Erfahrungsbericht Arctic Liquid Freezer III 280 A-RGB Black

Ein Review von Jane Hagedorn

Erfahrungsbericht Arctic Liquid Freezer III 280 A-RGB Black

 
Setup
 
Gehäuse: Corsair 4000D Airflow RGB
CPU: AMD Ryzen 7 5800X3D
RAM: 2x 16 GB Corsair Dominator Platinum RGB
Mainboard: ASUS ROG Crosshair VIII Formula
GPU: AMD PowerCooler RX 7800XT
Netzteil: be quiet! Pure Power 12M 750W
Speicher: 2x 2 TB Samsung 990 Pro NVMe M.2 SSD
CPU Kühler: Arctic Liquid Freezer III 280 A-RGB Black
Gehäuse Lüfter: Arctic P12 PWM PST A-RGB Black
 

Verpackung, Inhalt und Beschreibung

 
Die AIO kam in einem Karton mit passende Halterung für Intel 1700 und 1851 sowie AM4 und AM5 inklusive Schrauben und Kabel.
Die Gebrauchsanweisung war einfach und verständlich über ein QR Code zum downloaden.
 

Montage

 
Die Montage setzte bei meinem Setup die komplette Demontage aller Komponenten voraus. Da ich auch die vorinstallierten iCue Gehäuse Lüfter aus dem Gehäuse entfernt habe, um die Arctic Gehäuse Lüfter zu montieren, musste ich komplett bei null anfangen. Richtig knifflig wurde es mit dem Radiator, der idealerweise oben im Gehäuse sitzt. Durch das bedingte Platzangebot hätte ich mir gerne 1-2 mm mehr Platz zwischen Radiator Lüfter und RAM Riegel gewünscht. Aber es funktioniert, auch wenn das Gehäuse vom Lüfter stramm auf den Riegeln sitzt. Ich habe mich für das 3 er Kabel der AIO entschieden und gegen das all-in-one Kabel, einfach weil die individuelle Steuerung der AIO mir eher zusagt. Die Montage der Pumpe war absolut einfach, ich habe die Pumpe in meinem Fall auf dem Kopf stehend montiert, einfach weil mir der Abstand zur Grafikkarte zu gering war und ich trotz Halterung keinen Druck auf die Grafikkarte ausüben wollte.
 

Kühlung und Handhabung

 
Drei Tage lang habe ich das System in dieser Kombination intensiv beim Spielen getestet. Die Umgebungsbedingungen waren sicherlich fordernd für die AIO. Außentemperatur waren 26, 32 und 36 Grad. Zimmertemperatur muss sich zwischen 24-27 Grad bewegt haben. Bei Office Arbeiten habe ich konstante 35 Grad an der CPU. Beim Zocken von unterschiedlichen Spielen, am heißesten Tag ca 8 h durchgehend, war die höchste Temperatur 57 Grad. Aber die Temperatur ging relativ zügig wieder runter auf durchschnittlich 46 Grad, nachdem die Lüfter für vielleicht 30 Sekunden etwas höher gedreht haben. Auch wenn die Lüfter etwas höher drehen, ist die AIO so gut wie gar nicht zu hören, obwohl ich fast immer ohne Headset spiele. Das gleiche Setup läuft bei meiner Tochter im Zimmer, nur mit Luftkühlung Lüfter Arctic Freezer 36 A-RGB, die an nicht so heißen Tagen beim Zocken konstante 60 Grad hat. An dem heißesten Tag hatte sie tatsächlich fast 70 Grad erreicht. Die Beleuchtung lässt sich bei mir einfach über die Mainboard Software Armoury Crate steuern. Auch den Lüftermodus könnte ich dort nochmal ändern, aber da ich nie kritische Werte hatte, war dies nicht notwendig.
 

Fazit:

 
Die CPU hat im Schnitt 15-20 Grad weniger Temperatur als mit der Luftkühlung. Optisch absolut schön anzusehen. Der Nachteil ist sicherlich je nach Gehäuse, dass man den kompletten PC zerlegen muss, um die AIO einbauen zu können. Wer viel wert auf viel Beleuchtung legt, muss sich im Klaren sein, das von oben aufs Gehäuse geschaut, keine beleuchteten Lüfter mehr zu sehen sind. Was mich aber überhaupt nicht stört, da der PC sowieso auf dem Tisch steht und ich somit einen idealen Blick aufs Innenleben habe. Wer wert auf niedrige Temperaturen legt, wird mit der AIO von Arctic zufrieden sein. Ich werde mir noch andere Kabel besorgen, um das Gesamtbild im PC einfach harmonischer zu gestalten. Für die Fotos habe ich die Scheibe rausgenommen, um keine Spiegelungen auf den Fotos zu haben. Ein Aufkleber, um den umgedrehten Kopf richtig herum bekleben zu können, wäre toll gewesen, um meinen inneren Monk etwas beruhigen zu können.  😀

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