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Test it - Keep it

Sharkoon TG7M Review – Adrian Kramny

Sharkoon TG7M PC Gehäuse

Ein Review von Adrian Kramny

Guten Tag Community.

Heute darf ich euch das Sharkoon TG7M RGB vorstellen. Vielen dank an dieser Stelle an Sharkoon für das Bereitstellen des Gehäuses. Wer schon länger bei uns ist, weis, dass Sharkoon einer unserer Partner mit seiner Produktpalette ein starkes P/L Verhältnis hat und neben Gehäusen auch Netzteile, Lüfter und sonstiges Zubehör auf dem Markt zu Verfügung hat.

Das Gehäuse, kommt sicher verpackt und eingetütet in einer Stoffhülle welche wie sonst auch üblich von Styropor an der Front und Rückseite gesichert ist. Nach dem Entfernen der Umverpackung konnte ich den ersten Blick auf das ganze werfen. Ein modern aussehendes Case mit den Abmessungen L/B/H von 48,5 x 22,0 x 48,8 cm. Mit einem Gewicht von gerade einmal 7,8 kg ist es zudem auch noch recht leicht. Das Sharkoon TG7M Rgb kommt mit schon 4 vorinstallierten ARGB Lüftern von denen 3 in der Front sitzen, wo wir eine schickes Mesh vorfinden, um Maximalen Airflow zu bekommen und einem als outtake auf der Rückseite. Man könnte jedoch noch weitere 3 x 120 mm im Deckel platzieren. Oder optional 2 x 140mm. Sharkoon liefert zudem jede Menge zubehör mit, welches wie folgt aussieht.

  • Kabelbinder

  • Enkopplungsringe

  • PWM Adapterkabel

  • jede Menge Schrauben

  • Blende für den vertikal Mount

  • Klettverschlüsse

Dies ist ehrlich gesagt mein erstes Gehäuse von Sharkoon, das mir bislang auf den Tisch gekommen ist und ich muss direkt mal sagen, die Aufmachung macht schon einiges her und auch auf den ersten Blick ist es ein sehr hochwertiges gut verarbeitetes Gehäuse.

Ich bin hinsichtlich des ersten Eindrucks über das Platzangebot in dem Case positiv überrascht. Denn nicht nur die schon vorhandenen Lüfter machen es einem einfach sein System darin zu komplettieren, sondern vor allem der großzügige Platz auf der Rückseite lässt genügend platz für ein ordentliches Kabelmanagement. Sehr schön finde ich auch den schon vorinstallierten ARGB HUB der sauber verkabelt auf der Rückseite Platz gefunden hat.

Laut den Abmessungen, habt ihr im TG7M RGB, genügend Platz, um in der Front oder Oberseite 3x 120 mm Lüfter / 2 x 140 mm zu platzieren sowie an beiden stellen Radiatoren bis zu 360 einzubauen. Falls es Luftgekühlt sein soll, besteht die Möglichkeit Kühler mit bis zu 172 mm Maximalhöhe zu verbauen, was es problemlos macht, einen Noctua NH-D15 zu montieren.

Auf der unteren Seite des Gehäuses gibt es neben der Abdeckung, die eine Aussparung für Netzteile mit Display bietet, auch die passenden Gewindebohrungen für den Vertical Mount den Sharkoon uns ebenfalls mitgeliefert hat. Die Montage dieses Vertical Mounts ist kinderleicht und in wenigen Minuten vollzogen. Zudem hat man unter der Abdeckung noch die Möglichkeit eine 3,5 Zoll HDD zu platzieren.

Es können in TG7M RGB Grafikkarten mit eine Maximalen Länge von bis zu 38 CM verbaut werden, was so gut wie jedes Modell Kompatibel macht.

Staubfilter auf der Unterseite der Front und im Deckel verhindern hier das zu viel Staub angesaugt wird und ersparen einem ständiges saubermachen.

