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Test it - Keep it

Noiseblocker Test it Keep it eLoop X – Alexander Heussner

PCHMG X Noiseblocker Test it keep it

Ein Review von Alexander Heussner

Auf die Frage wie viel Meter Kabel man vermutlich benötigen wird hatte Noiseblocker eine simple
Antwort:
JA!

Und mit diesem Satz wünsche ich euch viel Spaß beim Lesen meines Reviews, denn auch ich hatte die Ehre die Noiseblocker eLoop-X BP12-PS in der Farbe schwarz zu testen und darf für euch meine Erfahrungen und Beobachtungen schriftlich festhalten. An dieser Stelle möchte ich mich direkt bei dieser tollen Community sowie beim PCHMG-Team direkt bedanken.

Angekommen sind die sechs 120mm sowie der einzelne 140mm Lüfter in einer schwarzen schlicht gehaltenen und um ehrlich zu sein etwas „billig“ wirkenden Einzelverpackung. Dies soll keinesfalls direkt eine Kritik sein, wenn ich jedoch nichts von der Firma wüsste, so würde ich vermutlich im stationären Handel als Laie an den Lüftern vorbei gehen und mich vermutlich für andere Lüfter entscheiden. Noiseblocker steckt also lieber etwas mehr Geld in Verarbeitung und Lieferumfang als das Geld für großartig aussehende sowie gut durchdachte Verpackung zu vergeuden. Das ist mir persönlich sogar lieber. Sofort nach dem Öffnen der Verpackung springen einem die vielen Kabel ins Auge. 2x PWM sowie 2x ARGB in zwei verschiedenen Längen.

Dazu möchte ich nur eines sagen:
Klasse! Für mein Vorhaben hätte es nicht besser laufen können. Dazu später mehr. Zusätzlich fand ich ein kleines einzeln verpacktes Tütchen mit allerlei Befestigungsmaterial. Nachdem ich mit dem Staunen über die Hülle und Fülle des Lieferumfangs fertig war versuchte ich direkt einen Lüfter aus der Schachtel zu fummeln. Hier macht sich nun wieder die Verpackung bemerkbar. Ich bin ein Mensch, der gerne Schachteln aufheben möchte und sie so gut es geht unbeschadet lassen möchte, falls man sich doch mal für den Verkauf der Hardware entscheidet. Leider ist mir direkt beim ersten Lüfter der Karton, der zur Stabilisierung sowie Abtrennung von Lüfter und Befestigungen/Kabel zuständig ist gerissen. Vielleicht bin ich ein wenig autistisch veranlagt bzgl. der Verpackung, jedoch war ich da schon leicht enttäuscht. Bei den anderen Lüftern war ich dann etwas vorsichtiger. Auf den ersten Blick ist mir direkt die – wirklich – sehr gute Verarbeitung der Lüfter aufgefallen. Die einzelnen Rotorblätter werden durch einen äußeren Ring verbunden und stabilisieren den Lüfter dadurch. Allgemein wirkt die Verarbeitung der Lüfter sehr hochwertig. Das Gehäuse sowie die Gummierungen sind in einem schlichten, matten schwarz gehalten. Das bionisch geformte Lüfterrad ist durchsichtig mit aufgerauten Enden. Der ARGB Hub, welcher ebenfalls im Testpaket enthalten war, ist auch sehr hochwertig verbaut. Hierbei ist mir direkt aufgefallen, dass dieser sowohl über SATA als auch Molex Strom beziehen kann. Dieses kleine Feature finde ich sehr nützlich, da viele SATA Anschlüsse am Netzteil vermutlich bereits durch andere Controller, Festplatten, Pumpen o.ä. belegt sind.

