
Mehrere Berichte deuten darauf hin, dass Microsoft für Ende 2026 eine neue Windows‑Generation vorbereitet. Offiziell bestätigt ist der Name Windows 12 nicht, aber interne Projektnamen wie Hudson Valley Next und CorePC tauchen in verschiedenen Quellen auf.
WinFuture berichtet, dass Microsoft für 2026 „Großes plant“ und ein KI‑zentriertes System vorbereitet, das tiefgreifende Änderungen mit sich bringen könnte . PC‑Welt ergänzt, dass die neue Version weit über ein klassisches Feature‑Update hinausgehen soll und auf einem modularen Systemkern basiert.
Die kommende Windows‑Version soll laut mehreren Quellen stark KI‑fokussiert sein. Dazu gehören:
ein modularer Systemkern (CorePC)
KI‑gestützte Automatisierung im gesamten OS
neue Assistenzfunktionen
tief integrierte NPU‑Beschleunigung
Notebookcheck berichtet, dass die KI‑Funktionen so zentral sein könnten, dass Prozessoren mit dedizierter NPU zur Pflicht werden – mit einer Mindestleistung von rund 40 TOPS .
Das würde bedeuten: Viele aktuelle PCs wären nicht kompatibel, selbst wenn sie Windows 11 problemlos ausführen.
Mehrere Quellen sprechen davon, dass Microsoft erneut harte Mindestanforderungen plant. Computer Bild berichtet, dass ein KI‑Chip zur Pflichtausstattung werden könnte, um die neue Generation nutzen zu können .
Das wäre der größte Einschnitt seit den TPM‑2.0‑Anforderungen von Windows 11.
Betroffen wären:
ältere Intel‑ und AMD‑CPUs ohne NPU
viele aktuelle Desktop‑Systeme
große Teile des Office‑ und Gaming‑Marktes
Während viele Berichte ein Release Ende 2026 für plausibel halten, widersprechen andere Stimmen. Pureinfotech stellt klar, dass Microsofts Fokus 2026 offiziell auf Windows 11‑Verbesserungen liegt und nicht auf einem neuen OS‑Launch .
Die wahrscheinlichste Interpretation: Microsoft arbeitet an der nächsten Generation, aber der Name „Windows 12“ und der genaue Zeitpunkt sind noch offen.
Neue Hardware wird fast sicher NPU‑Pflicht erfüllen müssen.
Systeme ohne KI‑Beschleunigung könnten ausgeschlossen werden.
Ein erneuter Upgrade‑Zwang ist realistisch.
Planungen für Windows‑10‑Ablösung (Supportende Oktober 2026) müssen angepasst werden.
KI‑optimierte Hardware wird zur strategischen Pflicht.
Ein modularer Systemkern könnte langfristig Wartung und Sicherheit verbessern.
Die Hinweise auf eine neue Windows‑Generation verdichten sich, aber der Name „Windows 12“ ist noch nicht offiziell. Klar ist jedoch: Die nächste Windows‑Version wird KI‑zentriert, hardwarehungrig und modular. Ob sie 2026 erscheint, hängt davon ab, wie schnell Microsoft die KI‑Integration stabil bekommt – und wie stark der Druck der Hardwarepartner steigt.