Leider ist es mir derzeit nicht möglich gewesen ein Testsystem darin zu verbauen, weil mir schlichtweg die notwendige Hardware fehlt. Dafür entschuldige ich mich an dieser Stelle.

Im Großen und Ganzen, kann ich sagen, dass Sharkon mit dem TG7M RGB ein schönes solides und sehr hochwertig verarbeitetes Gehäuse im Sortiment hat, das mit einem Preis von 100€ +- 5 € P/L technisch gesehen einen sehr guten einstieg, bietet. Es ist laut Herstellerangaben mit den gängigsten Programmen steuerbar darunter,

  • MSI Mystic Light Sync

  • ASUS Aura Sync

  • Gigabyt RGB Fusion Ready

  • ASRock Polychome Sync

Bedauerlicherweise konnte ich das diesmal nicht selbst testen. Ich kann das Case jedoch ohne Bedenken empfehlen und zwar aufgrund seiner doch großen Flexibilität, was die gesamte Ausstattung betrifft. Der Einbau von maximal 7 Lüfter, die Mesh Front und das gesamte durchdachte Gehäuse lassen sicherlich problemlos die Hardware mit einem Kühlen Kopf ins Rennen gehen.

Alles in allem werde ich sicherlich beim nächsten Build das TG7M RGB zum Einsatz bringen, denn optisch spricht mich das ganze schon sehr an.

Vielen Dank nochmal an Sharkoon für das Bereitstellen und die Chance es euch hier zeigen zu können.

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Test it - Keep it

Sharkoon TG7M RGB + Vertical GPU Kit

Test it - Keep it: Sharkoon TG7M RGB + Vertical GPU Kit

Ein Review von Andreas Wolf

An dieser Stelle ein Danke an Sharkoon für die Bereitstellung des TG7M RGB, für das folgende „Test it- Keep it“ Review.
Wer kennt Sharkoon nicht? Ein Hersteller für PC Hardware und Peripherien, der durch eine grosse Palette an Produkte, die ein sehr gutes P/L Verhältnis haben, bei immer mehr PC Enthusiasten auf der Auswahlliste steht.
Auch ich hatte schon ein Case aus der TG Reihe im Einsatz, nämlich das TG5. Ein tolles Case, wenn es nicht dieses eine Problem hätte: die Front aus Glas sorgte leider dafür dass der Airflow nicht sehr optimal war.
Im folgenden Review möchte ich meine Erfahrung mit dem TG7M mit Euch teilen und Euch zeigen wieso Ihr bei Eurer Suche nach einem neuen Case, auch das TG7M zur Auswahl hinzufügen solltet oder auch nicht. 

Link zur Produktseite: https://de.sharkoon.com/product/35069

Versand und Verpackungsinhalt

Das Sharkoon TG7M Gehäuse kommt in einem sehr robusten und schlicht gehaltenen Karton.
Der Karton zeigt uns auf den Aufdruck was uns hier erwartet und die wichtigsten Spezifikationen.
Im
Inneren ist das Case nochmals in einer Stoffhülle verpackt und wird von 2 Styroporteile, die dazu dienen das Case zu sichern, gehalten. Diese sind am Boden und Top des Gehäuses positioniert.
Um das Case aus dem Karton zu entfernen muss dieser oben geöffnet werden, auf der linken Seite gekippt und danach das Case rausgezogen werden, damit es auch richtig rum steht.
Da das Glas nicht sehr geschützt wird, z.B durch ein Styroporteil, hätte ich mir hier eine andere Möglichkeit zur Sicherung im Karton gewünscht, vielleicht so dass die Seitenteile in Styropor eingeschlossen werden und nicht wie jetzt nur Boden und Top des Gehäuses.
Einmal ausgepackt, steht vor uns das Sharkoon TG7M, eine Anleitung sowie ein Stickerbogen.
Weiteres Montagematerial ist, wie meist üblich, in einem kleinen Karton im HDD Schacht verstaut.
Hier enthalten ist:
– die Blende für den vertikalen Einbau der GPU
– Klettverschlüsse
– Kabelbinder
– Entkopplungsringe
– PWM Adapterkabel
Schrauben
Schon vormontiert, finden wir im inneren des TG7M eine Anzahl von 4 x 120mm aRGB Lüfter.

