
In einem Test mit ein paar Freunden wurde es sehr angenehm und positiv aufgenommen, ich war sehr verständlich zu verstehen.
Hier kennt man schon weit aus schlimmeres von anderen Herstellern, welche sich bei einem höheren Budget bewegen.

Fazit

Was Sharkoon hier auf den Markt gebracht hat ist wirklich klasse.
Das Preis Leistungs Verhältnis stimmt hier einfach.
Das Headset hat ein gutes Mikrofon an Board und ist in wenigen Sekunden zu einem Kopfhörer umgebaut.
Sowohl der Klang von dem Kopfhörer selbst als auch von dem Mikrofon ist für den Preis recht gut.
Lediglich, sollte man sich dafür entscheiden sich dieses Headset zu kaufen, kann ich nur empfehlen dieses über ein extra DAC wie zb den Sharkoon Gaming DAC PRO S laufen zu lassen, da hierdurch nochmal das letzte Potentzial aus dem Headset raus geholt wird.

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Cooler Master MM720 – by Pascal Gang

Test it-Keep it: Cooler Master MM720

Ein Review von Pascal Gang

Zunächst möchte ich PCHMG und Cooler Master danken.
 
Die Test it Keep it Aktion ist toll, und es ist schön mal in den Genuss zu kommen daran teilnehmen zu dürfen. 😘
Eine von mir angedachte Pro/Contra Liste macht, wie nachfolgend zu erkennen, wenig Sinn für dieses Produkt.
 
Das Objekt der Begierde:
 
Die Cooler Master MM720 kommt in einem kompakten Päckchen, mit wenig Schnick Nack.
Was dennoch beeindruckt, ist das mehrere Gleiter aus PTFE und ein Klebeset mit Zuschnitten beigelegt sind.
Diese machen die Maus bei bedarf Rutschfester. Eine kurze Anleitung gibt alle Nötigen Informationen.
Anfangs dachte ich, das sie vlt. ein wenig zu klein ist für meine riesen Pranken, was ich aber voll und ganz revidieren musste.
Die Ergonomie ist super, man muss sich einfach drauf einlassen.
Der Claw Grip Style gibt Spielern selbst bei zb. schnellen Flicks oder TurnOn’s einen sicheren halt.
 
Ich für meinen Teil, habe die Vorzüge schnell erkannt und lieben gelernt.
Auch stundenlange Nutzung und intensives Zocken belasten die Hand eher weniger als vorher bei anderen Modellen bzw. Herstellern.
Für die richtig schwitzigen Genossen wurde auf IP58 wertgelegt. IP58 steht dafür,
das das Gerät Wasserdicht und geschützt vor Staub und Fremdkörpern ist.
Beim Gerät selbst, stehen Gewicht und Qualität stehen in keinem Zusammenhang.
Der Gedanke das etwas schwereres, auch gleichzeitig höherwertig ist, ist hier völlig falsch.
Die 49gramm lassen die Maus nicht weniger wertig erscheinen.
Haptik und Optik geben ein tolles Gefühl. Der Material Mix ist exzellent.
Es sind kleine Details auf die der Endkunde meist nicht achtet, bei denen im Vorfeld aber deutlich drauf hingewiesen wie gut sie denn sein:
Das Kabel ist ein Traum, es ist nicht nur schön gesleeved, sondern auch komplett widerstandslos.
Die Beleuchtung und der perforierte Body in Kombination mit dem Transparenten Mausrad sind einfach pur schön. Diese lässt sich über schnell Tasten Kombinationen ändern oder über eine frei downloadbare Software
Für mich bietet das Honeycomb Design zusätzlich mehr Belüftung an der Handinnenfläche, was dem Schwitz vorbeugt.
 