Die Lüfter sind haben die Abmessungen 120x120x25mm und schaffen bei 12V Umdrehungen von 0 bis 1500 Umdrehungen in der Minute bei einer Startspannung von 6V. Angeschlossen werden sie über 4-Pin Molex (PWM). Der Motor hat eine Leistungsaufnahme von 0,95 Watt. Die sieben adressierbaren LEDs, welche sich an der Nabe befinden und sich mittels externem (nicht im Lieferumfang enthaltenen) Controller oder über diverse Mainboard Software steuern lassen, werden über einen 3 Pin 5V Anschluss angeschlossen. Die LEDs verbrauchen dabei bei statisch weißem Licht ca. 0,99 Watt. Durch die aufgerauten Enden der Rotorblätter wird das Licht wunderschön und gleichmäßig gestreut. Ich habe noch keinen Lüfter gesehen, bei dem das Licht so gleichmäßig und clean rüberkommt.

Ich habe die Lüfter nicht klassisch ins Gehäuse verbaut, sondern die Gelegenheit genutzt einen externen Radiator für meine Custom Loop zu installieren. Dazu musste ich natürlich erstmal die Kühlflüssigkeit ablassen und die Hardtubes an einer Stelle trennen, damit ich einen geschlossenen Kreislauf mit dem externen Radiator haben konnte. Die Schläuche habe ich durch die Kabeldurchführung meines Lian Li o11 Dynamic Mini geführt und am Radiator angebracht. Die Lüfter selbst habe ich in Push/Pull Konfiguration an den Radiator montiert.
ACHTUNG an dieser Stelle: Die mitgelieferten Schrauben sind NICHT für Radiatoren (in meinem Fall EKWB Coolstream SE XT30) geeignet, da diese viel zu lang sind. Ich habe die Schrauben dennoch genutzt und einfach die Befestigungsmutter für normale Montage als Platzhalter genutzt (Siehe Foto). Nach dem Anbringen der Lüfter überlegte ich mir genau wie ich die Lüfter am PC anschließe. Ich habe mich dazu entschlossen einen externen PWM Hub zu kaufen und die Lüfter darüber mit den kurzen beigelegten PWB Kabeln anzuschließen. Diesen Hub sowie den ARGB Controller habe ich an der Seite des Radiators befästigt, da ich so wenig Kabel wie möglich (nun insgesamt 4 Statt 12) zum Gehäuse führen wollte. Dadurch entstand nun am Radiator selbst eine riesige Wulst aus Kabel und Controller. Diese wird bei Zeit noch mit einem Selbstgebauten Radiatorstand aus Holz abgedeckt.
Durch das Verwenden der kurzen mitgelieferten Kabel konnte ich die langen PWM und ARGB Kabel als Verlängerung zusammenstecken und diese dann zum Gehäuse führen. Dadurch konnte ich mir den Kauf zusätzlicher Kabel sparen. Ich hätte mir sehr eine Daisy Chain Funktion für PWM sowie
ARGB gewünscht, damit man sich den Kabelsalat sparen würde. Ich bin mir leider nicht sicher warum das nicht schon alle bekannten Lüfterhersteller machen. Dafür gibt es dringenden Bedarf. Dennoch ein „Luxusproblem“. Wenn ich jedoch Lüfter im Wert von mehreren hundert Euro kaufe, darf ich durchaus dieses „Luxusproblem“ haben. Nachdem ich also endlich alle Kabel verlegt, die Lüfter angeschlossen, den Loop befüllt und auf Leaks getestet habe konnte endlich der eigentliche Test losgehen. Schließlich erhoffte ich mir durch die neuen Lüfter die Wassertemperatur bei niedriger Lautstärke signifikant zu reduzieren.