Spezifikationen / Einbaumöglichkeiten

Um nicht alles hier reinzuschreiben, könnt Ihr gerne die Daten den Spezifikationen, die Sharkoon zur Verfügung stellt, entnehmen.
Was ich aber hinzufügen möchte ist, anders als angegeben, dass in der Front auch ein Radiator bis zu 60 mm eingebaut werden kann, wenn die Lüfter zwischen Frontblende und Gehäusefrontwand befestigt werden. Bei einer Push-Pull Konfiguration ist dann wieder nur eine geringere Dicke möglich.

Was den vertikalen Einbau einer Grafikkarte betrifft, hier ist nur der Einbau einer 2-Slot Grafikkarte möglich. Eine 3-Slot Grafikkarte kann man auch einbauen, jedock „klebt“ diese am Glasseitenteil und könnte langsam „ersticken“, da hier kein Platz „zum Atmen“ übrig bleibt.

Für den Einbau einer Custom-Wasserkühlung sehe ich da ausreichend Platz.

Erster Eindruck

Sharkoon bietet uns hier ein sehr stabiles und wertiges PC Gehäuse, das genügend Platz für die zu verbauende Hardware zur Verfügung stellt.

Mit dem TG7M bieten nun Sharkoon auch eine Lösung für die schlechtere Luftversorgung der Komponenten bei den Vorgängermodellen, durch den Einbau einer Meshfront, die dafür sorgt dass die Komponenten ausreichend mit kühlere Luft versorgt werden und auch den Airflow verbessert.
Der Front wurde, abgesehen vom Mesh, 2 graue metallische Zierblenden spendiert, die der Front einen besonderen Look verleihen, anders als sonst flacher Form bei anderen Hersteller. Ein Sharkoon Logo ist im unteren Bereich des Meshgitters angebracht.