Der Laser und Die Tasten.
Wenn man die Cooler Master MM720 umdreht, fällt die Markante Position des Laser auf.
Dieser ist Zentral auf der Unterseite und auf der höhe der Daumen Auflage.
Der Vorteil der sich dadurch ergibt, ist meines Erachtens nach enorm.
Viel Präzisere Bewegungsübertragung, Dreh Bewegungen sind viel angenehmer und smoother ausführbar.
Der Laser an sich muss ein Meisterwerk sein.
Ich habe selten erlebt das ein Stopp der Bewegung so instant und genau ist.
Die Reaktion ist überwältigend und auch in den Niedrigen Dpi Einstellungen lässt sich Mit der MM720 angenehm navigieren.
Die Tasten haben einen angenehmen Grip, und sind wie der Rest der Maus leichtgängig und blitzschnell.
Eine Sache die ich in den ersten Runden schon bemerkte.
Ich nutze sonst für jede Windows Variante ein Script, welches den Eingabe Delay löscht. Heißt, die einzige Variablen dazwischen sind mein Kopf und die Technik.
Wenn man dann die Hardware wechselt und fest stellt, das das Spielverhalten nochmal präziser und ausgeglichener wird,
kann man der Cooler Master MM720 wirklich Lob aussprechen.
Anbei, ist sie auch nicht so teuer wie „Profi“ Produkte anderer Hersteller.
 
Ich gebe besten Gewissens eine Empfehlung und danke nochmal dafür das hübsche Ding mein Eigen nennen zu dürfen.
 
 
 

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Test it - Keep it

Cooler Master MM720 – by Nicolas Schmidt

Test it-Keep it: Cooler Master MM720

Ein Review von Nicolas Schmidt

Hallo zusammen,
 
durch die Aktion “Test it – Keep it„, die in Zusammenarbeit zwischen PC Hardware, Modding und Games und Cooler Master stattgefunden hat, habe ich die Möglichkeit bekommen die Cooler Master MM720 Gaming Maus zu testen.
Dafür möchte ich mich als erstes bei beiden recht herzlich bedanken, da ich schon länger auf der Suche nach einer kleineren, leichteren Maus war.
 
Nach knapp einer Woche, während ich sie täglich verwendet habe, möchte ich jetzt meinen Eindruck, inklusive der Stärken und Schwächen, mit euch teilen. Sorry für die schlechte Bildqualität, ich musste die Fotos mit einem alten Handy aufnehmen.
Die letzten 7/8 Jahre habe ich eine Roccat Kone XTD verwendet, die nach meinem Geschmack, da ich etwas kleinere Hände habe, zu groß und mit ihren 120 Gramm auch zu schwer ist. Dementsprechend gewöhnungsbedürftig ist der Unterschied nun für mich. Ebenso muss man sich an die doch eher unübliche Form der Maus gewöhnen.
 
Mein Eindruck:
 
Die Maus kam gut verpackt bei mir an. Die enthaltene Kurz-Bedienungsanleitung ist sehr dürftig. Hier hätte ich mir z.B. einen Verweis auf die Software (dazu später mehr) gewünscht. Sehr positiv fiel mir allerdings auf, dass zu der Maus Ersatz-Glide-Pads und Grip-Pads geliefert werden. Die Maus roch mehrere Tage süßlich nach Kunststoff.
Für mich ist die Maus ohne Grip-Pads griffig genug und liegt gut und ergonomisch in der Hand.
Sehr positiv überrascht war ich von der Performance. Ich zocke vor allem schnelle Shooter und dafür ist die Maus sehr gut geeignet. Aufgrund des Gewichts, der Größe und der Pads schwebt sie förmlich über das Mousepad.
Die Tasten und das Mausrad sind nach meinem Geschmack etwas zu leichtgängig, bis auf die beiden seitlichen Daumentasten. Allerdings ist das wirklich nur Geschmacksache und durch die Leichtgängigkeit löst man die Tasten ingame natürlich schneller aus, was wiederum ein Vorteil ist.
 
Ebenfalls positiv zu erwähnen, ist das Kabel der Maus. Es macht einen stabilen Eindruck, ist leicht und sehr biegsam und nicht so starr, wie man es von anderen Mäusen her kennt.
Ich komme von Tag zu Tag besser mit der Maus zurecht und die Form stört, auch wenn viele gerade deswegen Bedenken haben, gar nicht.
Im Gegenteil: Meine Hand ist entspannt und die Maus liegt sehr gut in der Hand.
Man muss sich allerdings viel Zeit für die Umgewöhnung lassen, wenn man die Bauweise nicht gewohnt ist.
Bereits nach kurzer Zeit habe ich allerdings schon eine Verbesserung in meinem Spiel bemerkt.
Jetzt kommen wir, wie bereits zu vor erwähnt, zu der Software. Das ist ein Punkt, an dem meiner Meinung nach Cooler Master auf jeden Fall zukünftig arbeiten muss.
Die Konfiguration der Maus erfolgt über die hauseigene Software Masterplus+. Diese wird, wie weiter oben erwähnt, nicht in der Kurzanleitung erwähnt und man muss erst mal danach suchen, was Dank Google allerdings keine besonders große Herausforderung sein sollte.
 