System eingeschaltet, die Lüfter haben sofort die durch mein Asus Board vorfestgelegte Farbe erkannt und haben diese 1:1 abgebildet. Da ich den PWM Hub an den PWM Anschluss meiner Arctic P12 PST angeschlossen habe wurde auch hier direkt die Geschwindigkeit übernommen. Leider habe ich kein Messgerät, mit dem ich die db messen kann, jedoch fiel mir gleich auf, dass die Lüfter bei ca. 50-60% Geschwindigkeit kaum zu hören sind. Man muss dazu sagen, dass ich sehr wenig Platz habe (1.6qm) und er PC ca. auf Kopfhöhe maximal 40cm neben meinen Ohren steht. Dadurch höre ich die Lüfter deutlich lauter als die Lüfter im Gehäuse. Wenn man das Glas des Gehäuses entfernt, sind sie aber verhältnismäßig leiser als die bei mir verbauten Konkurrenten von Arctic. Dafür laufen sie
allgemein aber einen Tick unruhiger. Die Lüfterdrehzahl ist bei mir an die Wassertemperatur gekoppelt. Zwischen 23 Grad bis 30 Grad laufen die Lüfter auf 40-50%. Zwischen 30 und 40 Grad steigt die Drehzahl von 51-100% an. Jeweils war die Pumpe bei 50% fest eingestellt. Die Ergebnisse
haben mich sehr überrascht. Natürlich war eine Verbesserung zu erwarten. 

 

An dieser Stelle möchte ich gerne kurz etwas über mein System sagen:
Lian Li o11 Dynamic Mini
Z690 (ATX Format)
I9 12900k
RTX 3090


Jeder, der dieses Gehäuse kennt weiß, dass es mit einem ATX Board eng wird. Dennoch habe ich imDeckel einen 240mm Radiator und im Boden zusätzlich 360mm verbaut. Im Idle war ich ohne externen Radiator auf der CPU bei 33 Grad und auf der GPU auf 25 Grad bei einer Wassertemperatur von 23 Grad. In der Load lagen die Temperaturen bei CPU 70 Grad, GPU 60 Grad und Wasser nach 3 Stunden bei 38 Grad. Mit externem Radiator waren die Temperaturen identisch, in der Load jedoch
lag nun die Temperatur der CPU bei 56 Grad und GPU bei 47 Grad. Die Wassertemperatur fiel auf 29 Grad. Ich hatte eine Verbesserung erwartet, jedoch wurde meine Erwartung mehr als übertroffen. Ich kann leider noch keine Vergleichswerte mit anderen Lüftern mit gleichem Setup liefern, jedoch werde ich das definitiv nachholen.

Die Noiseblocker eLoop-X haben Vor- und Nachteile. Sie sind sehr hochwertig produziert, sehen richtig gut aus, liefern ein Super Ergebnis beim Kühlen und sind dazu noch flüsterleise. Die Lüfter sind jedoch unnötig kompliziert zu montieren und der Kabelsalat hat mich daran erinnert, warum ich eigentlich keine RGB Lüfter mehr wollte. Ich hoffe, dass mein Test dazu führt, dass sich der ein oder andere mit den Lüftern näher beschäftigt und diesen bei der Kaufentscheidung unterstützt. Ich hoffe
zudem, dass ich die Lüfter behalten darf, denn ich habe sie schon jetzt mit all ihren Macken in mein Herz geschlossen. Letztendlich haben mich Qualität und Design überzeugt. Sobald sie mal montiert sind, ist der Act mit der Montage und mit dem Kabelmanagement schon wieder vergessen. Von mir gibt es für die Lüfter definitiv eine Kaufempfehlung. Ich habe das Testen der Lüfter sehr genossen und freue mich auf weitere Test it, Keep it Aktionen von PCHMG. Wenn du es beim Lesen bis hier her
geschafft habt möchte ich mich auch bei dir für deine Geduld und deine Aufmerksamkeit bedanken.

In diesem Sinne
#vondercomfürdiecom
Euer Alex

 

Text unbearbeitet von Alex übernommen

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Test it - Keep it

Noiseblocker Test it Keep it eLoop X – Adrian Kramny

PCHMG X Noiseblocker Test it Keep it

Ein Review von Adrian Kramny

Guten Tag Community.