Die schon erwähnte Lüfter sind genauer gesagt die Silent Storm RGB PWM 120mm, bieten ein Drehzahlbereich von 400 bis 1400 rpm und als Beleuchtung finden wir 9 adressierbare LEDs pro Lüfter. Die Einstellung der Beleuchtung der Lüfter erfolgt über den mitgelieferten und bereits eingebauten Controller. Diesen kann man entweder als Controller mit eigenen Beleuchtungsmodi nutzen oder als Hub durch die Verbindung am aRGB Header des Mainboards. Wird der Controller am Mainboard angeschlossen, ist die Steuerung über den Resetknopf nicht mehr möglich. Eine Anzahl von 8 aRGB Lüfter sind damit steuerbar. Wer auch im oberen Bereich des Gehäuses Lüfter einbauen will, der sollte über einen PWM Lüfter Hub nachdenken, um die Drehzahl den eigenen Bedürfnissen anpassen zu können und den Lüfter Header am Mainboard zu entlasten.
Die Seitenteile werden von der Rückseite durch jeweils 2 Rändelschrauben fixiert und lassen somit das Gehäuse etwas cleaner aussehen. Das Glas ist leicht getönt, was aber den Einblick auf die verbaute Hardware nicht stört.
Um den Betrieb staubfreier zu halten, finden wir auf den Deckel und hinter der Front
jeweils einen magnetisch fixierten Staubgitter. An der Unterseite befindet sich noch ein Staubfilter für das Netzteil, der nach hinten herausgezogen werden kann um ihn zu säubern.
Der Einschaltknopf, Resetknopf (alternativ Umschaltknopf für
den aRGB Controller), 2 x Status-LEDs, 2 x USB 3.0, 1 x USB-C und Audiobuchsen für Kopfhörer und Mikrofon befinden sich auf den Deckel des Gehäuses.
Das Innere des Gehäuses bietet ausreichend Platz für den Einbau eines Mainboards von einer mITX bis hin zu eATX Grösse. Ausreichende Kabeldurchführungen sind vorhanden, sowohl über als auch unterhalb des Mainboards. Seitlich finden wir Kabeldurchführungen passend für ein Mainboard bis zu einer ATX Grösse und zusätzliche für ein eATX Mainboard. Der Platz zwischen diesen Kabeldurchführungen wird auf der Rückseite für das Kabelmanagement genutzt. Leider werden beim TG7M keine Gummidurchführungen genutzt oder mitgeliefert, so dass die Kabel auf der Rückseite sichtbar bleiben und so das Kabelmanagement erschweren. Das PSU Cover bietet, durch die vorinstallierte Aufnahmen, den Einbau der 2,5 Zoll Laufwerktrays von der Rückseite, so dass diese sichtbar bleiben. Eine Öffnung im PSU Cover lässt den Blick auf das eingebaute Netzteil frei. Die auf dem Cover befindlichen „Schlitze“ dienen zur Umleitung des Luftstroms des unteren Frontlüfters, so dass die eingebaute Grafikkarte besser mit Luft versorgt wird.
Die Rückwand
stellt typisch eine Aussparung für die I/O Blende, 7 Slots mit Blenden für Erweiterungskarten und eine Aussparung für die mitgelieferte Blende für den vertikalen Einabu einer Grafikkarte.
Was den Platz für den hinteren Lüfter betrifft, hier ist leider nur der Einbau eines 120mm Lüfter möglich.
Die Gehäusewand bietet in der Front die Aufnahme von 3 x 120mm oder 2 x 140mm Lüfter,
was auch auf den Deckel zutrifft. Wie schon erwähnt, bleibt bei einer Montage der Lüfter in der Front zwischen Frontblenden und Gehäusewand, mehr Platz für ein Radiator, jedoch entfällt dabei die Möglichkeit der Nutzung des Filtergitters.
Die Rückseite des Mainboardtrays bietet genug Möglichkeiten für ein gutes Kabelmanagement, auch wenn man die Kabeln anders verlegt als vorgegeben. Die hier befindlichen
2,5 Zoll Laufwerktrays können werkzeuglos montiert werden, die Laufwerke müssen aber an den Trays verschraubt werden.
Im vorderen Bereich, unter dem PSU Cover, befindet sich noch ein HDD-Käfig. Hier ist der Einbau einer 3,5 Zoll Festplatte im Käfig und einer 3,5 Zoll Festplatte oder einem 2,5 Zoll Laufwerk auf den Käfig, möglich.
Das Netzteil liegt zur Entkopplung auf 2 Moosgummistreifen.

 

Kleiner Testeinbau

Verwendete Hardware:

  • Netzteil: Sharkoon Silent Storm Cool Zero 750W

  • Mainboard: Asus ROG Maximus XI Hero

  • CPU: Intel i7 9700k

  • CPU Kühler: Arctic Freezer 34 eSports Duo Weiss

  • RAM: Patriot Viper RGB 16GB DDR4-3600 CL17

  • Grafikkarte: 1 x MSI RTX 3070ti Ventus 3x 8GB
    1 x Gigabyte GTX 970 G1 Gaming Windforce

  • Laufwerk: Micron 240GB SATA SSD

Der Einbau war dem verfügbaren Platzangebot entsprechend leicht und der kurze Testbetrieb angenehm leise.
Auch die RGB Steuerung war problemlos möglich, sowohl per Resetknopf als auch per Software, bei einer Verbindung mit einem aRGB Header am Mainboard.