Wirklich nervig war jedoch der Umstand, dass Leistungs-Einstellungen nicht übernommen wurden, wie z.B. „USB Abtastrate“ und „Tastenreaktionszeit“.
Auf dem Subreddit von Cooler Master bin ich nach längerer Suche und einem Post von mir dann darauf aufmerksam gemacht worden, dass die Maus scheinbar nicht die aktuellste Firmware hat und es daher zu Kompatibilitätsproblemen kommt.
Nachdem mir ein Link zur aktuellen Firmware, den man nicht auf der Cooler Master Webseite finden kann, mitgeteilt wurde und ich sie installiert habe, wurden meine Einstellungen endlich übernommen.
 
In der Software gibt es keine Möglichkeit sich den Stand der Firmware anzeigen zu lassen oder ein Update durchzuführen.
Auch finde ich die Leistungs-Einstellungen zu kompliziert für Neulinge, da ich denke, dass ein Neueinsteiger nichts mit Dingen wie den Winkel-Einstellungen anfangen kann, ohne eine Beschreibung zu haben, wie sich eine Änderung auswirkt. Hier könnte ich mir gut Tooltips vorstellen, die per Mouseover angezeigt werde, da die Anwendung viel Platz dafür bietet.
 
Fazit:
Alles in allem bin ich positiv überrascht von der Maus sehr zufrieden, bis die Software.
Ich werde nun komplett bei der Cooler Master MM720 bleiben.
 
 
 

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Test it - Keep it

Cooler Master MM720 – by Nils Autenrieth

Test it-Keep it: Cooler Master MM720

Ein Review von Nils Autenrieth

Cooler Master MasterMouse MM720 RGB Gaming Maus weiß matt Review

Vielen Dank an Cooler Master und PCHMG, dass ich die Maus testen durfte.

Ich habe mir bei der Bewerbung viel Mühe gegeben, weil ich schon immer großes Interesse an der Maus hatte und sie nur nicht gekauft habe, weil sie ein Kabel hat (mehr dazu weiter unten).

Erstmal ein paar Infos zu mir

Ich hatte in der Vergangenheit schon viel mit Mäusen zu tun und bin deshalb auch etwas erfahren. Meine Mäuse verwende ich überwiegend in der Desktop-Benutzung – da ich in den letzten 1,5 Jahren sehr viel im Homeoffice war und IT mein Hobby ist, sind das an den meisten Tagen 10-12h Benutzung.

Ich spiele aber auch gerne Shooter (geschätzt 8h pro Woche, in letzter Zeit etwas weniger), weswegen meine Maus zum Gaming geeignet sein muss. Mir ist eine Gamingmaus in der Desktop-Benutzung lieber als z.B. eine Logitech MX Master, was vermutlich mit Gewohnheit zusammenhängt.

Die letzten Mäuse, die ich über mehrere Monate hinweg benutzt habe:

– Logitech MX Master

– Logitech G403

– Zowie EC2-B

– SteelSeries Rival 310

– Xtrfy M4

– Origin One X (wireless)

Verpackung

Die Verpackung ist kompakt und in meinen Augen wunderschön. Die Maus wird gut von der Verpackung geschützt.

Mit im Lieferumfang sind Ersatz-Gleitfüße – ich bin mir sicher, dass die Beilage davon Cooler Master nur wenig kostet, die nutzende Person kann damit nach einiger Zeit der Maus aber sehr einfach ein neues Leben geben. Weiter so!

Farbe

Ich habe die MM720 in der Farbe „weiß matt“ erhalten: 

https://geizhals.de/cooler-master-mastermouse-mm720-rgb-gaming-maus-weiss-matt-mm-720-wwol1-a2393964.html

Wäre es meine Entscheidung gewesen, hätte ich wahrscheinlich schwarz matt gewählt, weil es besser in mein Setup passt und weiße Produkte eben den Nachteil haben, dass man Dreck einfacher sieht (dafür reinigt man das Produkt auch öfter).

Gleichzeitig freut es mich aber auch, dass ich weiß matt erhalten habe, da die Maus in der Farbe und der standardmäßigen lila Beleuchtung schlichtweg genial aussieht. Der Weiß-Ton ist konsistent, die schwarzen Daumentasten geben der Maus einen schönen Kontrast. Die matte Textur hält sich sehr gut in der Hand.