Heute möchte ich euch gerne die mir übersendeten NB eloop-X BP12-PS in weiß vorstellen.

Vielen dank an dieser Stelle schonmal an PCHMG und Noiseblocker für diese Möglichkeit.

Aber kommen wir doch erstmal zu den Lüftern an sich. Angekommen sind die Lüfter 9 Stück alle einzeln verpackt. Zu jedem Lüfter beiliegend gibt es 1 Kurzes PWM & ARGB sowie ein langes Kabel. Diese Option hat mich schonmal sehr Positiv gestimmt, da ich selbst entscheiden konnte, ob ich ein eher kurzen oder langen weg zum ARGB-HUB habe, was unnötigen Kabelsalat beim verlegen zu gute kommt. Die Noiseblocker eloop-x BP12 PS in weiß fühlen sich schon direkt auf den ersten Griff sehr hochwertig an.

Ein sehr stabiler Rahmen mit dem Bionisch geformten und durchsichtigen Lüfterrad runden das ganze elegant ab.

Jetzt aber ein wenig zu den Technischen Daten der eloop-x mit ARGB:

  • Maße: 120x120x25 mm
  • Nenndrehzahl (12V): 0-1.500 U/min
  • RPM Anschluss: 4-Pin Molex (PWM)
  • Startspannung: 6 V
  • Leistungsaufnahme Motor: 0,95 Watt
  • Anschluss LED: ARGB Connector 3Pin
  • Spannung ARGB LEDs: 5 Volt
  • Leistungsaufnahme LEDs: < 0,99 Watt (Licht weiß)
  • Es sind 7 LEDS in der Nabe verbaut.

Es gibt eine Last Erkennung, welche die Drehzahl auf Radiatoren automatisch anpasst. Mann kann Sie komplett auf 0 RPM stellen.

Durchsichtiges Lüfterdesign mit Mattierten Flächen die das Licht der LEDS nach außen Leiten. Hierbei muss ich sagen, dass ich die Lüfter alle an den ARGB HUB von Noiseblocker angeschlossen habe, welcher ebenfalls im Paket mitgeliefert war. Schließlich hat man bei den Lüftern 1x PWM und 1x ARGB Kabel. Was in meinem Fall 18 zusätzliche Kabel ausmacht. Hier lobe ich mir die Variante der Lianli Unifan120 mit ihrem Stecksystem. Aber das ist eher ein Luxusproblem von dem wir hier sprechen. Der Einbau des ganzen in ein bestehendes System ( reiner Lüfter wechsel ) war doch ein wenig Fummelei. Das ist weniger den Lüftern, als dem Schraubensystem von Noiseblocker geschuldet. In einen kompletten Neubau wäre das weniger ein Problem. Jedoch bei mir und meinen Wurstfingern sehr mühsam das ganze einzubauen, ohne alles zerlegen zu müssen. 

Naja schlussendlich waren alle 9 eloop-x verbaut, angeschlossen und bereit für den ersten Testlauf. Alles läuft auf Anhieb ohne jegliche Probleme. Alle LEDS laufen Tadellos und ich muss überraschender weise sage, verdammt sind die Lüfter Leise! 

Wer mein System kennt, weis das ich bisher 9x Arctic Bionix 120 verbaut hatte, welche schon einen sehr angenehmen Geräuschpegel haben. Aber was Noiseblocker hier abliefert ist wirklich erstaunlich. 

Nach kurzem anpassen der eloop-x zum restlichen System ist es bei mir absolut minimal hörbar. Bis ca. 60 % Lüfterdrehzahl sind sie gar nicht bis kaum hörbar. Ab 70% merkt man das Sie etwas mehr arbeiten. Aber selbst bei 100% Drehzahl haben wir gemessen direkt am Gehäuse gerade einmal 65 dB, was wirklich erstaunlich ist. Auch die von mir bis hierhin gemessen Temperaturen sind nicht ohne und absolut im annehmbaren Bereich. 