Das „Vertical Graphics Card Kit“

Das mitgelieferte Kit für den vertikalen Einbau einer Grafikkarte beinhaltet einen PCIe 3.0x16 Riser Kabel, Schrauben und eine Halterung für die Befestigung des Riserkabels im Gehäuse. Leider ist diese Halterung nicht für das TG7M Gehäuse geeignet. Hier müssen die Abstandshalter für die Befestigung auf dem PSU Cover genutzt werden. Dadurch geht meiner Meinung nach etwas an Stabilität des PCIe Slots am Riserkalbel verloren. Wie oben schon erwähnt, ist hier nur der vertikale Einbau einer 2-Slot Grafikkarte möglich.

Mein Fazit

Das Sharkoon TG7M Gehäuse kann durchaus überzeugen, auch wenn paar Kleinigkeiten noch Verbesserungen benötigen. Sharkoon ist aber auf den besten Weg dahin, wenn man die Entwicklung der TG Reihe anschaut, sowie die neuen Produkte aus dem Hause Sharkoon. Für einen aktuellen Preis von knapp 103 Euro ( https://geizhals.de/sharkoon-tg7m-rgb-a2655435.html ) bekommt man ein solides Case das sich zeigen lässt. Von mir eine klare Kaufempfehlung für jemanden der nicht viel ausgeben will, dennoch ein tolles Case haben möchte.

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Reviews

Sharkoon Skiller SGH50 Review

Sharkoon Skiller SGH50 Headset

Ein Review von Philip Didsche

Heute habe ich für euch das neue Sharkoon SGH50 getestet, welches erst vor kurzen auf den Markt gekommen ist.
Ich habe es ausgiebig auf Herz und Nieren getestet.
Vorweg habe ich mir schon mal einige Daten und Bilder aus dem Internet besorgt und wurde sehr neugierig auf den Test.
Von daher lasst uns nicht lange Reden sondern direkt zu den Themen kommen.

Datenblatt

Typ: Stereo Headset
Bauform: Over Ear
Prinzip : Geschlossen
Anschluss: 3,5-mm-TRRS-Stecker
Gewicht ohne Kabel: 342 g

Kopfhörer-Spezifikationen

Lautsprecher-Durchmesser: 50 mm
Impedanz: 55 Ω
Frequenzbereich: 10 Hz – 40.000 Hz
Empfindlichkeit: 112 dB ± 3 dB
Max. Leistung: 40 mW
Lautstärkeregelung: Am Inline-Controller

Mikrofon-Spezifikationen

Richtcharakteristik: Omnidirektional
Impedanz: 2.2 kΩ
Frequenzbereich: 100 Hz – 10.000 Hz
Empfindlichkeit: -38 dB ± 3 dB
Abnehmbares Mikrofon: ✓
Flexibles Mikrofon: ✓
Mikrofon-Stummschaltung: Am Inline-Controller

Kabel und Anschlüsse

Modulares Kabel: ✓
Gesamt-Kabellänge 1x 3,5-mm-Klinkenstecker (TRRS): 110 cm + 150 cm
Gesamt-Kabellänge 2x 3,5-mm-Klinkenstecker: 110 cm + 150 cm + 15 cm
Goldbeschichtete Anschlüsse: ✓
TRRS-Pinbelegung: CTIA

Kompatibilität

PCs/Notebooks: ✓
Tablets/Smartphones/MP3-Player/Notebooks (TRRS): ✓
PlayStation 5: ✓
PlayStation 4: ✓
Xbox Series S/X: ✓

Lieferumfang / Karton

Der Karton kommt in einem sehr schlichten schwarz, welcher mit vielen Details in silber beschrieben wurde.
Der innen liegende Kopfhörer ist lediglich auf einem Stück Pappe geklemmt, was ich nicht als negativen Punkt ansehe, denn sein wir mal ehrlich.
Wer schaut 100 mal in den Karton rein oder wem ist ein hochwertiger Karton Innenraum wichtig? – ich denke niemanden.
Von daher finde ich das schlichte Prinzip recht klasse.