Haptik

Die Maus ist gut verarbeitet und fühlt sich wertig an. Die primären Tasten fühlen sich gut an und lassen sich recht einfach klicken – jedoch nicht so einfach, dass man diese versehentlich auslöst, somit genau richtig.

Das Scrollrad hat gut definierte Schritte, der Scrollrad-Klick ist genau richtig.

Die Daumentasten fühlen sich sehr gut an. Da ich Mäuse gerne recht weit hinten greife, hätten diese für meinen Geschmack einen Millimeter weiter vorne besser gepasst – die Position ist trotzdem gut.

Das Kabel der Maus fühlt sich wertig an und ist sehr flexibel. Ich verwende die Maus zusammen mit einem Mouse Bungee und das Kabel schränkt die Bewegung der Maus nicht ein.

Das Gewicht der Maus ist mit 49g (Herstellerangabe) sehr gering, was die Benutzung angenehm macht. Falls es bei einer Maus ein „zu leicht“ gibt, trifft das bei der MM720 auf keinen Fall zu.

Form

Die Form der Maus dürfte das wichtigste Feature sein.

Bei symmetrischen Mäusen (z.B. Logitech G Pro Wireless) bekomme ich nach einiger Zeit Benutzung Schmerzen am kleinen Finger, weswegen ich gerne auf ergonomisch geformte Mäuse setze (bisher war mir in der Kategorie die SteelSeries Rival 310 am liebsten).

Bei der MM720 kann man seinen Ringfinger auf der Ablage an der rechten Seite ablegen, wodurch der kleine Finger sehr komfortabel alleine an der rechten Seite sitzen kann. Man muss sich daran gewöhnen den Ringfinger dort abzulegen und diesen dort zu behalten, das war für mich nach einem Tag aber kein Problem mehr.

Die Maus ist sehr breit, was man vor allem merkt, wenn man wieder eine regulär geformte Maus in die Hand nimmt – das ist aber kein Negativpunkt. Tatsächlich dürfte die MM720 die bequemste Maus sein, die ich bisher benutzt habe – mich stört auch nach 10h nahezu durchgängiger Benutzung NICHTS am Komfort der Maus.

Zusammengefasst: Die Form ist anders, aber ich liebe sie – das ist unabhängig davon, ob ich arbeite oder spiele.

Ich kann mir nicht vorstellen, dass jemand nach ein paar Tagen Eingewöhnungszeit nicht mit der Form klarkommen würde.

Performance

Ich habe aufgehört mich mit Maus-Sensoren zu beschäftigen, weil die modernen Sensoren von PixArt alle eine grandiose Performance liefern, die die verschiedenen Sensoren für mich nicht unterscheidbar machen. In der MM720 ist der PixArt PMW 3389 verbaut, welcher genauso funktioniert, wie er soll. Ich hatte kein einziges Problem damit.

RGB und MasterPlus+

Ich setze bei meiner Peripherie normalerweise eine statische Farbe und belasse es dabei.

Im Inneren der Maus sind LEDs verbaut, welche verstreut werden und durch die Löcher im Plastik durchscheinen. Da die LEDs verstreut werden, ist die Beleuchtung ziemlich gleichmäßig.

Das Scrollrad leuchtet ebenfalls, aufgrund des Materials jedoch mit einem etwas dunkleren Farbton. Ich finde die Beleuchtung gut umgesetzt und es sieht wirklich gut aus.

Die Beleuchtung kann in der Software MasterPlus+ sehr umfangreich konfiguriert werden. Weitere relevanten Features von MasterPlus+ sind (für mich) das Einstellen der DPI-Steps und das Einspielen von Firmwareupdates.

Die Einstellungen werden auf der Maus gespeichert, was mir persönlich sehr wichtig ist und was super umgesetzt wurde. Heißt, dass man danach die Software auch wieder deinstallieren könnte, ohne die Einstellungen zu verlieren. Auch wenn man die Maus an einen anderen PC anschließt, bleiben die Einstellungen beibehalten.

Fazit

Diese Maus ist so gut, dass ich bereit bin wieder ein Kabel in Kauf zu nehmen. Die Form ist einzig- und großartig.

Momentan kann man die MM720 für ~60€ kaufen, was sehr fair ist. Von mir gibt es eine uneingeschränkte Empfehlung!

 

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