Idle CPU 41 Grad Average Idle GPU 34,6 Grad. Was wirklich sehr stark ist im Vergleich zu vorher. Natürlich musste ich als RGB Fan direkt mal schauen, ob und wie sich die Noiseblocker eloop-x farblich verhalten und vor allem ob sie über mein Asus Armoury Crate Steuerbar sind. 

Kurz und knackig. Ja sie wurden direkt erkannt und sind ohne Probleme mit der Software Steuerbar. Sämtliche Optionen und Farbkombinationen werden von allen LEDS aufgenommen ohne das auch nur eine aus der Reihe Tanzt.

 

 Im ganzen kann ich von meiner Seite aus sagen, dass diese Lüfter ihr Geld wirklich wert sind. Ich würde Sie jedem empfehlen der sowieso etwas mehr Budget in die Optik stecken möchte. Absolute Kaufempfehlung meinerseits.

*Text unbearbeitet vom Tester übernommen*

 

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Reviews

Sharkoon Skiller SGH50 Review

Sharkoon Skiller SGH50 Headset

Ein Review von Philip Didsche

Heute habe ich für euch das neue Sharkoon SGH50 getestet, welches erst vor kurzen auf den Markt gekommen ist.
Ich habe es ausgiebig auf Herz und Nieren getestet.
Vorweg habe ich mir schon mal einige Daten und Bilder aus dem Internet besorgt und wurde sehr neugierig auf den Test.
Von daher lasst uns nicht lange Reden sondern direkt zu den Themen kommen.

Datenblatt

Typ: Stereo Headset
Bauform: Over Ear
Prinzip : Geschlossen
Anschluss: 3,5-mm-TRRS-Stecker
Gewicht ohne Kabel: 342 g

Kopfhörer-Spezifikationen

Lautsprecher-Durchmesser: 50 mm
Impedanz: 55 Ω
Frequenzbereich: 10 Hz – 40.000 Hz
Empfindlichkeit: 112 dB ± 3 dB
Max. Leistung: 40 mW
Lautstärkeregelung: Am Inline-Controller

Mikrofon-Spezifikationen

Richtcharakteristik: Omnidirektional
Impedanz: 2.2 kΩ
Frequenzbereich: 100 Hz – 10.000 Hz
Empfindlichkeit: -38 dB ± 3 dB
Abnehmbares Mikrofon: ✓
Flexibles Mikrofon: ✓
Mikrofon-Stummschaltung: Am Inline-Controller

Kabel und Anschlüsse

Modulares Kabel: ✓
Gesamt-Kabellänge 1x 3,5-mm-Klinkenstecker (TRRS): 110 cm + 150 cm
Gesamt-Kabellänge 2x 3,5-mm-Klinkenstecker: 110 cm + 150 cm + 15 cm
Goldbeschichtete Anschlüsse: ✓
TRRS-Pinbelegung: CTIA

Kompatibilität

PCs/Notebooks: ✓
Tablets/Smartphones/MP3-Player/Notebooks (TRRS): ✓
PlayStation 5: ✓
PlayStation 4: ✓
Xbox Series S/X: ✓

Lieferumfang / Karton

Der Karton kommt in einem sehr schlichten schwarz, welcher mit vielen Details in silber beschrieben wurde.
Der innen liegende Kopfhörer ist lediglich auf einem Stück Pappe geklemmt, was ich nicht als negativen Punkt ansehe, denn sein wir mal ehrlich.
Wer schaut 100 mal in den Karton rein oder wem ist ein hochwertiger Karton Innenraum wichtig? – ich denke niemanden.
Von daher finde ich das schlichte Prinzip recht klasse.