Zusätzlich finden wir dort das komplette Zubehör.
Sharkoon hat hier
– die Bedienungsanleitung
– das ansteckbare Mikrofon
– ein 3,5mm Klinken Kabel mit Inline Controller,
– ein 3,5mm Klinken Verlängerungskabel
– ein Doppelklinken Adapter für die Kopfhörer und dem Mikrofon
hinzu gepackt.
Aber auch ein wenig Werbung muss sein, daher liegen dem Karton noch ein paar Sharkoon Aufkleber bei.

Optik / Qualität

Kommen wir zu Qualität oder Quantität sowie eine subjektive Einschätzung der Optik.
Hier hat Sharkoon alles richtig gemacht und die Qualität gewählt.
Das Headset kommt mit einem weichen Stahlbügel was das ganze sehr robust und flexibel zugleich macht.
Leider fällt der Anpressdruck ein wenig schwach aus, was aber den Vorteil mit sich bringt, das der Kopfhörer recht bequem auf dem Kopf sitzt.
Selbst nach ein paar Stunden merkt man ihn kaum noch auf dem Kopf sitzen.
Die Größe wird hier nicht wie bei den meisten über ein Raster eingestellt, sondern direkt über das Kopfband.
Sprich, man brauch hier nichts einstellen, es passt sich dem Kopf selbst direkt an.
Eine sehr schöne Umsetzung.
Auch die Verbindungen von den Muscheln an dem Bügel funktionieren einwandfrei und sollten keine Sollbruchstellen wie bei anderen Marken aufweisen.
Die 50mm Treiber verstecken sich in den Muscheln, welche mit recht dicken Memory-Schaum-Pads bestückt und mit Kunstleder bezogen sind.
Diese und auch das Kopfband ist mit einer weißen Naht besetzt, was einen schönen Kontrast zu dem sonst recht dunklen Headset bringt.
Doch das soll nicht heißen das er langweilig wirkt, ich finde ihn tatsächlich optisch sehr gelungen.
Keine unnötige Farbexplosion oder LED, was man auf dem Kopf dann eh nicht mehr sehen kann.

Funktionalität

Das Sharkoon SGH50 wird als ein Headset beworben, doch durch die vielen Möglichkeiten von Steckverbindungen kann man ganz schnell daraus ein einfachen Kopfhörer machen.
Das Mikrofon lässt sich bei bedarf einfach an das Headset anstecken oder abnehmen.
Sollte es nicht gebraucht werden, kann man die Klinken Buchse dann einfach mit dem Werkseitig beigelegten Propfen schließen, wodurch kein unnötiger Dreck oder Satub in die Buchse gelingen kann.
Aber auch das eigentlich wichtigste 3,5mm Klinken Kabel, wodurch wir überhaupt erst Ton in unseren Kopfhörer bekommen, lässt sich ganz einfach entfernen, wodurch die Möglichkeit besteht auch andere Kabel zu benutzen.
An dem mitgelieferten Klinken Kabel befindet sich ein so genannter Inline Controller, womit wir recht einfach das Mikrofon zb Stumm schalten oder die Lautstärke regulieren können.

Test Equipment

Kopfhörer : Sharkoon SGH50
Mainboard : Asus B560 f-gaming
DAC : Sharkoon Gaming DAC Pro S
RME ADI-2 DAC FS

Klang Kopfhörer

Nun kommen wir zu dem Hauptthema worauf wahrscheinlich jeder gewartet hat.
Vorweg genommen, ich war tatsächlich recht erstaunt was Sharkoon hier abgeliefert hat.
Ich habe zuerst den Kopfhörer an meinem Mainboard angeschlossen.
Die Lautstärke war hier mehr als ausreichend, trotz der angegebenen 55Ohm ist er daher recht leicht zu betreiben wenn es rein um die Lautstärke geht.
Allerdings klingt der Kopfhörer ein wenig Emotionslos.

Anschließend habe ich ihn an dem Sharkoon Gaming DAC Pro S angeschlossen, was dieser kleine DAC dann mit dem Kopfhörer macht ist wirklich erstaunlich.
Das selbe Ergebnis hatte ich auch an dem großen RME ADI-2 DAC FS.
Der Kopfhörer bekommt auf einmal ein Charackter.
Er klingt plötzlich viel lebendiger, daher ist ein kleiner DAC immer zu empfehlen, denn Lautstärke ist nicht alles was ein Kopfhörer brauch.
Den Kopfhörer würde ich tatsächlich als eine Badewanne einstufen.
Der Tiefgang ist recht gut und die Kicks sind präzise und trocken, jedoch mit ein wenig Oberbass betont, wodurch viele Lieder sehr voluminös klingen.
In vielen Liedern wird es passen aber in einigen Genres ist es dann eher unpassend.
Durch manuelles andrücken der Muscheln an den Kopf, erzeugt er plötzlich viel mehr Volumen was dann aber auch zum dröhnen führt, daher ist der Anpressdruck doch recht gut gewählt.

Die Mitten, welcher der Haupbestandteil eines Liedes ist, da sich dort die ganzen Stimmen aufhalten, halten sich ein wenig zurück.
Diese klingen allerdings nicht zu dunkel und gehen nicht bei vielen weiteren Instrumenten unter.

Die Bühne des Kopfhörers ist ausreichend, ist allerdings dem geschlossenen Prinzip zu danken, wodurch die genaue Trennung der einzelnen Instrumente nicht so gut funktioniert.

Die Höhen klingen nicht schrill und auch bei höherer Lautstärke kommt es nicht zum klirren.
Die bekannten Sibilanten meistert er recht gut.
Trotz alldem sind die Höhen nicht ganz präzise, wodurch viele Details bei Instrumenten verloren gehen.
Insgesamt klingt der Kopfhörer jedoch recht gut und wird vom Klangbild wahrscheinlich viele ansprechen, da sich die meisten mit einem analytischen Bild fremd fühlen.
Zudem darf man den Preis des Kopfhörers nicht vergessen, da kann man halt keine Glanzleistung erwarten und muss ein wenig abzüge machen.
Trotzdem ein recht gelungener Kopfhörer.

Klang Mikrofon

Auch hier habe ich mit meinem Mainboard zuerst angefangen.
Das Mikrofon klingt sehr klar, allerdings viel zu leise was wohl bei Unterhaltungen im Voice Chat zu Problemen führen wird.
Getestet habe ich es unter Windows Einstellung mit einem Pegel von 95.
Anschließend kam wieder der DAC von Sharkoon.
Wahnsinn. Es ist tatsächlich erstaunlich was der DAC hier wieder bringt.
Ich stellte auch hier den Pegel in den Einstellungen auf 95.
Es war viel zu Laut.
Mit einer Pegeleinstellung von ca 85-90 sollte man hier recht gut fahren um in einer vernünftigen Lautstärke verstanden zu werden.
Das Mikrofon weist nur sehr geringes Grundrauschen auf was einen hochwertigen Eindruck vermittelt.
In einem Test mit ein paar Freunden wurde es sehr angenehm und positiv aufgenommen, ich war sehr verständlich zu verstehen.
Hier kennt man schon weit aus schlimmeres von anderen Herstellern, welche sich bei einem höheren Budget bewegen.