Zusätzlich finden wir dort das komplette Zubehör.
Sharkoon hat hier
– die Bedienungsanleitung
– das ansteckbare Mikrofon
– ein 3,5mm Klinken Kabel mit Inline Controller,
– ein 3,5mm Klinken Verlängerungskabel
– ein Doppelklinken Adapter für die Kopfhörer und dem Mikrofon
hinzu gepackt.
Aber auch ein wenig Werbung muss sein, daher liegen dem Karton noch ein paar Sharkoon Aufkleber bei.

Optik / Qualität

Kommen wir zu Qualität oder Quantität sowie eine subjektive Einschätzung der Optik.
Hier hat Sharkoon alles richtig gemacht und die Qualität gewählt.
Das Headset kommt mit einem weichen Stahlbügel was das ganze sehr robust und flexibel zugleich macht.
Leider fällt der Anpressdruck ein wenig schwach aus, was aber den Vorteil mit sich bringt, das der Kopfhörer recht bequem auf dem Kopf sitzt.
Selbst nach ein paar Stunden merkt man ihn kaum noch auf dem Kopf sitzen.
Die Größe wird hier nicht wie bei den meisten über ein Raster eingestellt, sondern direkt über das Kopfband.
Sprich, man brauch hier nichts einstellen, es passt sich dem Kopf selbst direkt an.
Eine sehr schöne Umsetzung.
Auch die Verbindungen von den Muscheln an dem Bügel funktionieren einwandfrei und sollten keine Sollbruchstellen wie bei anderen Marken aufweisen.
Die 50mm Treiber verstecken sich in den Muscheln, welche mit recht dicken Memory-Schaum-Pads bestückt und mit Kunstleder bezogen sind.
Diese und auch das Kopfband ist mit einer weißen Naht besetzt, was einen schönen Kontrast zu dem sonst recht dunklen Headset bringt.
Doch das soll nicht heißen das er langweilig wirkt, ich finde ihn tatsächlich optisch sehr gelungen.
Keine unnötige Farbexplosion oder LED, was man auf dem Kopf dann eh nicht mehr sehen kann.

Funktionalität

Das Sharkoon SGH50 wird als ein Headset beworben, doch durch die vielen Möglichkeiten von Steckverbindungen kann man ganz schnell daraus ein einfachen Kopfhörer machen.
Das Mikrofon lässt sich bei bedarf einfach an das Headset anstecken oder abnehmen.
Sollte es nicht gebraucht werden, kann man die Klinken Buchse dann einfach mit dem Werkseitig beigelegten Propfen schließen, wodurch kein unnötiger Dreck oder Satub in die Buchse gelingen kann.
Aber auch das eigentlich wichtigste 3,5mm Klinken Kabel, wodurch wir überhaupt erst Ton in unseren Kopfhörer bekommen, lässt sich ganz einfach entfernen, wodurch die Möglichkeit besteht auch andere Kabel zu benutzen.
An dem mitgelieferten Klinken Kabel befindet sich ein so genannter Inline Controller, womit wir recht einfach das Mikrofon zb Stumm schalten oder die Lautstärke regulieren können.

Test Equipment

Kopfhörer : Sharkoon SGH50
Mainboard : Asus B560 f-gaming
DAC : Sharkoon Gaming DAC Pro S
RME ADI-2 DAC FS

Klang Kopfhörer

Nun kommen wir zu dem Hauptthema worauf wahrscheinlich jeder gewartet hat.
Vorweg genommen, ich war tatsächlich recht erstaunt was Sharkoon hier abgeliefert hat.
Ich habe zuerst den Kopfhörer an meinem Mainboard angeschlossen.
Die Lautstärke war hier mehr als ausreichend, trotz der angegebenen 55Ohm ist er daher recht leicht zu betreiben wenn es rein um die Lautstärke geht.
Allerdings klingt der Kopfhörer ein wenig Emotionslos.