Fazit

Was Sharkoon hier auf den Markt gebracht hat ist wirklich klasse.
Das Preis Leistungs Verhältnis stimmt hier einfach.
Das Headset hat ein gutes Mikrofon an Board und ist in wenigen Sekunden zu einem Kopfhörer umgebaut.
Sowohl der Klang von dem Kopfhörer selbst als auch von dem Mikrofon ist für den Preis recht gut.
Lediglich, sollte man sich dafür entscheiden sich dieses Headset zu kaufen, kann ich nur empfehlen dieses über ein extra DAC wie zb den Sharkoon Gaming DAC PRO S laufen zu lassen, da hierdurch nochmal das letzte Potentzial aus dem Headset raus geholt wird.

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Giveaway zum 5-jährigen Jubiläum

Giveaway zum 5-jährigen Bestehen der PCHMG Community

 

Giveaway zum 5-jährigen Bestehen der PCHMG Community

Es war einmal der 28. Februar 2016. Ein Tag der für viele ein ganz normaler Tag war, für uns aber ein ganz besonderer. Es war der Tag an dem das hier alles entstand.

Aus der Idee, einer für jedermann zugänglichen, freundlichen und respektvollen Facebook Gruppe rund um den PC entstand “PC Hardware, Modding und Games”. Für viele unter Euch auch bekannt als “PCHMG”.
Unser Ziel war und ist heute noch unverändert:
Die freundlichste und kompetenteste Community rund um die Bereiche Hardware, Modding und Games zu werden.
Haben wir unser Ziel erreicht?
Die Anzahl der Mitglieder dieser Gruppe und der Lob in Euren Beiträge oder Kommentare sprechen für sich. Dafür bedanken wir uns, aber der größte Lob geht an EUCH.

Für viele von uns ist diese Community ein Zufluchtsort vor dem alltäglichen Stress geworden. Hier werden Freundschaften geschlossen und aus Anfängern werden Profis. Jede noch so “simple” Frage, wird von der Community – von Euch – besten Gewissens gelöst.
Auch unsere Partner ASUS Republic of Gamers Deutschland, MSI Gaming, NVIDIA GeForce Deutschland, Noiseblocker, EZModding.com, Cooler Master, Seasonic – 海韻電子, und seit 2021 auch Sharkoon Technologies und LC-Power schätzen das und unterstützen uns dabei.

DANKE!
Wir, die Administration, Moderation und Redaktion, bedanken uns bei Euch, für all Euer Vertrauen, Engagement und die Liebe, welche unsere Gruppe zu so einem einmaligen und schönen Ort werden lässt.
Und treu unserem Motto „Von der Community für die Community“ möchten wir unsere Dankbarkeit zeigen.

Mit Hilfe unserer neuen Partner Sharkoon Technologies und LC-Power kündigen wir an:

Ihr dürft Euch auf ein fettes Giveaway freuen!
Folgendes gibt es zu gewinnen:
Paket 1: Sharkoon Elbrus 3 Gaming Stuhl blau + LC-Power 32″ @144Hz QHD Curved Monitor
Paket 2: Sharkoon Elbrus 2 Gaming Stuhl blau + LC-Power 27″ @165Hz FHD Curved Monitor

 

Um Teilzunehmen ist folgendes zu erledigen :
1: Kommentiert mit #PCHMG5Jahre
2: Postet ein Bild mit Eurem aktuellen Monitor und Gaming Stuhl
3: Like und Abo auf unsere weitere Kanäle lassen (keine Pflicht – siehe Links am Ende des Beitrags)

Dauer des Giveaways:
28.02.2021 – 18:00 Uhr –> 06.03.2021 18:00 Uhr

Die Teilnahme ist auf Gruppenmitglieder der PCHMG Community  beschränkt, deren Mitgliedschaft seit 3 Monate besteht 

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Vergisst nicht Euch zu melden im Falle eines Gewinns. _____________________________________________________________
Das Gewinnspiel wird von der PC Hardware, Modding und Games Seite bzw.
Gruppe veranstaltet, vertreten durch Martin Heits, Am Mittelpfad 16, 50374 Erftstadt und steht in keinerlei Verbindung zu Facebook
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#PCHMG

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