Anschließend habe ich ihn an dem Sharkoon Gaming DAC Pro S angeschlossen, was dieser kleine DAC dann mit dem Kopfhörer macht ist wirklich erstaunlich.
Das selbe Ergebnis hatte ich auch an dem großen RME ADI-2 DAC FS.
Der Kopfhörer bekommt auf einmal ein Charackter.
Er klingt plötzlich viel lebendiger, daher ist ein kleiner DAC immer zu empfehlen, denn Lautstärke ist nicht alles was ein Kopfhörer brauch.
Den Kopfhörer würde ich tatsächlich als eine Badewanne einstufen.
Der Tiefgang ist recht gut und die Kicks sind präzise und trocken, jedoch mit ein wenig Oberbass betont, wodurch viele Lieder sehr voluminös klingen.
In vielen Liedern wird es passen aber in einigen Genres ist es dann eher unpassend.
Durch manuelles andrücken der Muscheln an den Kopf, erzeugt er plötzlich viel mehr Volumen was dann aber auch zum dröhnen führt, daher ist der Anpressdruck doch recht gut gewählt.

Die Mitten, welcher der Haupbestandteil eines Liedes ist, da sich dort die ganzen Stimmen aufhalten, halten sich ein wenig zurück.
Diese klingen allerdings nicht zu dunkel und gehen nicht bei vielen weiteren Instrumenten unter.

Die Bühne des Kopfhörers ist ausreichend, ist allerdings dem geschlossenen Prinzip zu danken, wodurch die genaue Trennung der einzelnen Instrumente nicht so gut funktioniert.

Die Höhen klingen nicht schrill und auch bei höherer Lautstärke kommt es nicht zum klirren.
Die bekannten Sibilanten meistert er recht gut.
Trotz alldem sind die Höhen nicht ganz präzise, wodurch viele Details bei Instrumenten verloren gehen.
Insgesamt klingt der Kopfhörer jedoch recht gut und wird vom Klangbild wahrscheinlich viele ansprechen, da sich die meisten mit einem analytischen Bild fremd fühlen.
Zudem darf man den Preis des Kopfhörers nicht vergessen, da kann man halt keine Glanzleistung erwarten und muss ein wenig abzüge machen.
Trotzdem ein recht gelungener Kopfhörer.

Klang Mikrofon

Auch hier habe ich mit meinem Mainboard zuerst angefangen.
Das Mikrofon klingt sehr klar, allerdings viel zu leise was wohl bei Unterhaltungen im Voice Chat zu Problemen führen wird.
Getestet habe ich es unter Windows Einstellung mit einem Pegel von 95.
Anschließend kam wieder der DAC von Sharkoon.
Wahnsinn. Es ist tatsächlich erstaunlich was der DAC hier wieder bringt.
Ich stellte auch hier den Pegel in den Einstellungen auf 95.
Es war viel zu Laut.
Mit einer Pegeleinstellung von ca 85-90 sollte man hier recht gut fahren um in einer vernünftigen Lautstärke verstanden zu werden.
Das Mikrofon weist nur sehr geringes Grundrauschen auf was einen hochwertigen Eindruck vermittelt.
In einem Test mit ein paar Freunden wurde es sehr angenehm und positiv aufgenommen, ich war sehr verständlich zu verstehen.
Hier kennt man schon weit aus schlimmeres von anderen Herstellern, welche sich bei einem höheren Budget bewegen.

Fazit

Was Sharkoon hier auf den Markt gebracht hat ist wirklich klasse.
Das Preis Leistungs Verhältnis stimmt hier einfach.
Das Headset hat ein gutes Mikrofon an Board und ist in wenigen Sekunden zu einem Kopfhörer umgebaut.
Sowohl der Klang von dem Kopfhörer selbst als auch von dem Mikrofon ist für den Preis recht gut.
Lediglich, sollte man sich dafür entscheiden sich dieses Headset zu kaufen, kann ich nur empfehlen dieses über ein extra DAC wie zb den Sharkoon Gaming DAC PRO S laufen zu lassen, da hierdurch nochmal das letzte Potentzial aus dem Headset raus geholt wird.

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